Warum sind Depression und Fatigue nicht zu vergleichen?
Beides fühlt sich an, als läge ein Fels auf dir, beides führt zur Unfähigkeit etwas zu tun. Kenne beides, im Ergebnis gleich mistig.
Man kann Ratschläge geben wie man will, so gut sie gemeint sind, kommt trotz großer Verzweiflung nicht an. Man ist in einem Tunnel.
Man muss selbst drauf kommen. Tut man es nicht, liefert der Körper irgendwann die Lektion.
Nicht zu vergessen: Stress ist eine Art Sucht. Der Körper gewöhnt sich an den hohen Level von Stresshormonen und denkt das sei der normale Standard, versucht diesen immer wieder herzustellen.
Kommt man dann in Ruhe, fühlt es sich komisch an, man kann es gar nicht aushalten.
Ich hab bspw. in Ruhe Panikattacken bekommen, deswegen war Meditation und Stille ein Trigger.
Die Erkrankung hat mich zur Ruhe gezwungen, jetzt kann ich besser mit mir umgehen.
Ich denke, Simone wird von alleine drauf kommen. In uns allen schlummert eine Weisheit, eine Stimme, die weiß was richtig wäre, irgendwann lernt man wieder auf sie zu hören.
Fatique Verschlimmerung/Wer hat damit Erfahrungen
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Anschilalo
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