Ich bin erstmal weg
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Marie60 (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ich bin erstmal weg
Alles Gute Simone, lass Dich nicht unterkriegen!!!
Lg Marie
Lg Marie
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Ralf N (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ich bin erstmal weg
Hallo Simone,
wünsche Dir auch alles Gute.
Finde zu Dir, ich weiss genau wie es ist wenn man in ein tiefes Loch fällt und denkt man kommt allein nicht raus.
Ich sammle dann jeden glücklichen Augenblick und versuche ihn für mich zu speichern...
Lese gerade ein Buch 'Shaolin Du musst nicht kämpfen um zu siegen'- über die mentalen Techniken der Mönche.
Im Augenblick leben und nicht nach hinten schauen z.B. .
Ist nicht einfach, kann man aber lernen.
Dieses Forum lebt von den Beiträgen der Mitglieder und solange niemand persönlich angegriffen wird und auch mal andere Meinungen akzeptiert werden ist das auch sehr gut so.
In diesem Sinne hoffe ich dass Es Dir bald besser geht und freue mich schon auf Dein Comeback!
LG
Ralf
wünsche Dir auch alles Gute.
Finde zu Dir, ich weiss genau wie es ist wenn man in ein tiefes Loch fällt und denkt man kommt allein nicht raus.
Ich sammle dann jeden glücklichen Augenblick und versuche ihn für mich zu speichern...
Lese gerade ein Buch 'Shaolin Du musst nicht kämpfen um zu siegen'- über die mentalen Techniken der Mönche.
Im Augenblick leben und nicht nach hinten schauen z.B. .
Ist nicht einfach, kann man aber lernen.
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In diesem Sinne hoffe ich dass Es Dir bald besser geht und freue mich schon auf Dein Comeback!
LG
Ralf
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SiMONE00 (Archiv)
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Re: Ich bin erstmal weg
Hallo
so nun bin ich mal so weit mal wieder mich so melden.
Also mir geht es noch nicht so wie es gehen soll, einiges muss immer noch geordnet werden.
Nachdem alle Untersuchungsergebnisse das x....mal ausgewertet worden sind geht mal wo zu 70 % davon aus das es keine ZNS Vaskulitis ist sondern eher eine granulomatöse Menignitis, also eine Entzündung der Hirnhäute od es kann auch ne Sarkoidose sein. Aber man weiß es nicht.
Was nun das geringste Übel ist weiß ich selber noch nicht. Auch wie die weitere Therapie weiter gehen soll.
Denn eigentlich sollte ich zur Weiterbehandlung dort hin aber ich habe abgelehnt, ich habe mich da nicht wohl und mißverstanden gefühlt.
Alles in allem hatte ich wohl im August einen akuten Schub, im Moment aber ohne Entzündungszeichen im MRT. Auch das war fraglich da musste erst der x Radiologe darauf schauen das es hieß ich hätte nichts und man sieht auch nichts. Derzeit stützt man sich nur auf das Biopsat von 2003, was nochmals aufgearbeitet worden ist.
Auf alle Fälle begebe ich mich am Januar ins UK nach Heidelberg, da ja auch nicht gewiss ist in welche medzinische Richtung es geht ob nun der Rheumatologe weiter zuständig ist oder eher komplett die Neurologie. Von der anderen Klinik höre ich so nichts okay meinen Unmut habe ich doch freien Lauf gelassen und es kamen dann schon Beteuerungen und so. Man hätte alles mögliche getan, mag ja sein, aber medizinisch ist so und so ein wenig Feinspitzengefühl wäre auch nicht schlecht gewesen.
Nun ich weiß noch nichtmal ob ich für das Forum noch geeignet bin, also wohl nicht mit Vaskulitis.
So ihr Lieben.
Die mich hier nicht mehr geeignet für das Forum finden, dann bitte melden, denn verstehen tue ich es.
Aber ich würde euch hier alle ganz dolle vermissen.
Ansonsten passt hier ganz ganz dolle auf euch auf und die so weiterhin Kontakt haben möchten gerne auch als PN.
LG Simone
so nun bin ich mal so weit mal wieder mich so melden.
Also mir geht es noch nicht so wie es gehen soll, einiges muss immer noch geordnet werden.
Nachdem alle Untersuchungsergebnisse das x....mal ausgewertet worden sind geht mal wo zu 70 % davon aus das es keine ZNS Vaskulitis ist sondern eher eine granulomatöse Menignitis, also eine Entzündung der Hirnhäute od es kann auch ne Sarkoidose sein. Aber man weiß es nicht.
Was nun das geringste Übel ist weiß ich selber noch nicht. Auch wie die weitere Therapie weiter gehen soll.
Denn eigentlich sollte ich zur Weiterbehandlung dort hin aber ich habe abgelehnt, ich habe mich da nicht wohl und mißverstanden gefühlt.
Alles in allem hatte ich wohl im August einen akuten Schub, im Moment aber ohne Entzündungszeichen im MRT. Auch das war fraglich da musste erst der x Radiologe darauf schauen das es hieß ich hätte nichts und man sieht auch nichts. Derzeit stützt man sich nur auf das Biopsat von 2003, was nochmals aufgearbeitet worden ist.
Auf alle Fälle begebe ich mich am Januar ins UK nach Heidelberg, da ja auch nicht gewiss ist in welche medzinische Richtung es geht ob nun der Rheumatologe weiter zuständig ist oder eher komplett die Neurologie. Von der anderen Klinik höre ich so nichts okay meinen Unmut habe ich doch freien Lauf gelassen und es kamen dann schon Beteuerungen und so. Man hätte alles mögliche getan, mag ja sein, aber medizinisch ist so und so ein wenig Feinspitzengefühl wäre auch nicht schlecht gewesen.
Nun ich weiß noch nichtmal ob ich für das Forum noch geeignet bin, also wohl nicht mit Vaskulitis.
So ihr Lieben.
Die mich hier nicht mehr geeignet für das Forum finden, dann bitte melden, denn verstehen tue ich es.
Aber ich würde euch hier alle ganz dolle vermissen.
Ansonsten passt hier ganz ganz dolle auf euch auf und die so weiterhin Kontakt haben möchten gerne auch als PN.
LG Simone
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ich bin erstmal weg
Hallo Simone
Dazu müsste ja die erste Diagnose ZNS Vaskulitis eindeutig widerlegt werden das ist ja bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geschehen.
Patient geht doch nich ins KH um sich dann von 3 Vermutungen eine aussuchen zu können .
LG. Hartmut
Dazu müsste ja die erste Diagnose ZNS Vaskulitis eindeutig widerlegt werden das ist ja bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geschehen.
Patient geht doch nich ins KH um sich dann von 3 Vermutungen eine aussuchen zu können .
LG. Hartmut
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SiMONE00 (Archiv)
- Beiträge: 991
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ich bin erstmal weg
Hei Hartmut
aber irgendwie irgendwann müssen die sich mal festlegen, ich gehe nun in die UK, aber ich mache die ganzen Untersuchungen nicht mehr mit irgendwann muss Schluß sein.
Der Mist ist nun lt. x Krankenhäusern schwer zu fassen.
Na ja dann suche ich mir eins aus, also Würfel raus.
LG
aber irgendwie irgendwann müssen die sich mal festlegen, ich gehe nun in die UK, aber ich mache die ganzen Untersuchungen nicht mehr mit irgendwann muss Schluß sein.
Der Mist ist nun lt. x Krankenhäusern schwer zu fassen.
Na ja dann suche ich mir eins aus, also Würfel raus.
LG
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Administrator
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- Registriert: Do Mai 31, 2018 9:27 pm
Re: Ich bin erstmal weg
Ohne die Kritik mildern zu wollen (Fingerspitzengefühl ist etwas, was aus meiner Sicht JEDE/R haben sollte, wenn Arbeit mit Menschen angesagt ist), ist wohl das größte Problem, dass wir Nichtmediziner meinen, alle Dinge müssten für Mediziner eindeutig sein!
Mein liebstes Beispiel für die Arbeit bei der Diagnosefindung stammt von einem amerikanischen Immunologen. Er sagte, wenn man Hufgetrappel höre, würde die Diagnsoe natürlich "Pferd" lauten. Ein Experte hätte vielleicht auf "Zebra" korrigiert.
Und wenn es nun eine aus dem Zirkus ausgebüxte beschlagene Giraffe ist? Damit rechnet niemand, das kann vermutlich niemand einordnen.
Schade, dass das manchmal so kompliziert ist.
Ich kneif die Daumen - und im Moment vor allem für starke Nerven!
Mein liebstes Beispiel für die Arbeit bei der Diagnosefindung stammt von einem amerikanischen Immunologen. Er sagte, wenn man Hufgetrappel höre, würde die Diagnsoe natürlich "Pferd" lauten. Ein Experte hätte vielleicht auf "Zebra" korrigiert.
Und wenn es nun eine aus dem Zirkus ausgebüxte beschlagene Giraffe ist? Damit rechnet niemand, das kann vermutlich niemand einordnen.
Schade, dass das manchmal so kompliziert ist.
Ich kneif die Daumen - und im Moment vor allem für starke Nerven!
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buban (Archiv)
- Beiträge: 400
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ich bin erstmal weg
Hallo,
Liebe Simone, ich würde schon auf das hören was das Alfried-Krupp sagt. Sie sind wirklich auf diesem Gebiet hoch spezialitiert die Patienten kommen Aus dem ganzen Deutschsprachigenraum. Eine Neurosarkoidose würde so viel erklären insbesondere dein gutes Ansprechen auf das Kortison. Eine isolierte ZNS-Vaskulitis verläuft nun mal nicht so blande das man jahrelang ohne Medikamente auskommen kann wie es in deinem Fall von 2008-14 war. Das kanst du im Internet alles nachlesen. Das du auch keine Sehstörungen, Missenpfindungen hast, Lähmungen etc. spricht eher gegen eine Vaskulitis.
Liebe Simone, ich würde schon auf das hören was das Alfried-Krupp sagt. Sie sind wirklich auf diesem Gebiet hoch spezialitiert die Patienten kommen Aus dem ganzen Deutschsprachigenraum. Eine Neurosarkoidose würde so viel erklären insbesondere dein gutes Ansprechen auf das Kortison. Eine isolierte ZNS-Vaskulitis verläuft nun mal nicht so blande das man jahrelang ohne Medikamente auskommen kann wie es in deinem Fall von 2008-14 war. Das kanst du im Internet alles nachlesen. Das du auch keine Sehstörungen, Missenpfindungen hast, Lähmungen etc. spricht eher gegen eine Vaskulitis.
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buban (Archiv)
- Beiträge: 400
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Ich bin erstmal weg
(»small vessel vaskulitis«) und gelegentlich eine zerebrale Beteiligung aufweist (Tab. E3.6). Am häufigsten – und z. T. ausschließlich – ist die Haut mit einer palpablen Purpura oder Urtikaria betrof- fen. Der Prototyp dieser Vaskulitis ist die Serum- krankheit. Weitere Mitglieder dieser Vaskulitisgrup- pe sind die Hypersensitivitätsangiitis Zeek (eine medikamenteninduzierte Vaskulitis mit systemi- scher Beteiligung), die Schönlein-Henoch-Purpura (SHP), die essenzielle kryoglobulinämische Vaskuli- tis (EKV) und die kutane leukozytoklastische Vas- kulitis. Der Gesamtkomplementspiegel (CH50) und die Komplement-Komponenten C3 und C4 sind er- niedrigt. Die Biopsie zeigt das Bild einer leukozyto- klastischen Vaskulitis mit fragmentierten Kernen neutrophiler Granulozyten und Diapedese von Ery- throzyten. Eine kutane leukozytoklastische Vaskuli- tis kann auch in der Frühphase einer systemischen Vaskulitis (WG, MPA, PAN, SHP, EKV) oder dem M. Behçet vorliegen.
Kryoglobulinämische Vaskulitis: Die häufigste Ur- sache ist eine Virusinfektion, insbesondere mit dem Hepatitis-C-Virus. Die häufigste neurologische Ma- nifestation ist eine sensomotorische Neuropathie oder Plexusneuritis. Eine ZNS-Beteiligung mit leu- koenzephalopathischen und kognitiven Verände- rungen scheint häufiger zu sein als früher angenom- men (Casato et al. 2005).
Die Schönlein-Henoch-Purpura (SHP) tritt bevor- zugt bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Ne- ben der klinischen Trias aus Purpura, Arthritis/Ar- thralgie und abdominellen Koliken liegt oft eine meist milde und selbst-limitierende Glomerulone- phritis vom Typ einer IgA-Nephritis vor. Die SHP kann durch ungewöhnliche Blutungsmanifestatio- neninverschiedenenOrganen(Lunge,Hoden,Bla- se) kompliziert werden. Auch einzelne intrakranielle Blutungen wurden berichtet (Szer 1994). Neurologi- sche Symptome beschränken sich sonst auf Kopf- schmerzen, eine vermehrte Reizbarkeit und andere Verhaltensauffälligkeiten.
Die kutane leukozytoklastische Angiitis (KLA) tritt im Anschluss an virale Infekte para- oder postinfek- tiös nach Infektionen mit Hepatitis C- oder B-Virus, Epstein-Barr-Virus, Zytomegalie-Virus oder HIV auf. Im Rahmen lokaler Entzündungsvorgänge kann eine Mononeuritis aber auch ein ZNS-Befall vor- kommen. In der Regel fehlt eine weitere Organbetei- ligung.
E 3.2.5
E 3.2.5.1
dilektion: Es wurden Patienten im Alter von weni- ger als fünf und mehr als 70 Jahren berichtet (Lanthier et al. 2001, Moore 1995), wobei die meis- ten im Alter zwischen 30 und 60 Jahren erkranken. Die PACNS tritt vermehrt bei Männern auf. Die Differentialdiagnose einer PACNS umfasst neben primären und sekundären Vaskulitiden, infektions- assoziierte und neoplastische Erkrankungen sowie nicht-entzündliche Angiopathien wie eine posteri- ore Leukoenzephalopathie oder das reversible zere- brale Vasokonstriktionssyndrom (engl. reversible cerebral vasoconstriction syndrome, RVCS, Birn- baum et al. 2009) (Tab. E 3.3). Die PACNS kann sowohl kleinere kortikale und leptomeningeale Ar- terien, Arteriolen und Venen befallen als auch grö- ßere Gefäße wie die distale A. carotis, den Circulus Willisii und dessen Hauptäste betreffen (MacLaren et al. 2005). Die größeren Gefäße zeigen meist ein granulomatöses und die kleineren ein lymphozytä- res Infiltrat. In den meisten früheren Arbeiten wird nicht zwischen PACNS kleinerer und größerer Ge- fäße unterschieden. In neueren Arbeiten deutet sich an, dass sich die PACNS-Formen mit Befall kleiner Arterien deutlich in der klinischen Präsen- tation und in der langfristigen Prognose von den PACNS größerer Arterien unterscheiden (MacLa- ren et al. 2005).
Patienten mit Befall kleiner Gefäße werden oft mit einer subakuten oder akuten Enzephalopathie, fo- kalen Defiziten und mit Kopfschmerzen symptoma- tisch. Beim Befall kleiner Gefäße zeigt das MRT multiple ischämische Läsionen in der grauen und weißen Substanz, z. T. mit hämorrhagischer Kom- ponente oder eine meningeale Beteiligung mit ver- dickten, Kontrastmittel aufnehmenden Meningen (Moore und Richardson 1998, MacLaren et al. 2005; s.a. neuroradiologische Diagnostik). Gelegentlich haben die MRT-Läsionen den Aspekt eines Hirntu- mors mit (multiplen) Kontrastmittel aufnehmenden Läsionen (Scolding et al. 2005). Es finden sich auch Patienten, die bevorzugt oder ausschließlich sich mit progredienten, konfluierenden periventrikulä- ren T2-Hyperintensitäten im Sinne einer Leukoen- zephalopathie präsentieren. Im aktiven Krankheits- stadium treten neue MRT-Läsionen hinzu, ältere bilden sich nicht zurück. Die Angiographie zeigt üblicherweise keine Auffälligkeiten (MacLaren et al. 2005), wobei sich dies durch die hoch auflösenden neuen Angiographieanlagen ändern könnte. Der Li- quorbefund ist bei den meisten Patienten patho- logisch. Abgesehen von der Biopsie, die gerade bei Befall kleinerer Gefäße immer angestrebt werden sollte, hat die Kombination pathologischer Liquor- und MRT-Befunde die höchste diagnostische Tref- ferquote (Stone et al. 1994). Im Akutstadium kön- nen Akutphase-Parameter wie BSG und CRP er- höht sein (MacLaren et al. 2005). Ein normaler Liquorstatus und eine unauffällige zerebrale Bildge- bung schließen eine PACNS aus. Kürzlich wurde eine Untergruppe der PACNS kleiner Gefäße be- schrieben, die mit zerebraler Amyloid-Angiopathie assoziiert ist, sich mit einer Leukoenzephalopathie manifestiert und eher im höheren Lebensalter (im Median 67 Jahre) auftritt (Eng et al. 2004, Scolding et al. 2005). Typische Symptome sind ein dementiel- ler Abbau, Vigilanzschwankungen und epileptische Anfälle.
Besondere Formen einer Vaskulitis mit zerebraler Manifestation
Primäre zerebrale Angiitis (PACNS)
Klinik und Verlauf
Die primäre oder isolierte zerebrale Angiitis (engl. primary angiitis of the CNS, PACNS) ist eine selte- ne, ausschließlich auf das Gehirn, das Rückenmark und die Leptomeningen beschränkte Vaskulitis. Es kann auch eine rein spinale Manifestation vorlie- gen (Tab. E 3.6). Die PACNS zeigt keine Altersprä-
Kryoglobulinämische Vaskulitis: Die häufigste Ur- sache ist eine Virusinfektion, insbesondere mit dem Hepatitis-C-Virus. Die häufigste neurologische Ma- nifestation ist eine sensomotorische Neuropathie oder Plexusneuritis. Eine ZNS-Beteiligung mit leu- koenzephalopathischen und kognitiven Verände- rungen scheint häufiger zu sein als früher angenom- men (Casato et al. 2005).
Die Schönlein-Henoch-Purpura (SHP) tritt bevor- zugt bei Kindern und jungen Erwachsenen auf. Ne- ben der klinischen Trias aus Purpura, Arthritis/Ar- thralgie und abdominellen Koliken liegt oft eine meist milde und selbst-limitierende Glomerulone- phritis vom Typ einer IgA-Nephritis vor. Die SHP kann durch ungewöhnliche Blutungsmanifestatio- neninverschiedenenOrganen(Lunge,Hoden,Bla- se) kompliziert werden. Auch einzelne intrakranielle Blutungen wurden berichtet (Szer 1994). Neurologi- sche Symptome beschränken sich sonst auf Kopf- schmerzen, eine vermehrte Reizbarkeit und andere Verhaltensauffälligkeiten.
Die kutane leukozytoklastische Angiitis (KLA) tritt im Anschluss an virale Infekte para- oder postinfek- tiös nach Infektionen mit Hepatitis C- oder B-Virus, Epstein-Barr-Virus, Zytomegalie-Virus oder HIV auf. Im Rahmen lokaler Entzündungsvorgänge kann eine Mononeuritis aber auch ein ZNS-Befall vor- kommen. In der Regel fehlt eine weitere Organbetei- ligung.
E 3.2.5
E 3.2.5.1
dilektion: Es wurden Patienten im Alter von weni- ger als fünf und mehr als 70 Jahren berichtet (Lanthier et al. 2001, Moore 1995), wobei die meis- ten im Alter zwischen 30 und 60 Jahren erkranken. Die PACNS tritt vermehrt bei Männern auf. Die Differentialdiagnose einer PACNS umfasst neben primären und sekundären Vaskulitiden, infektions- assoziierte und neoplastische Erkrankungen sowie nicht-entzündliche Angiopathien wie eine posteri- ore Leukoenzephalopathie oder das reversible zere- brale Vasokonstriktionssyndrom (engl. reversible cerebral vasoconstriction syndrome, RVCS, Birn- baum et al. 2009) (Tab. E 3.3). Die PACNS kann sowohl kleinere kortikale und leptomeningeale Ar- terien, Arteriolen und Venen befallen als auch grö- ßere Gefäße wie die distale A. carotis, den Circulus Willisii und dessen Hauptäste betreffen (MacLaren et al. 2005). Die größeren Gefäße zeigen meist ein granulomatöses und die kleineren ein lymphozytä- res Infiltrat. In den meisten früheren Arbeiten wird nicht zwischen PACNS kleinerer und größerer Ge- fäße unterschieden. In neueren Arbeiten deutet sich an, dass sich die PACNS-Formen mit Befall kleiner Arterien deutlich in der klinischen Präsen- tation und in der langfristigen Prognose von den PACNS größerer Arterien unterscheiden (MacLa- ren et al. 2005).
Patienten mit Befall kleiner Gefäße werden oft mit einer subakuten oder akuten Enzephalopathie, fo- kalen Defiziten und mit Kopfschmerzen symptoma- tisch. Beim Befall kleiner Gefäße zeigt das MRT multiple ischämische Läsionen in der grauen und weißen Substanz, z. T. mit hämorrhagischer Kom- ponente oder eine meningeale Beteiligung mit ver- dickten, Kontrastmittel aufnehmenden Meningen (Moore und Richardson 1998, MacLaren et al. 2005; s.a. neuroradiologische Diagnostik). Gelegentlich haben die MRT-Läsionen den Aspekt eines Hirntu- mors mit (multiplen) Kontrastmittel aufnehmenden Läsionen (Scolding et al. 2005). Es finden sich auch Patienten, die bevorzugt oder ausschließlich sich mit progredienten, konfluierenden periventrikulä- ren T2-Hyperintensitäten im Sinne einer Leukoen- zephalopathie präsentieren. Im aktiven Krankheits- stadium treten neue MRT-Läsionen hinzu, ältere bilden sich nicht zurück. Die Angiographie zeigt üblicherweise keine Auffälligkeiten (MacLaren et al. 2005), wobei sich dies durch die hoch auflösenden neuen Angiographieanlagen ändern könnte. Der Li- quorbefund ist bei den meisten Patienten patho- logisch. Abgesehen von der Biopsie, die gerade bei Befall kleinerer Gefäße immer angestrebt werden sollte, hat die Kombination pathologischer Liquor- und MRT-Befunde die höchste diagnostische Tref- ferquote (Stone et al. 1994). Im Akutstadium kön- nen Akutphase-Parameter wie BSG und CRP er- höht sein (MacLaren et al. 2005). Ein normaler Liquorstatus und eine unauffällige zerebrale Bildge- bung schließen eine PACNS aus. Kürzlich wurde eine Untergruppe der PACNS kleiner Gefäße be- schrieben, die mit zerebraler Amyloid-Angiopathie assoziiert ist, sich mit einer Leukoenzephalopathie manifestiert und eher im höheren Lebensalter (im Median 67 Jahre) auftritt (Eng et al. 2004, Scolding et al. 2005). Typische Symptome sind ein dementiel- ler Abbau, Vigilanzschwankungen und epileptische Anfälle.
Besondere Formen einer Vaskulitis mit zerebraler Manifestation
Primäre zerebrale Angiitis (PACNS)
Klinik und Verlauf
Die primäre oder isolierte zerebrale Angiitis (engl. primary angiitis of the CNS, PACNS) ist eine selte- ne, ausschließlich auf das Gehirn, das Rückenmark und die Leptomeningen beschränkte Vaskulitis. Es kann auch eine rein spinale Manifestation vorlie- gen (Tab. E 3.6). Die PACNS zeigt keine Altersprä-
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SiMONE00 (Archiv)
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Re: Ich bin erstmal weg
Hallo Admin
Ja du hast Recht aber wenn man halt total eine andre Diagnose bekommt ...Tja und bei einer Nicht Vaskulitis will man mich hier noch haben??
Hallo Buban.
Habe ja nicht behauptet das ich auf die Essener nicht höre...UK Heidelberg gingen damals entweder von einer Sarkoidose od.ne Meningoencephalitis aus na und dann wurde sich halt auf einer ZNS Vaskulitis geeignet. Im Moment geht es mir leider nicht gut.
GRUSS
Ja du hast Recht aber wenn man halt total eine andre Diagnose bekommt ...Tja und bei einer Nicht Vaskulitis will man mich hier noch haben??
Hallo Buban.
Habe ja nicht behauptet das ich auf die Essener nicht höre...UK Heidelberg gingen damals entweder von einer Sarkoidose od.ne Meningoencephalitis aus na und dann wurde sich halt auf einer ZNS Vaskulitis geeignet. Im Moment geht es mir leider nicht gut.
GRUSS
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Re: Ich bin erstmal weg
"...will mich noch einer haben...."
An alle:
Nirgends steht geschreiben, dass man hier nur lesen oder nur schreiben darf, wenn man ein amtliches Attest mit dem Begriff "Vaskulitis" darauf vorweisen kann. Ich wäre sonst wohl die erste, die gehen müsste. Das Forum war immer offen für alle - und ich hoffe, es wird es auch bleiben! Wenn einer die Gabe hat, andere zu trösten, Mut zu machen, Licht in die Dunkelheit der Angst und Ungewissheit zu bringen, aufzufangen - oder auch einfach "nur" zuzuhören....warum sollten wir den wegschubsen?
Liebe Simone - Kopf hoch! Ich bin sicher, dass eine Zeit kommen wird, wo Du auf diese Krise zurückblicken wirst und sagen kannst: Achja, stimmt, damals gings mir ja so mies!"
An alle:
Nirgends steht geschreiben, dass man hier nur lesen oder nur schreiben darf, wenn man ein amtliches Attest mit dem Begriff "Vaskulitis" darauf vorweisen kann. Ich wäre sonst wohl die erste, die gehen müsste. Das Forum war immer offen für alle - und ich hoffe, es wird es auch bleiben! Wenn einer die Gabe hat, andere zu trösten, Mut zu machen, Licht in die Dunkelheit der Angst und Ungewissheit zu bringen, aufzufangen - oder auch einfach "nur" zuzuhören....warum sollten wir den wegschubsen?
Liebe Simone - Kopf hoch! Ich bin sicher, dass eine Zeit kommen wird, wo Du auf diese Krise zurückblicken wirst und sagen kannst: Achja, stimmt, damals gings mir ja so mies!"