Die waren nun vor 3 Wochen da, letzte Woche dann der Schornsteinfeger und der stellte fest, Messwerte nicht ok. also gestern WIEDER 2 Leute im Haus, fahren wieder weg Dichtung kaufen, kommen wieder, diese Dichtung brachte keine Besserung. Jetzt bestellen die was und kommen WIEDER.
Aus Angstgründen allgemein (Fremde im Haus) und speziell (Ansteckung) ist das für mich höchster Stress.
Die müssen hier FFP2 Masken tragen und ich dann auch, dies war gestern dann für mich 3 h der Fall und hat mich sehr angestrengt. Ich hatte bereits mittags die Schritte zusammen, die ich sonst erst am Abend habe. Entsprechend groggy war ich gestern, hing nur im Bett rum und bin immer wieder weggenickt, aber leider ohne längere Schlafphase.
Die Nacht war auch wieder kurz. Ich hätte alle Zeit der Welt um zu pennen, wann immer ich will, aber der Schlaf und ich sind grad keine Freunde.
Zudem verlässt mich meine superdupergute Nephrologin. Ich bin so unfassbar traurig.
Und ich fühle mich einsam - logo so den ganzen Tag immer nur im Haus und mittlerweile ohne Freunde. Ich übe mich als Eremit.
Zudem ist die Frau vom Nachbar wieder schwanger, mit dem 5. Kind. Wieder Stress. Die sind eh schon so laut und schreien sich viel an, und ich kann nie flüchten, weil ich immer noch nicht mehr als 15 min. spazieren gehen kann.
Zudem hat er ne komplette Vollmeise. Er sitzt immer mit dem Lautpsrecher auf der Straße, dreht die Musik laut auf und tanzt dann vollgesoffen da rum.
Total belastend. Ich wünsche mir seit Jahren, dass die wegziehen, werden die aber nicht, weil unten die Großeltern wohnen und bei den Enkeln helfen und weil es Eigentum ist, wohnen die da auch noch billiger.
Alternative wäre, dass wir wegziehen, aber ich wüsste nicht, wie ich einen Umzug schaffen sollte in meinem Zustand.
Und jetzt noch ein Kind mehr, noch mehr Lärm und mir graust davor, wie es wird, wenn die Kinder in die Pubertät kommen. Ich habe also 9 Leute direkt nebenan und der Vater säuft, raucht und verhält sich rücksichtslos und genauso erzieht er die Kinder.
Total ätzend. Kleines Beispiel: sie wollen Ausflug machen, sie scheucht die Kinder ins Auto, ein Kind trödelt und labert rum, Mutter: "Halt jetzt dein Maul und steig ein."
Hier sind alle entsetzt, aber ich bin am nahesten dran und eben am längsten (weil ich nicht weg kann).
Neben denen wohnen zu müssen macht was mit meiner Seele und ich fühle mich irgendwie "bestraft".
Und ich werde quasi nie gestochen, aber vorgestern dann 1x und gestern 2x. Anscheinend sind hier jetzt sündländische Mücken angekommen (in Spanien die fanden mich auch immer lecker, während ich hier unsichtbar war).
Und von allem andeŕen Klima, Weltpolitik uvm. fange ich gar nicht erst an.
Ich will aber nicht jammernd enden sondern mit was Positivem.
Mal überlegen...
Gestern flog, als ich grad mal wieder den Tränen nah war, eine wundervolle riesige grüne Libelle ganz nah an mich ran. Ich liebe Libellen und war für einen besonderen Moment sehr berührt.
Zudem hat sich finanziell noch was Positives ergeben.
Und wenn mich nicht grad die Depris zerlegen, dann habe ich Freude an meinen Hobbys. ♧♧♧♧♧♧♧♧♧