Hallo Zusammen
Meine Krankheit ist Riesenzell Arteriitis seit 2 Jahren.
Der rechte Fuss hat eigentlich dieses Taubheitsgfühl, welches sich hin bis zum kribbeln und jucken steigern kann schon seit beginn der Krankheit.
Langsam aber sicher kommt das selbe Gefühl auch im linken Fuss.
Nachts ist es am schlimmsten.
Ich wurde schon zum Orthopäden geschickt, dieser mir Einlagen verschrieb. Auch mit Einlagen geht dieses komische Gefühl nicht weg.
Neurologisch wurde ich auch untersucht, da wurde auch nicht gefunden.
Möchte gerne wissesn, was das sein könnte. Die Ärzte tun eigentlich so als ob sie mein Problem nicht gehört hätten - das heisst mein Problem wird nicht *Ernst* genommen.
Ein weiteres Problem, plötzlich kann ich keine Sonne mehr vertragen. Nur bei kurzer Dauer an der Sonne *spaziern gehen* mit Schutzfaktor 30 werden meine Wangen rot wie Tomaten über den Augen an der Stirn bildet sich auch einen Srich der ganz rot wird. Nach ein paar Tagen ohne Sonne verschwindet das wieder, doch die Haut wird irgendwie komisch.
Meine Medikamente - seit 2 Jahren Kortison, manchmal weniger, manchmal mehr. Im Schnitt ca. 7,5 mg pro Tag. Seit ca. 1,5 jahren MTX 7,5 mg pro Woche. Habe noch andere Medikament, doch kein Neues ist dazu gekommen.
Viellecht hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht.
Für Antworten bin ich sehr Dankbar.
Es grüsst Theres
Taubheitsgefühl in den Füssen
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Theres (Archiv)
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Simone (Archiv)
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Re: Taubheitsgefühl in den Füssen
Hallo Teres,
ja ich kenne das, bin auch schon sonst wohin gerannt, immer nur das Gleiche, Reflexe gut ich habe nix.
Hast du schon mal an so ein Restless leg-Syndrom gedacht, ruhelose Beine in der Nacht, die Leute müssen herum gehen, damit die Füsse wieder in Schwung kommen und die Schmerzen aufhören.
Bei mir ging es damals auch einher mit der ZNS-Vaskulitis, eine Polyneuropathie ist bis heute noch nicht sicher bestätigt, auch mittels Nervenbiopsie nicht (schaue mal auch meinen Beitrag vor ca. 1 Woche).
Vielleicht soll man auch mal nach der Wirbelsäule schauen, ich muss in ca. 1 Mo. ins MRT Kopf und gesamte Wirbelsäule.
Gefäßstatus an den Beinen durchschauen.
Bei Hitze werden die Schmerzen bei mir auch immer schlimmer und wenn ich Laufe, wird der hauptsächlich der linke Fuß (ähmm Zehen) total taub.
Wir können nur hoffen, mal an einen Arzt zu treffen, der unsere Beschwerden ernst nimmt, oder Theres?
LG Simone und lasse dich nicht unterkriegen
ja ich kenne das, bin auch schon sonst wohin gerannt, immer nur das Gleiche, Reflexe gut ich habe nix.
Hast du schon mal an so ein Restless leg-Syndrom gedacht, ruhelose Beine in der Nacht, die Leute müssen herum gehen, damit die Füsse wieder in Schwung kommen und die Schmerzen aufhören.
Bei mir ging es damals auch einher mit der ZNS-Vaskulitis, eine Polyneuropathie ist bis heute noch nicht sicher bestätigt, auch mittels Nervenbiopsie nicht (schaue mal auch meinen Beitrag vor ca. 1 Woche).
Vielleicht soll man auch mal nach der Wirbelsäule schauen, ich muss in ca. 1 Mo. ins MRT Kopf und gesamte Wirbelsäule.
Gefäßstatus an den Beinen durchschauen.
Bei Hitze werden die Schmerzen bei mir auch immer schlimmer und wenn ich Laufe, wird der hauptsächlich der linke Fuß (ähmm Zehen) total taub.
Wir können nur hoffen, mal an einen Arzt zu treffen, der unsere Beschwerden ernst nimmt, oder Theres?
LG Simone und lasse dich nicht unterkriegen
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Theres (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Taubheitsgefühl in den Füssen
Hallo Simone
Herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Irgendwie wirkt es schon beruhigend zu wissen, dass dieses Problem auch andere haben.
Beim nächsten Arztbesuch werde ich nochmals versuchen dieses Problem anzusprechen - könnte ja sein, dass mal einer hinhört!
Dazu muss ich sagen, dass das gleiche Problem eigentlich auch in den Händen vorhanden ist, doch dies beinträchtig meinen Tages- und Nachtablauf viel weniger.
Hierzu wurde mal vom Arzt gesagt, dass es sich um die *Gaenslen* Zeichen handle, aber dies in den Füssen nicht vorkommen könne. Die Sache war somit abgetan. Ein Schmerzmittel, resp. Rheumamittel bekam ich dazu verschrieben, welches meine Beschwerden viel besser macht.
Doch war ich neulich beim Nephrologen, da meine Niere zwischendurch nicht mehr richtig funktioniert. Er meinte, dass diese Rheumamittel totales GIFT für die Nieren sind und ich es doch mit Dafalgan probieren soll.
Um die Schmerzen so hinzukriegen, dass der Tag für mich Lebenswert ist müsste ich täglich 4 g Dafalgan einnehmen, da frage ich mich was schädlicher ist täglich ein niedrig Dosiertes Rheumamittel einzunehmen oder diese mega Dosis Dafalgan.
Oft habe ich das Gefühl, dass jeder Spezialist nur sein Problem sieht und vergisst das der Mensch eine komplizierte Einheit ist und für den Patienten die Bestmögliche Therapie mit der geringsten Schädigung zusammengestellt werden sollte!
Im Moment habe ich grosse Probleme Richties und Falsches zu unterscheiden und ich glaube ich muss mich mal ernsthaft mit den Hausarzt darüber zu unterhalten.
Doch auch hier habe ich oft das Gefühl, dass sie nicht wissen was sie tun. Um meine Erwartung, dass mir geholfen wird zu erfüllen, tun sie einfach etwas was im Nachhineien absolut keinen Sinn macht.
Sorry - viel habe ich geschrieben - aber mir war gerade danach Zumute!
Liebe Grüsse Theres
Herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Irgendwie wirkt es schon beruhigend zu wissen, dass dieses Problem auch andere haben.
Beim nächsten Arztbesuch werde ich nochmals versuchen dieses Problem anzusprechen - könnte ja sein, dass mal einer hinhört!
Dazu muss ich sagen, dass das gleiche Problem eigentlich auch in den Händen vorhanden ist, doch dies beinträchtig meinen Tages- und Nachtablauf viel weniger.
Hierzu wurde mal vom Arzt gesagt, dass es sich um die *Gaenslen* Zeichen handle, aber dies in den Füssen nicht vorkommen könne. Die Sache war somit abgetan. Ein Schmerzmittel, resp. Rheumamittel bekam ich dazu verschrieben, welches meine Beschwerden viel besser macht.
Doch war ich neulich beim Nephrologen, da meine Niere zwischendurch nicht mehr richtig funktioniert. Er meinte, dass diese Rheumamittel totales GIFT für die Nieren sind und ich es doch mit Dafalgan probieren soll.
Um die Schmerzen so hinzukriegen, dass der Tag für mich Lebenswert ist müsste ich täglich 4 g Dafalgan einnehmen, da frage ich mich was schädlicher ist täglich ein niedrig Dosiertes Rheumamittel einzunehmen oder diese mega Dosis Dafalgan.
Oft habe ich das Gefühl, dass jeder Spezialist nur sein Problem sieht und vergisst das der Mensch eine komplizierte Einheit ist und für den Patienten die Bestmögliche Therapie mit der geringsten Schädigung zusammengestellt werden sollte!
Im Moment habe ich grosse Probleme Richties und Falsches zu unterscheiden und ich glaube ich muss mich mal ernsthaft mit den Hausarzt darüber zu unterhalten.
Doch auch hier habe ich oft das Gefühl, dass sie nicht wissen was sie tun. Um meine Erwartung, dass mir geholfen wird zu erfüllen, tun sie einfach etwas was im Nachhineien absolut keinen Sinn macht.
Sorry - viel habe ich geschrieben - aber mir war gerade danach Zumute!
Liebe Grüsse Theres
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botHeike W. (Archiv)
- Beiträge: 1
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Taubheitsgefühl in den Füssen
Hallo Theres! Ich kenne diese Probleme genau so wie du sie beschreibst. Irgendein Arzt hat mir mal gesagt, daß das die entzündeten blutgefäße sind und das ja mal meine Krankheit sei. Schlimm ist es bei mir in den Händen, weil ich nichts richtig festhalten kann. Ich habe auch schon einiges ausprobiert(kalte Bäder helfen manchmal). Es scheint niemand so richtig zu wissen, was das sein kann. Vielleicht hat ja noch jemand im Forum einen Tipp.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
Heike W.
Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag.
Heike W.
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Theres (Archiv)
- Beiträge: 318
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Taubheitsgefühl in den Füssen
Hallo Heike
So wie Du das beschreibst, wirkt das sehr beruhigend auf mich.
Würde mir mal ein Arzt sagen, dass dies meine Krankheit ist und die Taubheitsgefühle durch die entzündeten Blutgefässe entstehen, dann könnte ich sehr gut damit leben, oder ich müsste lernen damit zu leben. Aber diese Ungewissheitheit macht mich krank und manchmal wahnsinnig!
Oft meine ich zu spüren, dass wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen, sie den Patienten in der Ungewissheit des Problemes lassen, indem sie so tun als hätten Sie nicht gehört. Ignorieren und sofort ein anderes Thema thematisieren.
Ist der Patient, so wie ich, noch mit etwas zuvielen Pfunden versehen, dann ist immer als erstes dies schuldig.
Ich habe es satt - dass wir Mollige auf das Gewicht reduziert werden. Darum richte ich meine Frage dann an den zuständigen Arzt; und damit ich dies alles versehen und begreifen kann, möchte ich noch gerne wissen, aus welchem Grund, dass bei einem sogenannten *Normalen* die Beschwerden entstehen könnten.
Meistens muss der vor mir stehende Arzt um eine Antwort ringen, bevor er Auskunft gibt. So habe ich die Möglichkeit einzuschätzen wieviel meine liebgewonnen Pfunde zu der Krankheit beitragen. Fast immer ist es dummes Zeug - es ist sehr einfach alles damit abzutun und dem Patienten das Gefühl der Selbstschuld zu vermitteln.
Lese ich meinen oben geschriebenen Text, so merke ich, dass ich eine leicht erhöhte Arztphobie habe. Daran werde ich arbeiten, diese Phobie wieder ablegen zu können.
Im grossen und ganzen habe ich mein Ärzteumfeld so zusammengestellt, dass ich mich in guter Obhut heissen darf.
Bin ich doch eigentlich froh, dass es solch hervoragende Kapazitäten von Ärzten gibt - ansonsten würde ich als frohlockender Engel auf Wolke 705 das Geschehen dieser Erde beaobachten.
Wünsche allen eine wunderschöne Woche mit hoffentlich vielen schönen Stunden.
Liebe Grüsse Theres
So wie Du das beschreibst, wirkt das sehr beruhigend auf mich.
Würde mir mal ein Arzt sagen, dass dies meine Krankheit ist und die Taubheitsgefühle durch die entzündeten Blutgefässe entstehen, dann könnte ich sehr gut damit leben, oder ich müsste lernen damit zu leben. Aber diese Ungewissheitheit macht mich krank und manchmal wahnsinnig!
Oft meine ich zu spüren, dass wenn die Ärzte nicht mehr weiter wissen, sie den Patienten in der Ungewissheit des Problemes lassen, indem sie so tun als hätten Sie nicht gehört. Ignorieren und sofort ein anderes Thema thematisieren.
Ist der Patient, so wie ich, noch mit etwas zuvielen Pfunden versehen, dann ist immer als erstes dies schuldig.
Ich habe es satt - dass wir Mollige auf das Gewicht reduziert werden. Darum richte ich meine Frage dann an den zuständigen Arzt; und damit ich dies alles versehen und begreifen kann, möchte ich noch gerne wissen, aus welchem Grund, dass bei einem sogenannten *Normalen* die Beschwerden entstehen könnten.
Meistens muss der vor mir stehende Arzt um eine Antwort ringen, bevor er Auskunft gibt. So habe ich die Möglichkeit einzuschätzen wieviel meine liebgewonnen Pfunde zu der Krankheit beitragen. Fast immer ist es dummes Zeug - es ist sehr einfach alles damit abzutun und dem Patienten das Gefühl der Selbstschuld zu vermitteln.
Lese ich meinen oben geschriebenen Text, so merke ich, dass ich eine leicht erhöhte Arztphobie habe. Daran werde ich arbeiten, diese Phobie wieder ablegen zu können.
Im grossen und ganzen habe ich mein Ärzteumfeld so zusammengestellt, dass ich mich in guter Obhut heissen darf.
Bin ich doch eigentlich froh, dass es solch hervoragende Kapazitäten von Ärzten gibt - ansonsten würde ich als frohlockender Engel auf Wolke 705 das Geschehen dieser Erde beaobachten.
Wünsche allen eine wunderschöne Woche mit hoffentlich vielen schönen Stunden.
Liebe Grüsse Theres
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Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Taubheitsgefühl in den Füssen
Hallo Theres,
ha Arztphobie...kenne ich und habe ich auch.
Damals als erste was ist bitteschön Vaskulitis gibt es nicht, haben sie nicht,....
Jetzt mit den Füssen das Gleiche. Das Kribbeln in den Händen habe ich und hatte ich auch.
Bin aber inzwischen rechts (1998) und links (2008) am Carpaltunnel operiert lassen, prompt meldete sich nun der Ellenbogen.
Prompt bekam ich nach diesen großen Schmerzen und eine handfeste Erkältung, mit Schüttelfrost etc...leider kann ich im Geschäft auch nicht ausfallen...
Mein Rheumatologe nimmt mich eh nicht ernst, die Hausärztin schickt mich auch nur weiter, mit der Option meine Arzttermine (MRT, Uni. Neuro.) sowieso selber auszumachen. Tja und die kamen mir auch noch so blöd, bis ich mal selber durch das Telefon gebrüllt habe und gedroht habe, mich auch mal zu beschweren...
Mensch Theres sei unbekannt gedrückt, es wird alles besser.
LG Simone
ha Arztphobie...kenne ich und habe ich auch.
Damals als erste was ist bitteschön Vaskulitis gibt es nicht, haben sie nicht,....
Jetzt mit den Füssen das Gleiche. Das Kribbeln in den Händen habe ich und hatte ich auch.
Bin aber inzwischen rechts (1998) und links (2008) am Carpaltunnel operiert lassen, prompt meldete sich nun der Ellenbogen.
Prompt bekam ich nach diesen großen Schmerzen und eine handfeste Erkältung, mit Schüttelfrost etc...leider kann ich im Geschäft auch nicht ausfallen...
Mein Rheumatologe nimmt mich eh nicht ernst, die Hausärztin schickt mich auch nur weiter, mit der Option meine Arzttermine (MRT, Uni. Neuro.) sowieso selber auszumachen. Tja und die kamen mir auch noch so blöd, bis ich mal selber durch das Telefon gebrüllt habe und gedroht habe, mich auch mal zu beschweren...
Mensch Theres sei unbekannt gedrückt, es wird alles besser.
LG Simone