Immer etwas Neues

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Gudrun (Archiv)
Beiträge: 29
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Immer etwas Neues

Beitrag von Gudrun (Archiv) »

Hallo liebes Forum,

ich hatte ja von meinen Sorgen mit meinem Mann (Morbus Wegener) geschrieben. Nun ist er seit fast 14 Tagen im Norden Deutschlands. Zuerst in Bad Bramstedt. Von dort mit Verdacht auf Tbc in die Lungenfachklinik nach Borstel. Bronchoskopie und alle möglichen Untersuchungen auf Pilze und Viren. Kein Befund. Dann in die Uniklinik Lübeck. Dort wurde eine Punktion der Lunge gemacht. Leider trat als Komplikation ein Lungenkollaps auf. Jetzt hat man eine Drainage gelegt und er muss absolute Bettruhe einhalten.

Was muss er noch alles aushalten?! Und am Schlimmsten ist, dass ich so weit weg bin (fast 400km)und kann ihn nicht besuchen (wir telefonieren stundenlang).

Er muss ja auch noch zurück nach Bad Bramstedt. Da der Prof. Groß die weitere Therapie des Wegeners festlegen muss.



Wir dachten, ja mal für einige Tage nach Bramstedt und eine Therapieumstellung und jetzt kommt immer wieder etwas anderes. Mache mir große Sorgen. Was sind das für große körperliche wie auch seelische Belastungen - gerade noch in der Weihnachtszeit.

Hoffe, dass bei diesem ganzen Aufwand es auch ein Ergebnis geben wird und die Lungenproblem meines Mannes etwas gelindert werden können.



Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent

Gudrun
Martin (Archiv)
Beiträge: 19
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Immer etwas Neues

Beitrag von Martin (Archiv) »

Liebe Gudrun,



meine Frau und ich - mw-Patient - haben auch schon schwere Zeiten durchgemacht, ich kann verstehen, wie es Euch geht. Ich denke an Euch und wünsche Euch alles Gute. Mir geht es wieder gut, warum soll das bei Deinem Mann nicht auch alles wieder besser werden, wenn die Therapien erst mal Wirkung zeigen.



Alles Gute



Martin
Simone (Archiv)
Beiträge: 220
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Immer etwas Neues

Beitrag von Simone (Archiv) »

Hallo liebe Gudrun,

ich wünsche dir und deinem Mann ganz viel Kraft, das die Therapie bald hilft und er vielleicht sogar die Weihnachtsfeiertage mit dir feiern kann.

Ich kenne die Situation, es ist immer wieder auf Neues eine Zerreißprobe, Hoffen, Bangen, Beten.

Ich war selber damals selbst erkrankt und mein Mann hat gelitten, gesorgt.

Also kann viele positive Energie an euch.

LG Simone
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