hallo liebes forum!
hab ne frage, vielleicht kann sie mir jemand beantworten:
weiß jemand, ob es erkenntnisse darüber gibt, ob und inwiefern autoimmunerkrankungen von psychischen problemen hervorgerufen werden? gibt es dazu forschungen?
weiß jemand dazu etwas?
ich (25) leide an purpura schönlein henoch seit 4 jahren und denke schon, dass da ein starker zusammenhang besteht.
vielleicht hat noch jemand von euch erfahrungen dazu gemacht oder hat Frau Dr. dazu informationen?
herzliche grüße, tine
psychosomatische ursachen?
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Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: psychosomatische ursachen?
Hallo Tine,
tja diese Frage habe ich mir damals auch immer gestellt und wir haben tatsächlich auch mal das Thema in Bad Bramstedt gehabt, bei einigen traf das zu mit psychischen Problemen.
Aber ich weiss es nicht und mache mir keine Gedanken mehr darüber, es bringt nichts...Ich könnte ja dann eine Liste schreiben, angefangen über die Scheidung meiner Eltern, die ich nie verkraftet habe usw. usw.
Täte es denn wirklich was bringen, wenn alle Vaskulitispatienten den Grund für diese Krankheit wissen würden?
Aber ob das der Auslöser ist..?? Ich bin froh, das meine Krankheit jetzt sich soweit verbessert hat, das ich so gut wie keine Medikamente mehr brauche, es mir bis jetzt wieder gut geht, ich für meine Familie da sein kann, es genießen kann und auch wieder stundenweise arbeiten kann.
Gruss Simone
tja diese Frage habe ich mir damals auch immer gestellt und wir haben tatsächlich auch mal das Thema in Bad Bramstedt gehabt, bei einigen traf das zu mit psychischen Problemen.
Aber ich weiss es nicht und mache mir keine Gedanken mehr darüber, es bringt nichts...Ich könnte ja dann eine Liste schreiben, angefangen über die Scheidung meiner Eltern, die ich nie verkraftet habe usw. usw.
Täte es denn wirklich was bringen, wenn alle Vaskulitispatienten den Grund für diese Krankheit wissen würden?
Aber ob das der Auslöser ist..?? Ich bin froh, das meine Krankheit jetzt sich soweit verbessert hat, das ich so gut wie keine Medikamente mehr brauche, es mir bis jetzt wieder gut geht, ich für meine Familie da sein kann, es genießen kann und auch wieder stundenweise arbeiten kann.
Gruss Simone
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Theres (Archiv)
- Beiträge: 318
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: psychosomatische ursachen?
War vor kurzer Zeit für 14 Tage im Spital! Ich habe Riesenzell-Vaskulitis, diese aber im Moment in Remission ist und keine Aktivitäten zeigt.
Meine täglichen Beschwerden wie Muskelschmerzen, Taubheitsgefühl in Füssen, Oberschenkel und teilweise Händen sollen lediglich Entzugserscheinungen vom Kortison sein.Auf der anderen Seite wurde mir einen Termin bein Psychosomatiker aufgebrummt. Der Psychologe meinte, dass ich an einem Burnout leide und darum nicht Fit bin.
Was soll ich jetzt glauben, auf der einen Seite soll mich das Kortison krank gemacht haben,soll der Entzug Beschwerden verursachen, auf der anderen Seite sind meine Beschwerden psychosomatisch!
Eigentlich weiss ich gar nicht mehr wo ich stehe!
Ob bei mir die Krankheit durch psychischen Stress ausgelöst wurde, kann sein, aber muss nicht. Anhaltspunkte dazu waren sicher zu finden, doch ich denke, diese können bei jedem Menschen gefunden werden.
Der Psychologe hat nach einem Stündigen Gespräch festgestellt, dass ich ein Burnout habe!
Ich bin überzeugt, dass jeder der das gleiche Gespräch miterlebt, ebenfalls eine Burout hat.
Mir wurde eine niederige Dosierung eines Antidepressiva verschrieben, dies soll lediglich die Wirkung des besser Schlafens herstellen und nicht direkt als Antidepressiva wirken. Habe deises Zeug 3 Abende wie verordnet kurz vor den Schlfengehen zu mir genommen. Mein Schlaf war wesentlich schlechter, darum habe ich beschlossen dieses Mittel nicht mehr zu nehem und jetzt schlafe ich wieder besser.
Wie gesagt, im Moment, weiss ich nicht so genau was ich davon halten soll!
Ich denke, es ist ein eifacher Weg, Unklarheiten auf die Psyche abzuschieben. Das ist nich fassbar und beweisbar!
Theres
Meine täglichen Beschwerden wie Muskelschmerzen, Taubheitsgefühl in Füssen, Oberschenkel und teilweise Händen sollen lediglich Entzugserscheinungen vom Kortison sein.Auf der anderen Seite wurde mir einen Termin bein Psychosomatiker aufgebrummt. Der Psychologe meinte, dass ich an einem Burnout leide und darum nicht Fit bin.
Was soll ich jetzt glauben, auf der einen Seite soll mich das Kortison krank gemacht haben,soll der Entzug Beschwerden verursachen, auf der anderen Seite sind meine Beschwerden psychosomatisch!
Eigentlich weiss ich gar nicht mehr wo ich stehe!
Ob bei mir die Krankheit durch psychischen Stress ausgelöst wurde, kann sein, aber muss nicht. Anhaltspunkte dazu waren sicher zu finden, doch ich denke, diese können bei jedem Menschen gefunden werden.
Der Psychologe hat nach einem Stündigen Gespräch festgestellt, dass ich ein Burnout habe!
Ich bin überzeugt, dass jeder der das gleiche Gespräch miterlebt, ebenfalls eine Burout hat.
Mir wurde eine niederige Dosierung eines Antidepressiva verschrieben, dies soll lediglich die Wirkung des besser Schlafens herstellen und nicht direkt als Antidepressiva wirken. Habe deises Zeug 3 Abende wie verordnet kurz vor den Schlfengehen zu mir genommen. Mein Schlaf war wesentlich schlechter, darum habe ich beschlossen dieses Mittel nicht mehr zu nehem und jetzt schlafe ich wieder besser.
Wie gesagt, im Moment, weiss ich nicht so genau was ich davon halten soll!
Ich denke, es ist ein eifacher Weg, Unklarheiten auf die Psyche abzuschieben. Das ist nich fassbar und beweisbar!
Theres
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Simone (Archiv)
- Beiträge: 220
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: psychosomatische ursachen?
Hallo nochmals ich,
die Antwort von Theres fand ich echt gut.
Man schiebt oder versucht ja wirklich heute alles mögliche und viele Krankheitszeichen auf die Psyche zu schieben, klar das ist das Leichtest.
Aber alles nicht bewiesen.
LG und euch ein schönes Weihnachten.
Simone
die Antwort von Theres fand ich echt gut.
Man schiebt oder versucht ja wirklich heute alles mögliche und viele Krankheitszeichen auf die Psyche zu schieben, klar das ist das Leichtest.
Aber alles nicht bewiesen.
LG und euch ein schönes Weihnachten.
Simone
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tine (Archiv)
- Beiträge: 9
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: psychosomatische ursachen?
hallo!
danke für eure kommentare.
na klar is es nicht bewiesen.
ich für mich hab jedenfalls einen großen zusammenhang feststellen können, d.h. wenn mich was aufregt, ich stress hab oder ärger und sorgen, dann geht das mit def flecken auch wieder stärker los.
außerdem hatte ich kurz vor ausbruch der krankheit ein schreckliches erlebnis, wobei ich da natürlich nicht weiß ob das wirklich eine ursache war.
ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass jede krankheit psychische ursachen hat!
vielleicht hat jemand von euch ähnliche erfahrungen gemacht.
schönen abend, tine
danke für eure kommentare.
na klar is es nicht bewiesen.
ich für mich hab jedenfalls einen großen zusammenhang feststellen können, d.h. wenn mich was aufregt, ich stress hab oder ärger und sorgen, dann geht das mit def flecken auch wieder stärker los.
außerdem hatte ich kurz vor ausbruch der krankheit ein schreckliches erlebnis, wobei ich da natürlich nicht weiß ob das wirklich eine ursache war.
ich bin jedenfalls überzeugt davon, dass jede krankheit psychische ursachen hat!
vielleicht hat jemand von euch ähnliche erfahrungen gemacht.
schönen abend, tine
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PD Dr E Reinhold-Keller (Archiv)
- Beiträge: 714
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: psychosomatische ursachen?
Hallo!
Also es gibt keine Erkenntnisse, dass Vaskulitiden durch psychische Belastung ausgelöst werden. Aber wie bei allen chronischen Krankheiten können sie sich verschlechtern bei psychischer Belastung, aber einen direkten Zusammenhang gibt es nicht. Und, es ist auch ganz normal, dass man bei schweren chronischen Erkrankungen sehr intensiv über die Zeit vor dem Ausbruch nachdenkt, was könnte der Auslöser gewesen sein.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
Also es gibt keine Erkenntnisse, dass Vaskulitiden durch psychische Belastung ausgelöst werden. Aber wie bei allen chronischen Krankheiten können sie sich verschlechtern bei psychischer Belastung, aber einen direkten Zusammenhang gibt es nicht. Und, es ist auch ganz normal, dass man bei schweren chronischen Erkrankungen sehr intensiv über die Zeit vor dem Ausbruch nachdenkt, was könnte der Auslöser gewesen sein.
Alles Gute!
PD Dr Eva Reinhold-Keller
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Sandra (Archiv)
- Beiträge: 42
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: psychosomatische ursachen?
Hallo Tine!
Ich bin ganz deiner Meinung! Mittlerweile glaube ich auch, dass Krankheit immer was mit der Psyche zu tun hat.
Nach langem Suchen, was ich denn überhaupt habe (CSS) und empörtem Von-mir-weisen, dass das ganze auch psychische Ursachen haben könnte, bin ich mir jetzt mittlerweile sicher, dass der Ausbruch der Krankheit ein Hilfeschrei der Seele war, denn zu dieser Zeit befand ich mich in einer schrecklichen Situation.
Deshalb habe ich jetzt auch vieles in meinem Leben geändert (mache zB. gerade einen beruflichen Neuanfang etc.) und bin nicht mehr bereit in Situationen zu verharren, weil ich meine, funktionieren zu müssen. Wenn ich unglücklich mit etwas bin, sehe ich hin und ändere die Situation.
Insofern habe ich durch die Krankheit viel gelernt und auch an Lebensqualität gewonnen. Dass jederzeit ein neuer Schub kommen könnte, ist Grund genug, gut für mich zu sorgen und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Ca. Mitte letzten Jahres wurde diese Diskussion übrigens schon mal geführt, sieh mal weiter unten.
Wünsche dir alles Gute!
Sandra
Ich bin ganz deiner Meinung! Mittlerweile glaube ich auch, dass Krankheit immer was mit der Psyche zu tun hat.
Nach langem Suchen, was ich denn überhaupt habe (CSS) und empörtem Von-mir-weisen, dass das ganze auch psychische Ursachen haben könnte, bin ich mir jetzt mittlerweile sicher, dass der Ausbruch der Krankheit ein Hilfeschrei der Seele war, denn zu dieser Zeit befand ich mich in einer schrecklichen Situation.
Deshalb habe ich jetzt auch vieles in meinem Leben geändert (mache zB. gerade einen beruflichen Neuanfang etc.) und bin nicht mehr bereit in Situationen zu verharren, weil ich meine, funktionieren zu müssen. Wenn ich unglücklich mit etwas bin, sehe ich hin und ändere die Situation.
Insofern habe ich durch die Krankheit viel gelernt und auch an Lebensqualität gewonnen. Dass jederzeit ein neuer Schub kommen könnte, ist Grund genug, gut für mich zu sorgen und meine Bedürfnisse ernst zu nehmen.
Ca. Mitte letzten Jahres wurde diese Diskussion übrigens schon mal geführt, sieh mal weiter unten.
Wünsche dir alles Gute!
Sandra