Rheumatische Erkrankung und Eisengaben?

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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linchen (Archiv)
Beiträge: 402
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rheumatische Erkrankung und Eisengaben?

Beitrag von linchen (Archiv) »

Hallo

Ich hatte früher immer normale Werte, erst seit ca 2 Jahren leide ich darunter das mein Eisenspiegel nicht okay ist. Ich bekomme meist 3 Infusionen innerhalb von 3 Tage, nach 4 Wochen ist der Speicher meist schon wieder bei unter 10

Ausserdem leide ich an einer Eisenresorptionsstörung sodaß Tabletten nicht aufgenommen werden und ich somit auf die Infusionen zurück greifen muss

Daher würde ich auch das aufjedenfall abklären denn die Kapseln bringen dann Garnichts.



Gruss

linchen
lila (Archiv)
Beiträge: 80
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rheumatische Erkrankung und Eisengaben?

Beitrag von lila (Archiv) »

Schönen Abend Linchen,



das mit den Tabletten stimmt, mein Arzt hat zuerst einen dreimonatigen Versuch damit gestartet. Mein Ferritin ist gerade mal von 6 auf 9 gestiegen. Sehr wenig für ein Vierteljahr und in meinem damaligen Zustand hätte ich schneller mehr gebrauchen können.



Dazu die Nebenwirkungen -besonders die Verdauung :-((



Ich kann froh sein, dass mein HA die Infusionen gibt, viele Ärzte machen das, aus welchem Grund auch immer, nicht so gern.



Ciao, Lila
linchen (Archiv)
Beiträge: 402
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rheumatische Erkrankung und Eisengaben?

Beitrag von linchen (Archiv) »

Guten Morgen

Ich kann dir sagen warum.

Ferrlecit steht auf der roten Hand Liste

Sprich es gab mehrere schwere Nebenwirkungen und sogar Todesfälle und daher wird es von den Hausärzten ungerne gegeben



Ich habe selbst vor einiger Zeit erst wieder einen rote Hand Brief im Faxgerät gehabt. Bin in einer Praxis tätig.



Es ist also ein Medikament mit dem Vorsichtig umzugehen ist



liebe grüsse und einen schönen Tag
lila (Archiv)
Beiträge: 80
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rheumatische Erkrankung und Eisengaben?

Beitrag von lila (Archiv) »

Morgen Linchen,



dass das Ferrlecit umstritten ist, habe ich schon mitbekommen. Es gibt ja auch einige andere, wohl besser verträgliche Präparate.



Bisher habe ich das Ferrlecit gut vertragen, ich hoffe, dass die gefährlichen Nebenwirkungen nicht auch noch nach Jahren regelmäßiger Verabreichung auftreten. Damit habe ich mich bisher beruhigt.



Ich denke, dass ich mit meinem HA auch über einen Wechsel des Medikamentes sprechen könnte, er ist generell recht aufgeschlossen.



Kannst du ein anderes Medi für Infusionen empfehlen? Eines, das meinem HA nicht das Budget leerräumt, er verschreibt mir nämlich schon so einiges von den Medis die ich sonst so brauche, mein Kardiologe ist knausrig und wälzt den BD-Senker auch auf ihn ab....Zum Glück sind nicht alle meine behandelnden Ärzte nicht so "geizig". Hab es mir schließlich auch nicht ausgesucht :-(



Wünsche einen schönen Feiertag, Grüße Lila
linchen (Archiv)
Beiträge: 402
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Rheumatische Erkrankung und Eisengaben?

Beitrag von linchen (Archiv) »

Ich bekomme meine Infusionen vom Hämatologen/Onkologen. Die haben ein anderes Budget und machen das bei unserer seltenen Erkrankung auch gerne mit. Ausserdem habe ich einen Port den mein normaler Rheumatologe oder Hausarzt eh nicht anstechen würde

Es gibt neuerdings Ferinject.

Das ist deutlich höher dosiert und soll demnach auch viel länger vorhalten

Hab es selbst noch nicht probiert, nur die Pharmatypen stellten uns letztens das Präparat in der Praxis vor
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