Mein Ende gehört mir
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Ingeborg
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Re: Mein Ende gehört mir
Wenn ich per Google auf der angegebenen Seite bin, kann ich lesen, dass es die Seite gibt, mehr eröffnet sich mir aber nicht. Bin ich zu dumm?
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Friedolin (Archiv)
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Re: Mein Ende gehört mir
mhm, bei mir funktioniert der Link. Kann das jemand bestätigen?
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S. (Archiv)
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Re: Mein Ende gehört mir
Verweise diesbezüglich auf meinen Beitrag "Dignity Therapy", zu finden über die Suchfunktion,vor allem folgende Video-Beiträge:
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=47295
http://www.palliativpsychologie.de/?page_id=1450
http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=47295
http://www.palliativpsychologie.de/?page_id=1450
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Silberlocke (Archiv)
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Re: Mein Ende gehört mir
Moin, Moin,
ich habe mich mit diesem Thema ebenfalls intensiv beschäftigt, der Tod gehört nunmal zum Leben. Ich finde, dass man sich seitens der Medizin schon etwas mehr mit dem Thema auseinander setzen sollte. Jetzt, wo man leben will und alles tut um zu Überleben, muss man um jede Pille kämpfen, um lebenswichtige Vitamine muss man sich selbst kümmern. Neue Therapie-Ansätze müssen selbst erkundet werden, bis man schließlich durch Zufall an den richtigen Arzt gelangt, ebenfalls nur durch eigene Initiative, ich denke das kennen wir hier alle nur zu gut. Aber wenn man dann nicht mehr will, wenn man es ohne hochdosierte Schmerzmittel nicht mehr ertragen kann, das Leben nur noch im Dilirium ""Erlebt"", ja, dann wird die medizinische Keule herausgeholt, leider gerade wieder bei einem guten Bekannten erlebt. Plötzlich ist nichts zu teuer, Geräte sogar von weit her geholt. Künstliche Ernährung, Herz-Lungen-Maschine, und Gottweiß wieviel Schläuche mit irgendwelchen Medis werden in den Körper gejagt, nur zum verlängern des Leidens...., und das Schlimmste von allem: Die Patientenverfügung wurde völlig ignoriert. Nun, nach 2 Wochen ist das Elend vorbei, er wurde erlöst... und seine Familie auch. Sicherlich ein extremes Beispiel gewissenloser Ärzte, in der Regel werden die Verfügungen weitestgehend respektiert, aber eben nicht immer. Oftmals geht man mit Tieren humaner um, ein beschissener Vergleich, mir fällt aber nix anderes ein.
Bleiben die extrem schwierigen Fragen: Wann ist der richtige Zeitpunkt, wann ist das Leben nicht mehr Lebenswert, wer entscheidet das, und vor allem, kann ICH das noch Entscheiden ohne den richtigen Zeitpunkt zu verpassen??? Schwierig, ganz sicher auch für die Ärzte....
Aber bis dahin fließt noch reichlich Wasser durch die Weser und ich muss noch den ein oder anderen Kampf mit der Medizin kämpfen... aber es lohnt sich!!! Und den letzten Willen haben wir im engsten Familienkreis besprochen, jeder weiß was jeder will, mehr kann man nicht tun, außer: INTENSIV LEBEN!!! denn das kommt bekanntlich vor dem Tod......
.... Ab in den Urlaub........
Gutes Nächtle
Das Silberlöckchen
ich habe mich mit diesem Thema ebenfalls intensiv beschäftigt, der Tod gehört nunmal zum Leben. Ich finde, dass man sich seitens der Medizin schon etwas mehr mit dem Thema auseinander setzen sollte. Jetzt, wo man leben will und alles tut um zu Überleben, muss man um jede Pille kämpfen, um lebenswichtige Vitamine muss man sich selbst kümmern. Neue Therapie-Ansätze müssen selbst erkundet werden, bis man schließlich durch Zufall an den richtigen Arzt gelangt, ebenfalls nur durch eigene Initiative, ich denke das kennen wir hier alle nur zu gut. Aber wenn man dann nicht mehr will, wenn man es ohne hochdosierte Schmerzmittel nicht mehr ertragen kann, das Leben nur noch im Dilirium ""Erlebt"", ja, dann wird die medizinische Keule herausgeholt, leider gerade wieder bei einem guten Bekannten erlebt. Plötzlich ist nichts zu teuer, Geräte sogar von weit her geholt. Künstliche Ernährung, Herz-Lungen-Maschine, und Gottweiß wieviel Schläuche mit irgendwelchen Medis werden in den Körper gejagt, nur zum verlängern des Leidens...., und das Schlimmste von allem: Die Patientenverfügung wurde völlig ignoriert. Nun, nach 2 Wochen ist das Elend vorbei, er wurde erlöst... und seine Familie auch. Sicherlich ein extremes Beispiel gewissenloser Ärzte, in der Regel werden die Verfügungen weitestgehend respektiert, aber eben nicht immer. Oftmals geht man mit Tieren humaner um, ein beschissener Vergleich, mir fällt aber nix anderes ein.
Bleiben die extrem schwierigen Fragen: Wann ist der richtige Zeitpunkt, wann ist das Leben nicht mehr Lebenswert, wer entscheidet das, und vor allem, kann ICH das noch Entscheiden ohne den richtigen Zeitpunkt zu verpassen??? Schwierig, ganz sicher auch für die Ärzte....
Aber bis dahin fließt noch reichlich Wasser durch die Weser und ich muss noch den ein oder anderen Kampf mit der Medizin kämpfen... aber es lohnt sich!!! Und den letzten Willen haben wir im engsten Familienkreis besprochen, jeder weiß was jeder will, mehr kann man nicht tun, außer: INTENSIV LEBEN!!! denn das kommt bekanntlich vor dem Tod......
.... Ab in den Urlaub........
Gutes Nächtle
Das Silberlöckchen
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Mein Ende gehört mir
Hallo Silberlocke,
schön, mal wieder von Dir zu lesen. Mach weiter so;-) Hatte auch Dich schon vermißt.
Deine Gegenüberstellung, um was alles wir zu kämpfen haben, um mit der Erkrankung leben zu können, und was alles aufgewandt wird, um den natürlichen Ablauf am Ende zu stören, legt die Verquertheit des ursprünglichen Hilfegedankens in der Medizin so treffend offen.
Noch zu Deiner und zur allgemeinen Kenntnis: Mit der Patientenverfügung ist alles schiefgelaufen. Es kommt ja nicht darauf an, welche Einstellung der Arzt hat. Es gibt ja mittlerweile sogar ein Gesetz hierzu, das Mediziner nicht von dessen Beachtung ausschließt. Als Angehöriger muß man sowas nicht hinnehmen, kann sogar straffrei die Schläuche ziehen. Einfacher geht es mit Hilfe anderer, z.B. der DGHS, mit Hilfe derer man, sofern man Mitglied ist und die Verfügung dort hinterlegt hat, Unterstützung erfährt und auch Rechtschutz hat. Übrigens muß die Krankenkasse die trotz Patientenverfügung veranlaßten Maßnahmen nicht bezahlen, da diese rechtswidrig waren. Die KK muß nur darüber Bescheid wissen.
LG Ingeborg
schön, mal wieder von Dir zu lesen. Mach weiter so;-) Hatte auch Dich schon vermißt.
Deine Gegenüberstellung, um was alles wir zu kämpfen haben, um mit der Erkrankung leben zu können, und was alles aufgewandt wird, um den natürlichen Ablauf am Ende zu stören, legt die Verquertheit des ursprünglichen Hilfegedankens in der Medizin so treffend offen.
Noch zu Deiner und zur allgemeinen Kenntnis: Mit der Patientenverfügung ist alles schiefgelaufen. Es kommt ja nicht darauf an, welche Einstellung der Arzt hat. Es gibt ja mittlerweile sogar ein Gesetz hierzu, das Mediziner nicht von dessen Beachtung ausschließt. Als Angehöriger muß man sowas nicht hinnehmen, kann sogar straffrei die Schläuche ziehen. Einfacher geht es mit Hilfe anderer, z.B. der DGHS, mit Hilfe derer man, sofern man Mitglied ist und die Verfügung dort hinterlegt hat, Unterstützung erfährt und auch Rechtschutz hat. Übrigens muß die Krankenkasse die trotz Patientenverfügung veranlaßten Maßnahmen nicht bezahlen, da diese rechtswidrig waren. Die KK muß nur darüber Bescheid wissen.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Ralf N (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Mein Ende gehört mir
Hallo Silberlocke,
schön mal wieder einen Beitrag von Dir zu lesen.
Wie geht es den Hunden?
Du triffst den Nagel auf den Kopf mit Deinem Beitrag (und nicht nur Du...).
Das Thema ist für uns immer aktuell, schließlich und endlich ist die V in den meisten Fällen unheilbar und jeder von uns muß mit mehr oder weniger Einschränkungen und Plagen leben.
Mir geht es momenan auch nicht so prächtig:
- Angst vor der Zukunft, da ich nicht weiß wann und wie sich die Rentenversicherung entscheidet - im schlimmsten Fall läuft mein Krankengeld Mitte des Jahres aus und dann gibt es gar nichts mehr und wir können die Belastung durch den Wohnungskredit nicht mehr ertragen.
Oder das Sozialamt in HST kommt auf die Idee Kosten für die Pflege der Eltern an uns weiterzureichen...
- Meine Frau schuftet sich einen Wolf weil sie der Meinung ist Sie müsse jetzt die finanzielle Hauptlast erwirtschaften. Ist total überlastet damit...
- Und dann die rücksichtslosen Nachbarn, die machen was sie wollen.
- Dann die Schmerzen, die immer wieder irgendwo auftauchen - ist das nun schon ein Rückfall? Ärzte mag ich im Moment nicht mehr sehen, hatte ich die Woche schon 2 mal...
Da kann einen schon mal der Lebensmut verlassen. Dann möchte ich auch einfach nur die Medikamente weglassen und in Ruhe das Ende abwarten.
Mitte der 80-er war ich schon mal so weit dass ich gar nicht mehr leben wollte. Dann hat sich ein 'Genosse' von mir durch den Kopf geschossen. Wir konnten jeden Tag das Loch im Fenster sehen durch das die Kugel hinterher ausgetreten war...
Seitdem gehe ich zum Arzt, wenn ich wieder merke, dass es mich überkommt - eine Therapeutin sprach mal davon dass das die Dämonen wären, das macht es einfacher sich dadegen zu wehren.
Aber keine Angst, ich fühle mich immer wie Münchhausen im Sumpf, momentan hilft mir ein stärkeres Medikament für die Psyche, hat aber natürlich auch doofe Nebenwirkungen.
Aus irgendeinem Sinn bin ich noch am Leben, hätte sonst schon längst weg sein können, aber das Schicksal gibt mir immer wieder die Chance, noch etwas zu erleben und weiterzumachen...
Und wenn der Morbus Wegener sagt 'Game over',
Ich genieße die Bonusrunde bis zum letzten bißchen des (Spieler)lebens.
LG
Ralf
schön mal wieder einen Beitrag von Dir zu lesen.
Wie geht es den Hunden?
Du triffst den Nagel auf den Kopf mit Deinem Beitrag (und nicht nur Du...).
Das Thema ist für uns immer aktuell, schließlich und endlich ist die V in den meisten Fällen unheilbar und jeder von uns muß mit mehr oder weniger Einschränkungen und Plagen leben.
Mir geht es momenan auch nicht so prächtig:
- Angst vor der Zukunft, da ich nicht weiß wann und wie sich die Rentenversicherung entscheidet - im schlimmsten Fall läuft mein Krankengeld Mitte des Jahres aus und dann gibt es gar nichts mehr und wir können die Belastung durch den Wohnungskredit nicht mehr ertragen.
Oder das Sozialamt in HST kommt auf die Idee Kosten für die Pflege der Eltern an uns weiterzureichen...
- Meine Frau schuftet sich einen Wolf weil sie der Meinung ist Sie müsse jetzt die finanzielle Hauptlast erwirtschaften. Ist total überlastet damit...
- Und dann die rücksichtslosen Nachbarn, die machen was sie wollen.
- Dann die Schmerzen, die immer wieder irgendwo auftauchen - ist das nun schon ein Rückfall? Ärzte mag ich im Moment nicht mehr sehen, hatte ich die Woche schon 2 mal...
Da kann einen schon mal der Lebensmut verlassen. Dann möchte ich auch einfach nur die Medikamente weglassen und in Ruhe das Ende abwarten.
Mitte der 80-er war ich schon mal so weit dass ich gar nicht mehr leben wollte. Dann hat sich ein 'Genosse' von mir durch den Kopf geschossen. Wir konnten jeden Tag das Loch im Fenster sehen durch das die Kugel hinterher ausgetreten war...
Seitdem gehe ich zum Arzt, wenn ich wieder merke, dass es mich überkommt - eine Therapeutin sprach mal davon dass das die Dämonen wären, das macht es einfacher sich dadegen zu wehren.
Aber keine Angst, ich fühle mich immer wie Münchhausen im Sumpf, momentan hilft mir ein stärkeres Medikament für die Psyche, hat aber natürlich auch doofe Nebenwirkungen.
Aus irgendeinem Sinn bin ich noch am Leben, hätte sonst schon längst weg sein können, aber das Schicksal gibt mir immer wieder die Chance, noch etwas zu erleben und weiterzumachen...
Und wenn der Morbus Wegener sagt 'Game over',
Ich genieße die Bonusrunde bis zum letzten bißchen des (Spieler)lebens.
LG
Ralf
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Silberlocke (Archiv)
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Re: Mein Ende gehört mir
Moi, Moin,
dem DGHS bin ich auch beigetreten und deren Kontaktdaten und Tips sind niedergeschrieben. Mit dem "rausziehen der Schläuche" wäre ich vorsichtig, aber das die KK´s diese unerwünschte Behandlung nicht zahlen müssen ist mir neu, ein prima Tip!!! Werde ich sofort hinzufügen.
Silberlocke, .... der, wo ohne Hunde?!
dem DGHS bin ich auch beigetreten und deren Kontaktdaten und Tips sind niedergeschrieben. Mit dem "rausziehen der Schläuche" wäre ich vorsichtig, aber das die KK´s diese unerwünschte Behandlung nicht zahlen müssen ist mir neu, ein prima Tip!!! Werde ich sofort hinzufügen.
Silberlocke, .... der, wo ohne Hunde?!
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Mein Ende gehört mir
Hi Silberlocke,
zur Straffreiheit des Behandlungsabbruchs durch "Schläuche ziehen" hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Juni 2010 ein weitreichendes Grundsatzurteil gesprochen (Az 2 StR 454/09).
In meiner Patientenverfügung habe ich festgehalten, dass Zahlungen für Behandlungen, die nicht mit der Patientenverfügung vereinbar sind, verweigert werden. Das werde ich den Unterlagen der DGHS entnommen haben. Schau deswegen morgen nochmal nach, bin jetzt zu müde.
Allen eine gute Nacht.
LG Ingeborg
zur Straffreiheit des Behandlungsabbruchs durch "Schläuche ziehen" hat der Bundesgerichtshof (BGH) im Juni 2010 ein weitreichendes Grundsatzurteil gesprochen (Az 2 StR 454/09).
In meiner Patientenverfügung habe ich festgehalten, dass Zahlungen für Behandlungen, die nicht mit der Patientenverfügung vereinbar sind, verweigert werden. Das werde ich den Unterlagen der DGHS entnommen haben. Schau deswegen morgen nochmal nach, bin jetzt zu müde.
Allen eine gute Nacht.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Mein Ende gehört mir
Jetzt meld ich mich nochmal wegen der Verweigerung von Zahlungen, die für Behandlungen entstanden, die gegen meinen Willen durchgeführt werden. In den neuesten Unterlagen der DGHS lautet der entsprechende Passus:
"Falls gegen meinen Willen (aus der Patientenverfügung) verstoßen wird, lehne ich die Bezahlung entstandener Kosten ab. Meine Versicherungen werden von Zahlungsverpflichtungen ebenfalls entbunden. Auch Bevollmächtigten bzw. Betreuern (sowie Erben) untersage ich die Bezahlung jeglicher in diesem Zusammenhang entstandener Kosten..."
Hintergrund ist, dass ärztliche Maßnahmen/Eingriffe der Einwilligung des Patienten bedürfen, ansonsten sie rechtswidrige Körperverletzungen sind. Weiter heißt es:
"Sollten die behandelnden Ärzte es ablehnen, meinem verfügten Willen zu entsprechen, ist mein Bevollmächtigter befugt, andere Ärzte einzuschalten und zur Durchsetzung meines Willes ggf. auch meine Verlegung in eine andere Umgebung festzulegen..." (Aufenthaltsbestimmungsrecht). Einfügungen in Klammern stammen von mir.
evtl. s. auch Thread "Entbindung von der Schweigepflicht" von Juni 2014.
"Falls gegen meinen Willen (aus der Patientenverfügung) verstoßen wird, lehne ich die Bezahlung entstandener Kosten ab. Meine Versicherungen werden von Zahlungsverpflichtungen ebenfalls entbunden. Auch Bevollmächtigten bzw. Betreuern (sowie Erben) untersage ich die Bezahlung jeglicher in diesem Zusammenhang entstandener Kosten..."
Hintergrund ist, dass ärztliche Maßnahmen/Eingriffe der Einwilligung des Patienten bedürfen, ansonsten sie rechtswidrige Körperverletzungen sind. Weiter heißt es:
"Sollten die behandelnden Ärzte es ablehnen, meinem verfügten Willen zu entsprechen, ist mein Bevollmächtigter befugt, andere Ärzte einzuschalten und zur Durchsetzung meines Willes ggf. auch meine Verlegung in eine andere Umgebung festzulegen..." (Aufenthaltsbestimmungsrecht). Einfügungen in Klammern stammen von mir.
evtl. s. auch Thread "Entbindung von der Schweigepflicht" von Juni 2014.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Ralf N (Archiv)
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Re: Mein Ende gehört mir
Sorry Silberlocke,
muß da wohl etwas verwechselt haben - Cortisol macht Birne hohl.
Und die Medis gegen die Depession sind auch nicht ohne...
)
LG
Ralf
muß da wohl etwas verwechselt haben - Cortisol macht Birne hohl.
Und die Medis gegen die Depession sind auch nicht ohne...
LG
Ralf