Guten Morgen an Alle,
ich habe CSS, und nehme z.Zt. nur noch 2mg Decortin und Marcumar.
Seit letztem Sonntag habe ich ständig Kopfschmerzen, Tag und Nacht. Ich habe irgendwie Angst, dass das Ganze mit der Vascultis zusammenhängt, obwohl ich mich im Moment sonst recht gut fühle.Leider habe ich erst Ende Mai einen Termin bei meinem Rheumatologen.
Ich bin ziemlich verunsichert, vielleicht weiß jemand hier einen Rat?
Kann es sein, dass Kopfschmerzen ein Anzeichen eines Schubes sind? Oder weisen diese auf eine andere Erkrankung hin?
Über Eure Ratschläge würde ich mich freuen.
Einen schönen Tag wünscht Euch
Ingrid
ständige Kopfschmerzen,Frage an Frau Dr. Keller
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Ingrid (Archiv)
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Theres (Archiv)
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Re: ständige Kopfschmerzen,Frage an Frau Dr. Keller
Hallo Ingrid
Ich habe mitte März 08 das Kortison von 3 mg auf 2 mg reduziert. Und von da an hatte ich tägliche Kopfschmerzen. Am Schluss waren die Schmerzen in der Nacht stärker als am Tag. Ohne Schmerzmittel war Schlafen unmöglich.
Bei mir wurde jetzt (22.04.08)wieder ein Rezidiv festgestellt und das Kortison sowie das MTX erhöht!
Die Lehre daraus; Kortison darf bei mir nur noch bis 5 mg reduziert werden und so als Erhaltensdosis bleiben.
Ich würde versuchen einen früheren Termin zu bekommen. Bei mir waren die Kopfschmerzen einen deutliches Zeichen für einen Schub. Meine Krankheit ist Riesenzell Vaskulitis/Arteriitis Temporalis und zu dieser Krankheit gehören Kopfschmerzen.
Gruss Theres
PS: Ich habe mich 6 Wochen gelitten, immer war ich der Meinung, dass es irgendwann vergeht. Dies war ein riesen Irrtum!
Ich habe mitte März 08 das Kortison von 3 mg auf 2 mg reduziert. Und von da an hatte ich tägliche Kopfschmerzen. Am Schluss waren die Schmerzen in der Nacht stärker als am Tag. Ohne Schmerzmittel war Schlafen unmöglich.
Bei mir wurde jetzt (22.04.08)wieder ein Rezidiv festgestellt und das Kortison sowie das MTX erhöht!
Die Lehre daraus; Kortison darf bei mir nur noch bis 5 mg reduziert werden und so als Erhaltensdosis bleiben.
Ich würde versuchen einen früheren Termin zu bekommen. Bei mir waren die Kopfschmerzen einen deutliches Zeichen für einen Schub. Meine Krankheit ist Riesenzell Vaskulitis/Arteriitis Temporalis und zu dieser Krankheit gehören Kopfschmerzen.
Gruss Theres
PS: Ich habe mich 6 Wochen gelitten, immer war ich der Meinung, dass es irgendwann vergeht. Dies war ein riesen Irrtum!
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
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Re: ständige Kopfschmerzen,Frage an Frau Dr. Keller
Hallo Ingrid, das kann man wirklich nicht auf die Ferne entscheiden, es gibt leider 1000 und einen Grund für Kopfschmerzen, Aber ein Indiz wäre doch zumindest eine Blutuntersuchung, ob die Eosinophilen angestiegen sind. Und dann wäre es angebracht, einen Neurologen aufzusuchen, ggf. auch ein Kernspin des Kopfes zu machen, damit würde ich nicht auf den Rheumatologen-Termin warten.
Und, dann sind Riesenzellarteritis und Churg Strauss zwei ganz unterschiedliche Dinge, wo man die Erfahrung bei der einen Krankheit nicht zwangsläufig auf die andere übertragen kann.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
Und, dann sind Riesenzellarteritis und Churg Strauss zwei ganz unterschiedliche Dinge, wo man die Erfahrung bei der einen Krankheit nicht zwangsläufig auf die andere übertragen kann.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Hamburg
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ruth (Archiv)
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Re: ständige Kopfschmerzen,Frage an Frau Dr. Keller
liebe ingrid,
auch ich habe ein CSS. bei mir waren bisher bei einem schub kopfschmerzen dabei sowie allgemeine schlappheit, oft auch blutiger schnupfen und/oder schnupfen und husten (was dann zuerst wie eine erkältung schien). aber das muss bei dir natürlich nicht genauso sein! ich habe dann immer versucht, einen früheren rheumatologen-termin zu bekommen, was auch geklappt hatte. - im laufe der zeit hatten wir auch versucht, das cortison zu reduzieren, aber unter 6 mg komme ich nicht; bei geringeren dosen traten schübe auf.
nun wünsche ich dir gute besserung.
viele grüsse,
ruth
auch ich habe ein CSS. bei mir waren bisher bei einem schub kopfschmerzen dabei sowie allgemeine schlappheit, oft auch blutiger schnupfen und/oder schnupfen und husten (was dann zuerst wie eine erkältung schien). aber das muss bei dir natürlich nicht genauso sein! ich habe dann immer versucht, einen früheren rheumatologen-termin zu bekommen, was auch geklappt hatte. - im laufe der zeit hatten wir auch versucht, das cortison zu reduzieren, aber unter 6 mg komme ich nicht; bei geringeren dosen traten schübe auf.
nun wünsche ich dir gute besserung.
viele grüsse,
ruth
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Ingrid (Archiv)
- Beiträge: 73
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: ständige Kopfschmerzen,Frage an Frau Dr. Keller
Guten Morgen an Alle,
vielen Dank für Ihre/ Eure Antworten.
Natürlich weiß ich, dass eine Riesenzellenarteritis und CSS zwei verschiedene Dinge sind und dass die gleichen Beschwerden nicht zwangsläufig auch auf die gleiche Ursache zurückzuführen sind.
Ich denke ich muss trotzdem versuchen, einen früheren Termin beim Rheumatologen zu bekommen, obwohl ich im Moment beruflich und auch privat ziemlich belastet bin. Ich dachte auch schon, ob der Kopfschmerz durch den Stress verursacht wird, aber wahrscheinlich würde er dann nicht dauerhaft sein.
Auf jeden Fall, wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende bei diesem schönen Wetter.
Lieben Gruß, Ingrid
vielen Dank für Ihre/ Eure Antworten.
Natürlich weiß ich, dass eine Riesenzellenarteritis und CSS zwei verschiedene Dinge sind und dass die gleichen Beschwerden nicht zwangsläufig auch auf die gleiche Ursache zurückzuführen sind.
Ich denke ich muss trotzdem versuchen, einen früheren Termin beim Rheumatologen zu bekommen, obwohl ich im Moment beruflich und auch privat ziemlich belastet bin. Ich dachte auch schon, ob der Kopfschmerz durch den Stress verursacht wird, aber wahrscheinlich würde er dann nicht dauerhaft sein.
Auf jeden Fall, wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende bei diesem schönen Wetter.
Lieben Gruß, Ingrid