Frage an Frau Dr. Keller

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Tina (Archiv)
Beiträge: 130
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Frage an Frau Dr. Keller

Beitrag von Tina (Archiv) »

Hallo ihr lieben,



ich hoffe dass ich von euch nützliche ratschläge bekommen kann, langsam bin ich am ende mit meinem latein.

meine mutter hat vor einem jahr die diagnose morbus wegener bekommen, es sind "nur" die lungen betroffen, die nieren waren ständig ok. jetzt hat man sie ein jahr lang mit cortison und endoxan behandelt (zustätzlich hat mama auch noch eine chronische bronhitis :-( )vor einem monat hatten wir wieder kontrolle, meine mutter hatte wiedermal akute atemnot und wir fuhren ins spital. nach dem ct war klar, dass ct-bild war wieder gut, keine infiltrationen mehr sichtbar. aber meine mutter atmet ständig schlechter, seitdem sie die medikamente nehmen muss sowieso. der doktor erklärte uns dass bei meiner mama folgendes problem sei: der morbus wegener sei bei ihr nur auf den ct-bildern nachweisbar, im blut nicht. dies wäre dann anscheinend eine noch seltenere form. er kann mir also nicht hundertprozentig sagen ob es wirklich morbus wegener ist....... seit zwei wochen liegt mama wieder im krankenhaus, sie bekommt jetzt statt endoxan imurek, dies sei nicht so agressiv wie enodoxan sagte der doktor. mama ist ja ständig erkältet und krank seit sie die medis nimmt. sie atmet seit zwei tagen so hundsmiserabel, ich habe ehrlichgesagt jeden tag angst sie nicht mehr lebend wiederzusehen. mama bekommt seit ein paar tagen zwei imurek pro tag, weil sie hat schmerzen hinten beim rücken, der arzt vermutet eine beginnende osteoporose, folgen der kortisoneinnahme. kein mensch hat uns über dieses risiko aufgeklärt. jetzt bekommt sie zwei imurek am tag, damit diese schmerzen weggehen, sie atmet aber noch schlimmer als vorher. heute nach dem gespräch mit dem arzt meinet dieser die dosis imurek wieder auf eine tablette pro tag abzusetzen, die dosis sei anscheinend doch zu hoch.



bitte ihr lieben, was kann ich machen, zumindest dann wenn meine mama wieder so schlecht atmet? ich bin echt am ende, leider habe ich auch dass gefühl dass die ärzte nicht wirklich wissen was sie tun sollen, sie sagen selber sie sind ratlos dass meine mama so schlecht atmet........



ich bin ehrlich dankbar für jeden tipp oder jeden ratschlag,



liebe grüsse aus vorarlberg, österreich,



tina
PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
Beiträge: 714
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Frage an Frau Dr. Keller

Beitrag von PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv) »

Hallo Tina!

Ich fürchte, man kann da auf die Ferne nicht entscheiden, WARUM die Atmung Ihrer Mutter schlecht ist? Ist es die Krankheit, ist es eine Infektion in der Lunge, sind es gebrochene Wirbelkörper? Ist es Herzschwäche? Ist es eine Blutarmut?? Das muss man alles klären. Sie sehen, das kann in ganz verschiedene Richtung gehen, sodass man keinen unmittelbaren Rat geben kann..Sprechen Sie mit den Ärzten!

Alles Gute

Priv-Doz. Dr. Eva Reinhold-Keller
Luna (Archiv)
Beiträge: 11
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Frage an Frau Dr. Keller

Beitrag von Luna (Archiv) »

Ich hoffe, tina, daß sich die schlimmen Beschwerden Deiner Mama schon gebessert haben, bzw, daß die Ärzte ihr helfen konnten.

Selbst leide ich u.a. auch an chronischer Bronchitis, Herzschwäche, Übergewicht, muß auch Kortison nehmen, habe irgendeine Autoimmunerkrankung (Sarkoidose? Kollagenose? Wurde schon alles vermutet)....und bekomme auch schlecht Luft.

bin in der Nacht besonders schlimm verschleimt.

Aber im Grunde hat man mir da auch noch nicht helfen können.

Bei einer Durchuntersuchung wurde auch wegen Sarkoidose eine Bronchoskopie gemacht, hoffte, daß da was rauskam. Aber im Grunde auch nicht.

In der Früh, nach dem Aufstehen, fangen dann die qualvollen Hustenanfälle an, wo der Schleim (sorry) dann ausgehustet wird, oder zumindest ein Teil davon.



Lg und alles Gute von Luna
tina (Archiv)
Beiträge: 14
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Frage an Frau Dr. Keller

Beitrag von tina (Archiv) »

Ich hoffe, tina, daß sich die schlimmen Beschwerden Deiner Mama schon gebessert haben, bzw, daß die Ärzte ihr helfen konnten.

Selbst leide ich u.a. auch an chronischer Bronchitis, Herzschwäche, Übergewicht, muß auch Kortison nehmen, habe irgendeine Autoimmunerkrankung (Sarkoidose? Kollagenose? Wurde schon alles vermutet)....und bekomme auch schlecht Luft.

bin in der Nacht besonders schlimm verschleimt.

Aber im Grunde hat man mir da auch noch nicht helfen können.

Bei einer Durchuntersuchung wurde auch wegen Sarkoidose eine Bronchoskopie gemacht, hoffte, daß da was rauskam. Aber im Grunde auch nicht.

In der Früh, nach dem Aufstehen, fangen dann die qualvollen Hustenanfälle an, wo der Schleim (sorry) dann ausgehustet wird, oder zumindest ein Teil davon.



Lg und alles Gute von Luna





liebe luna,



ja es geht ihr besser, die atemnot war nicht aufzuklären, man vermutete eine unverträglichkeit von imurek. ging aber wochen bis sie dass endlich mal festgestellt hatten, wir hatten gleich den verdacht dass medikament tut ihr nicht gut.

sie bekommt jetzt cellcept, und wir hoffen dass es ihr damit besser geht. es ist schrecklich jemanden zu sehen der kaum atmen kann, mir bricht es fast immer dass herz.



ich habe aus deutschland tropfen für die bronchitis geholt, die heissen umckalaobo, die helfen mama wahnsinnig, ihre atmung hat sich innerhalt drei tage fast normalisiert, und sie konnte !!!endlich!!! abhusten, der ganze schleim war dann weg :-) vielleicht helfen sie dir auch,



ganz liebe grüsse, tina
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