sport?

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
kalle (Archiv)
Beiträge: 211
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von kalle (Archiv) »

ist doch in jedem Fall anders. Ich kann gar keinen Sport machen. vor 3 Wochen zb sind mir beim Husten 7 Rippen gebrochen, so morsch sind meine Knochen trotz Osteoporose-spritze seit 3 Jahren.
Marion (Archiv)
Beiträge: 122
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von Marion (Archiv) »

Hallo,



leider fällt mir wegen Lungenbeteiligung das walken mittlerweile sehr schwer, wobei ich jedoch trainiere ist das Tanzen.



Ich geh regelmäßig 2-3 mal je Woche tanzen. Ich hab soziale Kontakte und mach immer so viel wie mir an dem Tag gut tut. Geht's mir mal nicht so gut, tanz ich halt keinen Wiener Walzer sondern nur ne Rumba 😊



Lg Marion
Stella (Archiv)
Beiträge: 1
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von Stella (Archiv) »

Guten Tag Tapa

2009 wurde bei mir CSS diagnostiziert. Die Passion für Pferde und das Reiten hatte mich schon 2007 erwischt. Kurz vor dem notfallmässigen Spitaleintritt hatte ich noch mit Atemnot einen kleinen Distanritt erfolgreich bestanden.

Reiten, so meine Erfahrung, geht auch mit eingeschränkter Lungenarbeit.

Inzwischen reite ich auch 160km mit meinem Pferd und meinem Notspray immer in der Tasche. Ich habe zwar danach immer höllisches Muskelkater, welches mindestens 5 Tage anhält, aber die Freude am Sport überwiegt. Kraft und Gleichgewicht sind beim Reiten gefragt. Für die Geschwindigkeit sorgt das Pferd. Für eingeschränkte Lungen also ideal. Und für die Seele ist das Reiten Balsam. Mein Sport-Kollege Pferd und die Natur sind meine Therapeuten.

Übrigens ich habe mit 42 Jahren mit dem Pferdesport begonnen. Nur Mut.

Stella
tapa (Archiv)
Beiträge: 360
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von tapa (Archiv) »

Das ist eine gute Idee und ich liebe Pferde (und die meisten Tiere )sehr, aber ich bin so allergisch gegen Pferdehaare, dass ich es kaum durch den Stall schaffe ohne Atemnot zu bekommen. Schon als Kind durfte ich zu meinem sehr großen Kummer nicht reiten, kein Haustier haben etc. Hyposensibilisierung gab damals noch nicht und wer weiß, ob es möglich gewesen wäre. Wir haben jetzt Kaninchen, die das ganze Jahr draußen wohnen, das geht.

Aber mir gehts ganz gut, im September hatte ich irgendetwas, fühlte mich abgeschlagen und war ein paar Tage krank geschrieben. Ich wollte das richtig auskurieren und habe mich mit Sport zurückgehalten, aber nach den Herbstferien gehts wieder los.
slenny (Archiv)
Beiträge: 436
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von slenny (Archiv) »

Hallo zusammen, ich hol dies Thema mal wieder nach vorn, weil es soooooo schönes Wetter und draußen Sport zu treiben genial ist. Seit 4Wochen hab ich ein e-bike und bin damit schon doppelt soviel gefahren wie das gesamte letzte Jahr. Die Motorunterstützung ist einstellbar, sodass ich es von gemütlich bis sportlich fahren kann. Auch wenn es das Fahren erleichtert, es bleibt positive Bewegung. Ich kann z.B. die Trittfrequenz einstellen wie auf dem Ergometer und brettere herzfreundlich durchs Land, weil das bike eine Automatikschaltung hat.

Liebe Tapa, wie hast du dich sportlich entschieden? Genießt die Bewegung und das Wetter.
dsabine (Archiv)
Beiträge: 507
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von dsabine (Archiv) »

Hallo Slenny,



ich fahre seit Mitte 2011, nachdem ich ein ganzes Jahr außer Gefecht war und mein geliebtes Trekkingrad einfach zu anstregend wurde, mit dem e-Bike und habe grade die 10 000 km Marke überschritten. Ich sage immer, dass das e-Bike mein Antidepressivum ist. Viel Spaß weiterhin!
Lilli (Archiv)
Beiträge: 144
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von Lilli (Archiv) »

Meld mich nochmal selber. Habe auch ein e Bike kann aber leider nicht mehr fahren. Nachdem ich im Februar einen heftigen Schub hatte bekam ich Rituximap Infusionen. es geht mir seitdem besser aber meine PNP sind stärker geworden. Das Gleichgewicht macht mir Probleme. Wenn mir jemand das Rad festhält bis ich am Fahren bin ist es gut. Beim Anhalten muss aber wieder jemand zur Stelle sein um mir beim Absteigen zu helfen.

Auto fahren geht momentan auch nicht durch Taubheitsgefuhl. Es ist wieder ein Stück Selbständigkeit verloren gegangen. Das alles belastet mich stark.

Habe nochmal eine Reha beantragt ob sie genehmigt wird ist fraglich da ich erst 2015 im März eine hatte.

Allen einen schönen Tag Lilli
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: sport?

Beitrag von Ingeborg »

Hallo Lilli,

das mit dem Gleichgewicht als Folge der PNP kenne ich. Dagegen kann regelmäßige, mind. 2x/Woche Krankengymnastik helfen. Das Gehirn kann umlernen. Falls nicht schon geschehen, erbitte von Deinem Arzt eine Verordnung. Der Physiotherapeut sollte eine Ausbildung in PNF und/oder nach Bobath haben. Ein Mitglied dieses Forums (hallo Christine!) ist damit aus dem Rollstuhl gekommen.

Alles Gute.

Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Lilli (Archiv)
Beiträge: 144
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: sport?

Beitrag von Lilli (Archiv) »

Danke Ingeborg für die schnelle Antwort

Wie lange muss man Krankengymnastik machen bis eine Besserung Eintritt.

Ich werde es auf jedenfalls probieren. Mache eigentlich nur einmal die Woche Rehasport. Es tut mir gut ist aber anstrengend. Mein Mann fährt mich zum Rehasport und wird mich dann auch zur Krankengymnastik fahren. Vielleicht kann ich ja dann auch wieder selber fahren.

Bei uns richtet sich alles nach meinen Terminen. Das nervt mich.

Lilli
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: sport?

Beitrag von Ingeborg »

Hi Lilli,

Ich kann Deine Situation diesbezüglich sehr gut nachvollziehen. Das kann und will man so nicht lassen und greift auch nach Strohhalmen. PNF und Bobath sind m.E. mehr als das, ohne Nebenwirkungen. Etwas Ausdauer ist aber vonnöten.

Soweit ich mich erinnere, waren bei Christine schon so einige Monate -und ich meine bei 2-3x in der Woche- notwendig. Ich habe dann die Therapie 2x/Woche gemacht, um erst gar nicht in den Rollstuhl zu kommen, und zwar 2x etwa 1/2 Jahr lang, und es hat zu einer gewissen Stabilisierung geführt.

Es wird sicherlich bei jedem die Ausgangssituation wie auch die Qualifikation des Physiotherapeuten usw. anders sein, so dass ich nichts zu Prognosen wagen kann. Jedenfalls wird nach Aussage meines Physiotherapeuten und dem I-Net keine Verschlechterung eintreten.

Versuch es.

LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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