noch ohne Diagnose
-
Hope (Archiv)
- Beiträge: 340
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Hallo Sylvie,
schön, dass Du Deine Katzen hast, denn Tiere können wunderbare Seelentröster sein, und da Du die Verantwortung übernommen hast, hast Du einen sehr guten Grund, nicht aufzugeben, sondern gut für Dich zu sorgen.
Diese Zustände der Verzweiflung kennen wahrscheinlich Einige hier im Forum.Es gab Zeiten, in denen ich gedacht habe, ich werde für immer in diesem gesundheitlichen Tief bleiben. Doch ich bin froh, dass ich weiter am Ball geblieben bin, denn heute geht es mir deutlich besser. Wenn Du Dich hier im Forum umschaust, wirst Du von einigen Tiefen und dann aber auch von erfreulichen Verbesserungen lesen.
Was Deine Geschichte betrifft, so scheint sich der Nebel doch auch allmählich zu lichten, auch wenn Du selbst dies vielleicht gar nicht mehr so wahrnehmen kannst. Dein Blut wird erneut überprüft und ein Rheumatologe evt. eingeschaltet. Selbst wenn dies noch nicht zu einer Therapieempfehlung führen sollte, der erste Schritt ist getan, und vergiss nicht, dass Du hinsichtlich Deiner Unverträglichkeiten auch erfolgreich warst.
LG
Hope
schön, dass Du Deine Katzen hast, denn Tiere können wunderbare Seelentröster sein, und da Du die Verantwortung übernommen hast, hast Du einen sehr guten Grund, nicht aufzugeben, sondern gut für Dich zu sorgen.
Diese Zustände der Verzweiflung kennen wahrscheinlich Einige hier im Forum.Es gab Zeiten, in denen ich gedacht habe, ich werde für immer in diesem gesundheitlichen Tief bleiben. Doch ich bin froh, dass ich weiter am Ball geblieben bin, denn heute geht es mir deutlich besser. Wenn Du Dich hier im Forum umschaust, wirst Du von einigen Tiefen und dann aber auch von erfreulichen Verbesserungen lesen.
Was Deine Geschichte betrifft, so scheint sich der Nebel doch auch allmählich zu lichten, auch wenn Du selbst dies vielleicht gar nicht mehr so wahrnehmen kannst. Dein Blut wird erneut überprüft und ein Rheumatologe evt. eingeschaltet. Selbst wenn dies noch nicht zu einer Therapieempfehlung führen sollte, der erste Schritt ist getan, und vergiss nicht, dass Du hinsichtlich Deiner Unverträglichkeiten auch erfolgreich warst.
LG
Hope
-
sylvie (Archiv)
- Beiträge: 41
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich schreib morgen "ordentlich" was dazu. Heut ist der Akku leer.
Hab gestern hier im Forum gelesen, dass Vitamin C Kapseln Vaskulitis auslösen können!? Jetzt trau ich mich das gar nicht mehr nehmen. Brauch es aber lebensnotwendig.
Hab gestern hier im Forum gelesen, dass Vitamin C Kapseln Vaskulitis auslösen können!? Jetzt trau ich mich das gar nicht mehr nehmen. Brauch es aber lebensnotwendig.
-
sylvie (Archiv)
- Beiträge: 41
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Ist schwer zu erklären wie ich das meinte. Zum einen macht es einfach keinen Sinn, sich 24/7 auf Schmerzen etc. zu konzentrieren. Man kann es ja nur so gut es geht ausblenden.
Zum anderen rechne ich nicht damit, dass irgendetwas rauskommt, was man auch behandeln kann.
So geht es zumindest seit 30 Jahren: ja, sie haben irgendwas, kann man aber nix machen.
Und da ich weder Cortison noch sonstwas nehmen darf (verträgt mein Herz nicht).....
Egal, natürlich bleib ich dran, hab ja gar keine andere Wahl.
Diese unvorstellbare Erschöpfung und die "Atemnot" machen mich gerade richtig fertig. Die Schmerzen im bein werden langsam unerträglich.
Leider saugen meine Katzen mir oft den letzten Rest Kraft aus. Bei drei Freigängern läuft es selten ohne große Verletzungen o.ä. Aber ja, ohne die drei wär ich schon lang nimmer.
Zum anderen rechne ich nicht damit, dass irgendetwas rauskommt, was man auch behandeln kann.
So geht es zumindest seit 30 Jahren: ja, sie haben irgendwas, kann man aber nix machen.
Und da ich weder Cortison noch sonstwas nehmen darf (verträgt mein Herz nicht).....
Egal, natürlich bleib ich dran, hab ja gar keine andere Wahl.
Diese unvorstellbare Erschöpfung und die "Atemnot" machen mich gerade richtig fertig. Die Schmerzen im bein werden langsam unerträglich.
Leider saugen meine Katzen mir oft den letzten Rest Kraft aus. Bei drei Freigängern läuft es selten ohne große Verletzungen o.ä. Aber ja, ohne die drei wär ich schon lang nimmer.
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Hast du QiGong probiert?
http://www.fibromyalgie-fms.de/fibromyalgie/therapie/alternativen/quigong.php
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten Schmerzen ohne Medikamente zu lindern.
Du kannst es auch mit Hypnose oder Autosuggestion versuchen ...
Manchmal ist es besser, die Schmerzen auszuhalten als Medikamente zu nehmen.
http://www.fibromyalgie-fms.de/fibromyalgie/therapie/alternativen/quigong.php
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten Schmerzen ohne Medikamente zu lindern.
Du kannst es auch mit Hypnose oder Autosuggestion versuchen ...
Manchmal ist es besser, die Schmerzen auszuhalten als Medikamente zu nehmen.
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Die Wikipedia hat einen guten Überblick, was an Schmerztherapie alles möglich ist
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmerztherapie
https://de.wikipedia.org/wiki/Schmerztherapie
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Ingeborg, das ist das, was ich meine. Es kommt auf die Symptome an. Meine Diagnose - GPA - ist vermutlich falsch, insoweit man bei einer modellhaften Klassifikation von falsch und richtig reden kann. Ich habe eine Therapie, die offensichtlich bei mir funktioniert - z.Z. 5.5mg Kortison, Blutwerte ok., keine Schmerzen. Also versuche ich jetzt erstmal weiter runterzuschleichen bei regelmäßiger Kontrolle der Blutwerte. Nach der "richtigen" Diagnose zu suchen, würde mir nicht wirklich helfen.
Ein Arzt erklärte mir in einem Anfall von Offenheit "man kann da nichts richtig oder falsch machen" - es ist ganz einfach ungewiss und eigenes Risiko.
Ein Arzt erklärte mir in einem Anfall von Offenheit "man kann da nichts richtig oder falsch machen" - es ist ganz einfach ungewiss und eigenes Risiko.
-
sylvie (Archiv)
- Beiträge: 41
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Ich darf doch gar keine Schmerzmittel nehmen. Also bleiben die entzündungen halt über Jahre wie sie sind. Meist halt ich's ja aus. Heute ist schlimm. Hab aber auch mist gegessen (lässt teils auch entzündungen hochknallen).
-
Frosch (Archiv)
- Beiträge: 416
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Na ja, so wie sich deine Schilderung anhört, ist der Auslöser diesmal Stress - Wohnungskündigung, erhöhte Stundenzahl in der Arbeit.
-
Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: noch ohne Diagnose
Hi Frosch,
Vielleicht versteh ich was nicht. Aber ich finde, Dein Fatalismus und der Deines Arztes klingt mir schon sehr nach Nihilismus. Letztlich ist somit doch alles sinnlos, da wir ja wissen, dass wir ohnehin sterblich sind. Wofür sich also bemühen..
In beschwerdereichen, belastenden Situationen greift normalerweise der uns innewohnende Lebenstrieb ein. Wenn man darüber hinaus einbezieht, man könne es sich schuldig sein (oder dem Geschenk des Lebens schlechthin), auf sich zu achten, sieht es nochmal anders aus. Wenn auch nicht alles optimal ist, speziell in den Gesundheitssystemen, heißt das, in diesem Zusammenhang und in dieser Zeit zu leben, gleichzeitig, lediglich nach dem jeweiligen wissenschaftlichen Stand diagnostiziert und behandelt werden zu können. Diese Kenntnisse sind nunmal begrenzt und mehren sich mühsam über die Jahrzehnte. So kann man meist bestenfalls symptomatisch behandeln. Aber immerhin.
Wenn Du mit dem Corti bisher auskommst, ist das doch prima.
Wünsche Dir noch eine lange, gute Zeit.
Ingeborg
Vielleicht versteh ich was nicht. Aber ich finde, Dein Fatalismus und der Deines Arztes klingt mir schon sehr nach Nihilismus. Letztlich ist somit doch alles sinnlos, da wir ja wissen, dass wir ohnehin sterblich sind. Wofür sich also bemühen..
In beschwerdereichen, belastenden Situationen greift normalerweise der uns innewohnende Lebenstrieb ein. Wenn man darüber hinaus einbezieht, man könne es sich schuldig sein (oder dem Geschenk des Lebens schlechthin), auf sich zu achten, sieht es nochmal anders aus. Wenn auch nicht alles optimal ist, speziell in den Gesundheitssystemen, heißt das, in diesem Zusammenhang und in dieser Zeit zu leben, gleichzeitig, lediglich nach dem jeweiligen wissenschaftlichen Stand diagnostiziert und behandelt werden zu können. Diese Kenntnisse sind nunmal begrenzt und mehren sich mühsam über die Jahrzehnte. So kann man meist bestenfalls symptomatisch behandeln. Aber immerhin.
Wenn Du mit dem Corti bisher auskommst, ist das doch prima.
Wünsche Dir noch eine lange, gute Zeit.
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
-
sylvie (Archiv)
- Beiträge: 41
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: noch ohne Diagnose
Das ist anzunehmen, dass es diesmal der Stress war. Das vorletzte mal war es Sport (spazieren gehen!), der mir einen richtig, richtig bitterbösen "Schub" eingebracht hat. Das letzte mal Sonne.... die Psychoschiene hab ich schon rauf und runter, das nützt leider nix. Schadet nur.
Hm, ich hab von der Erkrankung ja bislang keine Ahnung. Aber sollte mir jemand eine Behandlung anbieten, die mir Symptomfreiheit beschert, aber keine Diagnose dazu wär ich glaub auch erstmal glücklich.
Hm, ich hab von der Erkrankung ja bislang keine Ahnung. Aber sollte mir jemand eine Behandlung anbieten, die mir Symptomfreiheit beschert, aber keine Diagnose dazu wär ich glaub auch erstmal glücklich.