M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Alles rund um das Leben mit Vaskulitis
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S. (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von S. (Archiv) »

Möchte noch kurz darauf hinweisen, dass der Artikel, sowie die Fatigue-Kriterien (auch unter http://www.deutsche-fatigue-gesellschaft.de nachlesbar) für all diejenigen nützlich sein könnten, die sich mit einem Schwerbehindertenantrag, Rentenantrag oder Schadensmeldung an eine Versicherung auseinandersetzten müssen.



S.
Friedolin (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Friedolin (Archiv) »

Zunächst erstmal noch Danke an alle die sich zum Thema äusern und interessante Beiträge posten. Im besonderen auch nochmal einen Dank an Frau Dr. Rheinold-Keller und dem Hinweis das dieses Thema nun auch im wissenschaftlichen Zusammenhang in den Fokus rückt. Im Besonderen würde ich mich hier natürlich auch über Erkenntnisse im Zusammenhang mit der Ursachenforschung interessieren - nicht nur im Zusammenhang mit den Auswirkungen auf die Lebensqualität.



@S.: So wie ich das sehe, müsste dazu die CFS-Symptomatik im Zusammenhang mit der entsprechenden Grunderkrankung "belegt" sein. Will heißen: Explizite Erwähnug im ICD bzw. Symptombeschreibung und nachgewiesenes Vorkommen bei der Erkrankung in der medizinischen Fachliteratur. Gerade den Amtsarzt und auch den Gutachter dürfte das wenig interessieren wenn du schreibst (oder schreiben lässt) das "du dich müde" fühlst und "dich schlecht konzentrieren kannst" usw.



Gerade das wäre eben besonders wichtig, damit man auch im medizinischen Bereich (und mal fernab von irgendwelchen Anträgen) ernstgenommen wird.
Wattwurm (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Wattwurm (Archiv) »

Hallo Friedolin







Neuropsychologische Gutachten



Für die Beantwortung solcher Fragen, die Auswirkungen von Hirnschädigungen auf Funktionsfähigkeit, Aktivitäten und Teilhabe betreffen, sind immer auch neuropsychologische Gutachten erforderlich. Der Stellenwert der forensisch-neuropsychologischen Begutachtung im Kontext des Sozialrechts beinhaltet hierbei vor allem die Erfassung und Objektivierung kognitiver und affektiver Veränderungen nach einer erlittenen Hirnschädigung. Ziel des neuropsychologischen Gutachtens ist es festzustellen, welche kognitiven und emotionalen Funktionsbeeinträchtigungen und Einschränkungen von Aktivitäten bei einer Person mit (meist) erworbenen zerebralen Schädigungen vorliegen. Zentrale Fragestellungen beinhalten die Einschätzung der verbleibenden Restarbeitsfähigkeit und gegebenenfalls den kausalen Zusammenhang zwischen Unfallereignis und Gesundheitsschaden sowie einen möglichen Integritätsschaden.

Die gutachterliche Untersuchung umfasst eine ausführliche Exploration, eine Anamnese, ggf. Fremdanamnese und eine Verhaltensbeobachtung sowie die Untersuchung von Hirnfunktionen mittels anerkannter psychometrischer Testverfahren. Im Einzelnen sind dabei Wahrnehmungsfunktionen, Aufmerksamkeit, Lernen und Gedächtnis, Exekutivfunktionen, Raumverarbeitung, Sprache und Sprechen, Verhalten und Persönlichkeit zu. Grundlage für diese Beurteilung ist eine nach wissenschaftlichen Kriterien durchgeführte neuropsychologische Untersuchung des Betroffenen unter Verwendung spezifischer neuropsychologischer Testverfahren.

Quelle:

Institutssekretariat



Für rasche und zuverlässige Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter unseres Instituts zur Verfügung.



Tel: +49 221 71 90 26 13



E-Mail: info@psychologische-fachgutachten.de



Fax: +49 221 71 90 26 14
Friedolin (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Friedolin (Archiv) »

Hallo,



ich möchte darauf hinweisen, dass das Thema hier ( http://f3.webmart.de/f.cfm?id=1262119&r=threadview&t=3910023&pg=1 ) mehr oder weniger weiterdiskutiert wird (Falls sich noch jemand für weitere Infos interessiert).



Im Allgemeinen würde mich auch noch interessieren ob es jemanden gibt der keine Immunsupresion mehr nimmt und weiterhin Fatique Symptome hat - oder nach langer Einnahme mal pausiert hat und jetzt wieder nimmt - sich aber an die medikamentenfreie Zeit diesbezüglich erinnert.
momo (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von momo (Archiv) »

Habe zwar nicht den MW sondern CSS/HES, finde mich aber in der Symptom-Beschreibung von CFS absolut wieder.

Nehme ja bisher "nur" Cortison.

Mit der Erschöpfung werde ich aber so langsam nicht mehr fertig.

Arme fühlen sich manchmal so schwer an, als würden sie gar nicht zu mir gehören.

Die Erschöpfung kenne ich seit Beginn der Erkrankung.

Mit Erhöhung des Cortisons wurde es immer etwas besser.

In den letzten Monaten wird die Erschöpfung allerdings schlechter.

Soll jetzt auf ein neues Immunsupressiva eingestellt werden.

Zu meinem Verständnis und vielleicht aus eurer Erfahrung:

Geht die Erschöpfung (Eindämmung der Entzündungen) mit der Basistherapie eher zurück oder habt ihr eigene andere Erfahrungen gemacht?
Friedolin (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Friedolin (Archiv) »

Hallo Momo,



das Problem ist das man oft nicht genau quantifizieren kann woher die Fatique-Symptomatik kommt. Erstmal sieht es so aus, als wenn es von deiner Grunderkrankung kommt. Es könnte also besser werden wenn Du demnächst eine andere Therapie bekommst. Es kommt natürlich darauf an wie du die Immunsupression (auf Dauer) dann verträgst...
Magenta (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Magenta (Archiv) »

Bei mir ist es vielleicht mit dem Ende der Cortisontherapie (Immunsuppression in Form von Azathioprin habe ich immer noch) besser geworden. Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich bis letztes Jahr im Sommer Cortison, und es gab immer wieder Zeiten, wenn die Belastung zu hoch war oder ich keine Ruhepausen einbauen konnte, dass ich dann in ein ziemliches Loch fiel und irgendwie kruzfristig einfach nicht mehr weiterkonnte, sehr merkwürdige Erfahrung, von den Ärzten dann auch wieder eher als "psychisch" eingeordnet. Aber ich kann solche Phasen inzwischen ganz gut vermeiden, und meine gesamtes Befinden hat sich deutlich verbessert. Es ist eine gewisse "Allergie" gegen etwas anstrengenderes körperliches Arbeiten geblieben, ich kann zwar ganz gut walken gehen, aber ich habe mich heute wieder ziemlich abgemüht mit "schwäbischer Kehrwoche". Kann's jetzt mal nur so hinschreiben, habe keine Erklärung dafür, ist halt so. Aber grundsätzlich will ich hier festhalten, ja, ich empfinde und empfand auch immer wieder solche Erschöpfung, und ja, es kann auch wieder besser werden.
S. (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von S. (Archiv) »

Mein Mann gibt selbst an, und ich kann es aus meiner Beobachtung nur bestätigen, dass er ca. 3 Monate nach Anfang der Therapie mit MTX + Cortison einen richtigen Einbruch erlebte in Form einer sehr deutlichen Fatigue-Problematik, die seither kontinuierlich anhält. Das Cortison ist mittlerweile weitgehend heruntergefahren, geändert hat sich bezüglich der Fatigue-Symptome nichts.



S.
Wattwurm (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Wattwurm (Archiv) »

Hi S.



Ja die Fatigue ist auch unter azathioprin bei mir nicht rückläufig und ist häufig schlimmer als die kh an sich

Es ist eine bleierne Müdigkeit, vielleicht am ehesten zu beschreiben wie das Gefühl wenn Mann eine Grippe bekommt

Wenn ich meine Hunde beobachte ...... Tschuldigung natürlich sind wir Menschen ...../ aber wenn die krank sind liegen die nur in der Ecke und dösen vor sich hin nur wir Menschen denken Man muss Leistung Bringen wenn man krank ist ..../ kein Tier bewegt sich nicht einmal meine Fische im Aquarium

Ruhe Ruhe und noch mal Ruhe ist für mich wichtig

Vielleicht sollten wir den Winterschlaf wieder einführen ..... Wie früher der Winter ist zum ruhen da ... In jeglicher Hinsicht

Es wird wolle gesponnen und mit den Hühnern zu Bett gegangen

So verkehrt war das glaube ich gar nicht .......

Guts nächtle

Wattwurm
Magenta (Archiv)
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Re: M. Wegener (u.a.) und CFS (Müdigkeitssyndrom)

Beitrag von Magenta (Archiv) »

Hi Wattwurm,

den Gedanken hatte ich diesen Winter auch schon, warum nicht einfach dem Lauf der Natur folgen und langsam tun, hat mir gut getan, kann ich nur empfehlen...
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