Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
-
Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Oberstes Gebot ist: erstmal keine Panik. Die Urinstreifen-Tests für "zu Hause" sind nicht aussagekräftig genug, um auf etwas Bestimmtes zu schließen. Es kommt auf die Anzahl der Leukos an und ob eine bakterielle Ursache zugrunde liegt oder nicht, außerdem bei den Erys vor allem, ob es sich um dysmorphe E. handelt oder nicht. Das aber sieht man nur unterm Mikroskop.
Das Ergebnis des Tests ist jedoch Anlaß genug, um eine Urinprobe im Labor untersuchen zu lassen. Berichte also dem Arzt und laß das kontrollieren.
Gruß, Ingeborg
Das Ergebnis des Tests ist jedoch Anlaß genug, um eine Urinprobe im Labor untersuchen zu lassen. Berichte also dem Arzt und laß das kontrollieren.
Gruß, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
-
Marytrei (Archiv)
- Beiträge: 57
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Okay herzlichen Dank ich neige seid dem Schlaganfall immer etwas zur panik
Werde ich gleich am Montag machen
-
tapa (Archiv)
- Beiträge: 360
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Bei meiner Vaskulitisform (GPA bzw Morbus Wegener) bekomme ich als Medikament MTX und Kortison, inzwischen runter auf 4mg. Ich habe auch nie übermäßig zur Chemiekeule gegriffen, aber bei Vaskulitis hat selbst meine Heilpraktikerin gesagt, ich soll auf jeden Fall die Medikamente konsequent nehmen und wenn mehr Kortison nötig ist, dann ist es eben so. Langfristig wird sowieso versucht, das Kortison zu verringern und andere Entzündungshemmer einzusetzen, also bei mir das MTX. Nebenbei gesagt geht es mir bei der Behandlung vergleichsweise sehr gut und meine HP passt ihre Behandlung (geht so Richtung allg. Wohlbefinden) an meinen Gesundheitszustand an. Bei HP-behandlung immer darauf achten, dass das Immunsystem nicht gestärkt wird, da wir ja Autoimmunerkrankungen haben!)
Alkohol habe ich in den ersten 2 Jahren der Behandlung überhaupt nicht getrunken, inzwischen darf ich wieder, allerdings nicht am Tag nach der MTX-Spritze, ich pausiere da sicherheitshalber immer mindestens 48 Stunden.
Alkohol habe ich in den ersten 2 Jahren der Behandlung überhaupt nicht getrunken, inzwischen darf ich wieder, allerdings nicht am Tag nach der MTX-Spritze, ich pausiere da sicherheitshalber immer mindestens 48 Stunden.
-
Marytrei (Archiv)
- Beiträge: 57
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Heute war ich weg ( gestern auch schon und da war nix) habe Most getrunken und jetzt kam ich heim und hatte auch schon ein Mega brennen an den Unterschenkeln , alles voll sonschlimm war es noch nie. Dazu kommt immer noch die blasenentzündung 

-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Du hast recht, mit den Medikamenten vorsichtig zu sein, es kommt leicht zu einem Kreislauf von Nebenwirkungen, die dann auch wieder mit Medikamenten behandelt werden.
Ich habe eine Vaskulitis, bei der der Auslöser allergisch ist und eine "antihistamin" Ernährung hilft. Außerdem hilft alles was "antioxidant" ist.
Bei leukozytoplastischer Vaskulitis hilft auch Kompression (entsprechende Strümpfe, der letzte Rat von meinem Angiologen waren Marathon-Strümpfe, die sind am angenehmsten).
Den Stand meiner Krankheit messe ich an CRP (Entzündung) und Kreatinin (Niere) Werten. Sollte beides steigen, hilft nur (mehr) Kortison. Spürbar ist eine Verschlechterung bei mir durch Gelenkschmerzen, da sind auch Kieferschmerzen mit dabei.
Kortison ist kurzfristig das harmloseste Mittel. Wenn es ohne geht, ist es besser. d. h. bei allem, was nicht organschädigend ist.
Angiologen kann ich nur empfehlen - die kümmern sich anders als Rheumatologen um Thrombosen, machen den entsprechenden Ultraschall und prüfen die entsprechenden Blutwerte. Meinem verdanke ich eine Behandlung mit Heparin, die geholfen hat.
Angiologen sind auf Blutgefäße spezialisiert und die sind das Problem bei Vaskulitis.
Dein Heilpraktiker hört sich fit an.
Ich habe eine Vaskulitis, bei der der Auslöser allergisch ist und eine "antihistamin" Ernährung hilft. Außerdem hilft alles was "antioxidant" ist.
Bei leukozytoplastischer Vaskulitis hilft auch Kompression (entsprechende Strümpfe, der letzte Rat von meinem Angiologen waren Marathon-Strümpfe, die sind am angenehmsten).
Den Stand meiner Krankheit messe ich an CRP (Entzündung) und Kreatinin (Niere) Werten. Sollte beides steigen, hilft nur (mehr) Kortison. Spürbar ist eine Verschlechterung bei mir durch Gelenkschmerzen, da sind auch Kieferschmerzen mit dabei.
Kortison ist kurzfristig das harmloseste Mittel. Wenn es ohne geht, ist es besser. d. h. bei allem, was nicht organschädigend ist.
Angiologen kann ich nur empfehlen - die kümmern sich anders als Rheumatologen um Thrombosen, machen den entsprechenden Ultraschall und prüfen die entsprechenden Blutwerte. Meinem verdanke ich eine Behandlung mit Heparin, die geholfen hat.
Angiologen sind auf Blutgefäße spezialisiert und die sind das Problem bei Vaskulitis.
Dein Heilpraktiker hört sich fit an.
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Zu der Frage "Alkohol trinken"
Es kommt auf die Medikamente an, die du nimmst und ob es Wechselwirkungen gibt.
Ich nehme zur Zeit 5mg Kortison und Rotwein = "antioxidant" hilft. Es muss Rotwein sein. Allerdings stört der Alkohol bei der Wirkung eher, denn ich darf nicht zuviel trinken.
Alkoholfreier Rotwein ist besser.
Es kommt auf die Medikamente an, die du nimmst und ob es Wechselwirkungen gibt.
Ich nehme zur Zeit 5mg Kortison und Rotwein = "antioxidant" hilft. Es muss Rotwein sein. Allerdings stört der Alkohol bei der Wirkung eher, denn ich darf nicht zuviel trinken.
Alkoholfreier Rotwein ist besser.
-
Marytrei (Archiv)
- Beiträge: 57
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Hallo Frosch,
danke für deine Antwort. Jetzt muss ich doch mal etwas genauer nachfragen. Was heißt allergisch? Auf was bist du allergisch. Etwa auf ein Medikament? Wenn du allergisch bist muss doch dieser Mist wieder weg gehen?!? Und warum Thrombosen? Besteht hier besondere Gefahr? Ich hatte ja schon einen Schalganfall durch eine vermutete Thrombose. Bei mir waren CRP und Kratinin werte komplett normal. Alle Blutwerte waren normal, deshalb verstehe ich nicht, warum der Mist nicht einfach wieder weg geht. Hilft das Cortison gegen die Punkte an den Beinen?
danke für deine Antwort. Jetzt muss ich doch mal etwas genauer nachfragen. Was heißt allergisch? Auf was bist du allergisch. Etwa auf ein Medikament? Wenn du allergisch bist muss doch dieser Mist wieder weg gehen?!? Und warum Thrombosen? Besteht hier besondere Gefahr? Ich hatte ja schon einen Schalganfall durch eine vermutete Thrombose. Bei mir waren CRP und Kratinin werte komplett normal. Alle Blutwerte waren normal, deshalb verstehe ich nicht, warum der Mist nicht einfach wieder weg geht. Hilft das Cortison gegen die Punkte an den Beinen?
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Hallo Maritrei,
wenn bei dir CRP und Kreatinin normal sind, ist deine Vaskulitis vermutlich "nicht so schlimm".
Ich habe eine Hausstauballergie - da müsste ich über 1200m hoch ziehen oder ans Meer, damit es weggeht.
Ich habe auch Lebensmittelallergien - da kann ich weitgehend entgegensteuern.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem mit IGE Antikörpern und Histamin, das die Blutgefäße schädigt. Das kann zu einer Thrombose führen, zu Vaskulitis und zu Asthma.
Das ganze ist komplex und wird letztlich von keinem völlig verstanden - du kannst auch bei Mastzellenaktivierung gucken.
Wenn du sagst Pollenallergie und allergisches Asthma, dann passt das. D.h. die Vaskulitis muss nicht von den Medikamenten, sondern kann auch von den Allergien ausgelöst sein und es kann sein, dass die Symptome verschwinden, wenn du was gegen die Allergie tust.
wenn bei dir CRP und Kreatinin normal sind, ist deine Vaskulitis vermutlich "nicht so schlimm".
Ich habe eine Hausstauballergie - da müsste ich über 1200m hoch ziehen oder ans Meer, damit es weggeht.
Ich habe auch Lebensmittelallergien - da kann ich weitgehend entgegensteuern.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem mit IGE Antikörpern und Histamin, das die Blutgefäße schädigt. Das kann zu einer Thrombose führen, zu Vaskulitis und zu Asthma.
Das ganze ist komplex und wird letztlich von keinem völlig verstanden - du kannst auch bei Mastzellenaktivierung gucken.
Wenn du sagst Pollenallergie und allergisches Asthma, dann passt das. D.h. die Vaskulitis muss nicht von den Medikamenten, sondern kann auch von den Allergien ausgelöst sein und es kann sein, dass die Symptome verschwinden, wenn du was gegen die Allergie tust.
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Wenn du sagst, dass bei dir die Petechien nach dem Genuss von Most aufgetreten sind (und du auch sonst Alkohol schlecht verträgst), kann es sein, dass du ein Problem mit Histamin in der Nahrung hast.
-
Marytrei (Archiv)
- Beiträge: 57
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Petechien nach Kieferschmerzen und Medikamenten
Hallo zusammen,
ich habe doch für mich noch einmal entschlossen, dass ich nach dem Aufenthalt bei Prof. Hellmich doch nochmal der Uni Klinik Freiburg vorstelle, vlt finden Sie ja heraus was ich genau habe und geben mir eine Therapie. Eigentl deutet alles auf Churg Strauss hin, zumindest dass was ich schon alles hatte. Alle Blutwerte waren o.B.
Hat jemand Erfahrungen von Freiburg?? Da gibt es ja nun ein neues Vaskulitis Zentrum.
ich habe doch für mich noch einmal entschlossen, dass ich nach dem Aufenthalt bei Prof. Hellmich doch nochmal der Uni Klinik Freiburg vorstelle, vlt finden Sie ja heraus was ich genau habe und geben mir eine Therapie. Eigentl deutet alles auf Churg Strauss hin, zumindest dass was ich schon alles hatte. Alle Blutwerte waren o.B.
Hat jemand Erfahrungen von Freiburg?? Da gibt es ja nun ein neues Vaskulitis Zentrum.