Von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologtie e.V. gibt es Merkblätter zur Behandlung mit Methotrexat und anderen Rheuma-Medis als Information für den Patienten. Das entsprechende Blatt hat man mir in BB mitgegeben, als ich zum ersten Mal MTX bekam. Darin steht drin, in welchen Abständen Blutkontrollen zu machen sind und einiges mehr an wichtigen Dingen, z.B. was bei Fieber, Husten etc. zu beachten ist.
http://dgrh.de/therapieueberwachen.html
Es gibt auch entsprechende Blätter für die Hausärzte. Sollte man ggf. ausdrucken und seinem HA mitbringen!
Alles Liebe,
Gigu
"engmaschige" Kontrollen
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Gigu (Archiv)
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Magenta (Archiv)
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Re: "engmaschige" Kontrollen
Nach Endoxan habe ich Azathioprin bekommen. Zu Beginn habe ich alle vier Wochen beim Hausarzt Blut und Urin kontrollieren lassen, Urin wegen Verdacht auf Nierenbeteiligung. Zusätzlich war ich einmal alle drei Monate beim Rheumatologen, der dann auch immer beides kontrolliert. Nachdem alles immer unauffällig war (naja, fast, war meistens ein bisschen Blut im Urin, aber das ist eine andere Geschichtr und abgeklärt), haben sich die Zeiträume vergrößert auf alle acht Wochen zum Labor und alle sechs Monate zum Rheumatologen. Inzwischen bin ich ganz ohne Medikamente, vier Jahre nach der Diagnose. Ich werde aber weiterhin alle acht Wochen Blut und Urin kontrollieren lassen. So hat es der Rheumatologe empfohlen, "zur Beruhigung"!
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Manu_MW (Archiv)
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Re: "engmaschige" Kontrollen
Sehr interessante Antworten hier und es zeigt einmal mehr wie unterschiedlich das Thema "engmaschige" Kontrollen wohl auch von den Ärzten verstanden wird. Aber wenn ich die Beiträge so zusammenfasse, dann komme ich auf ca. alle 4 Wochen und in Remission ca. alle 3 Monate. Das ist in etwa auch bei mir so.