Zahnverlust durch Knochenabbau
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Zahnverlust durch Knochenabbau
Hallo,
es scheint, als täte sich mir ein neues Problem auf, das mir nun Kopfzerbrechen macht. Der Wegener macht bei mir zu Beginn jeden Jahres bis mindestens Mai heftige Entzündungen am Zahnfleisch. Damit erhöht sich die Gefahr, dass er auch den Knochen angreift. Meist gehe ich mit cortisonhaltiger Volon A Haftsalbe und Corti-Erhöhung dagegen vor. Die Beschwerden sind jedoch immer sehr hartnäckig. Außerdem gehe ich 2-3x im Jahr zur professionellen Zahnreinigung, um zusätzlich pathogene Bakterien im Griff zu haben.
Vor etwa 2 Jahren ist mir oberflächlich von einem Zahn etwas abgebrochen. Da nix weh tat und nix blutete, ließ ich das nur kitten. Jetzt tat und tut mir der Zahn beim Zähneputzen weh, und er ist auch etwas instabil geworden, was das Kauen, z.B. von Nüssen und anderen härteren Sachen, auf dieser Seite nicht mehr zuläßt. Nun ja, dachte ich, da ist in der Zeit das Kittmaterial etwas dünn geworden, dann ist jetzt eben ne Krone fällig. 2x mußte ich den Arztbesuch wegen totaler Schwäche absagen. Jetzt kam ich hin, aber: es ist nicht nur der vernachlässigte Zahn auf der einen, sondern in der Zwischenzeit ein weiterer auf der anderen Seite instabil. Die gleiche Ursache kann es also nicht ein. Es wurden zudem 4 pathogene Bakterien festgestellt, also eine Parodontitis, die dies verursacht haben soll. Ich schätze, es wird wohl der Wegener mit ihr gemeinsame Sache machen.
Letztlich ist es für mich uninteressant, ob diese Bakterien oder der Wegener den Knochen angegriffen hat. Sorgen macht mir, dass bei allem, was ich dagegen tue, kein Stopp hinzukriegen ist, zumal ich gelesen habe, dass sogar bei Kauen und Zähneputzen die Bakterien im Mund herumfliegen und sich sogar vermehren können. Das würde ja bedeuten, dass, je mehr man für seine Zähne tut, dasjenige, was man damit verhindern will, dadurch am ehesten und schnellsten eintritt. Man das malheur also geradezu herbeiführt. Das heißt für mich, diese beiden Zähne werden nicht die einzigen bleiben, die ob kurz oder lang gezogen werden müssen. Dann geht irgendwann nur noch Brei oder lutschen... oder was;-))
Bekannt ist ja, dass man sich wegen der Immunsuppression bei einer Zahnextraktion mit Antibiotika dagegen abschirmt. Das gleiche müßte doch gelten bei professioneller Zahnreinigung oder besonders auch bei einer herkömmlichen Pariodotitisbehandlung -oder nicht? Beim Kauen und Zähneputzen, also jeden Tag, natürlich kein Antibiotikum, weil sich damit zu schnell Resistenzen bilden können.
Nimmt jemand von Euch bei professioneller Zahnreinigung ein Antibiotikum? Hat jemand bei einer Parodontitisbehandlung Antibiotika genommen?
Um nicht mit Gutem (Absicht, Bakterien zu eliminieren) Schlechtes (Herumwirbeln und Vermehren von Bakterien) zu bewirken: Hat jemand eine Parodontitis nur mit Antibiotika erfolgreich behandelt? Es soll die Behandlung auch nur mit Laser gemacht werden können. Hat jemand damit Erfahrung?
Etwas ratlos,
Ingeborg
es scheint, als täte sich mir ein neues Problem auf, das mir nun Kopfzerbrechen macht. Der Wegener macht bei mir zu Beginn jeden Jahres bis mindestens Mai heftige Entzündungen am Zahnfleisch. Damit erhöht sich die Gefahr, dass er auch den Knochen angreift. Meist gehe ich mit cortisonhaltiger Volon A Haftsalbe und Corti-Erhöhung dagegen vor. Die Beschwerden sind jedoch immer sehr hartnäckig. Außerdem gehe ich 2-3x im Jahr zur professionellen Zahnreinigung, um zusätzlich pathogene Bakterien im Griff zu haben.
Vor etwa 2 Jahren ist mir oberflächlich von einem Zahn etwas abgebrochen. Da nix weh tat und nix blutete, ließ ich das nur kitten. Jetzt tat und tut mir der Zahn beim Zähneputzen weh, und er ist auch etwas instabil geworden, was das Kauen, z.B. von Nüssen und anderen härteren Sachen, auf dieser Seite nicht mehr zuläßt. Nun ja, dachte ich, da ist in der Zeit das Kittmaterial etwas dünn geworden, dann ist jetzt eben ne Krone fällig. 2x mußte ich den Arztbesuch wegen totaler Schwäche absagen. Jetzt kam ich hin, aber: es ist nicht nur der vernachlässigte Zahn auf der einen, sondern in der Zwischenzeit ein weiterer auf der anderen Seite instabil. Die gleiche Ursache kann es also nicht ein. Es wurden zudem 4 pathogene Bakterien festgestellt, also eine Parodontitis, die dies verursacht haben soll. Ich schätze, es wird wohl der Wegener mit ihr gemeinsame Sache machen.
Letztlich ist es für mich uninteressant, ob diese Bakterien oder der Wegener den Knochen angegriffen hat. Sorgen macht mir, dass bei allem, was ich dagegen tue, kein Stopp hinzukriegen ist, zumal ich gelesen habe, dass sogar bei Kauen und Zähneputzen die Bakterien im Mund herumfliegen und sich sogar vermehren können. Das würde ja bedeuten, dass, je mehr man für seine Zähne tut, dasjenige, was man damit verhindern will, dadurch am ehesten und schnellsten eintritt. Man das malheur also geradezu herbeiführt. Das heißt für mich, diese beiden Zähne werden nicht die einzigen bleiben, die ob kurz oder lang gezogen werden müssen. Dann geht irgendwann nur noch Brei oder lutschen... oder was;-))
Bekannt ist ja, dass man sich wegen der Immunsuppression bei einer Zahnextraktion mit Antibiotika dagegen abschirmt. Das gleiche müßte doch gelten bei professioneller Zahnreinigung oder besonders auch bei einer herkömmlichen Pariodotitisbehandlung -oder nicht? Beim Kauen und Zähneputzen, also jeden Tag, natürlich kein Antibiotikum, weil sich damit zu schnell Resistenzen bilden können.
Nimmt jemand von Euch bei professioneller Zahnreinigung ein Antibiotikum? Hat jemand bei einer Parodontitisbehandlung Antibiotika genommen?
Um nicht mit Gutem (Absicht, Bakterien zu eliminieren) Schlechtes (Herumwirbeln und Vermehren von Bakterien) zu bewirken: Hat jemand eine Parodontitis nur mit Antibiotika erfolgreich behandelt? Es soll die Behandlung auch nur mit Laser gemacht werden können. Hat jemand damit Erfahrung?
Etwas ratlos,
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Omega (Archiv)
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- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Ingeborg, ein grausliches Thema zum Jahresende.Es ist sicher gut, wenn viele Meinungen, bzw Erfahrungen zusammenkommen.
Eine deiner Fragen war, ob Antibiotika bei Paradontitisbehandlung gegeben wurden. Ja, ich bekam Antibiotika. Ich habe inzwischen einen Backenzahn geopfert und statt dessen ein Implantat.
Meines Erachtens war diese Prozedur der Auslöser für meinen Wegener, was natürlich kein Arzt wahrhaben will. Ist ja auch egal,nun ist er da, der Wegener. Das Problem ist, nun macht die andere Seite ähnliche Probleme, wie du sie beschreibst; Instabil,unangenehm zu kauen... Und nun? Mit hübscher Zahnlücke rumlaufen-wer guckt schon so genau- oder nochmal Implantat? Mir sitzt der Schock noch zu tief, danach die ganzen wegnerschen Symptome zu haben. Also was nun? Das treibt mich jetzt schon lange um und der Zahnarzt treibt mich auch. Aber ich kann mich nicht entscheiden. Ein wichtiges Thema, laßt alle hören, was ihr für Zahn-arzt-erfahrungen macht.
Omega
Eine deiner Fragen war, ob Antibiotika bei Paradontitisbehandlung gegeben wurden. Ja, ich bekam Antibiotika. Ich habe inzwischen einen Backenzahn geopfert und statt dessen ein Implantat.
Meines Erachtens war diese Prozedur der Auslöser für meinen Wegener, was natürlich kein Arzt wahrhaben will. Ist ja auch egal,nun ist er da, der Wegener. Das Problem ist, nun macht die andere Seite ähnliche Probleme, wie du sie beschreibst; Instabil,unangenehm zu kauen... Und nun? Mit hübscher Zahnlücke rumlaufen-wer guckt schon so genau- oder nochmal Implantat? Mir sitzt der Schock noch zu tief, danach die ganzen wegnerschen Symptome zu haben. Also was nun? Das treibt mich jetzt schon lange um und der Zahnarzt treibt mich auch. Aber ich kann mich nicht entscheiden. Ein wichtiges Thema, laßt alle hören, was ihr für Zahn-arzt-erfahrungen macht.
Omega
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Hope (Archiv)
- Beiträge: 340
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Hallo,
ja, auf die Tipps und Antworten bin ich auch gespannt! Ich kann leider nur mitteilen, dass ich wegen einer professionellen Zahnreinigung noch kein Antibiotikum genommen habe. Allerdings wird -wenn ich mich richtig erinnere-vorher eine Spüllösung zum 'Desinfizieren' gegeben.
Bei meinem Problemzahn trage ich, falls das Zahnfleisch angegriffen ist, Chlorhexamed-Gel auf, dadurch wird die Mundflora nicht ganz so beeinträchtigt und das Zahnfleisch erholt sich gut.
Gute Besserung und gute Entscheidungen wünscht
Hope
ja, auf die Tipps und Antworten bin ich auch gespannt! Ich kann leider nur mitteilen, dass ich wegen einer professionellen Zahnreinigung noch kein Antibiotikum genommen habe. Allerdings wird -wenn ich mich richtig erinnere-vorher eine Spüllösung zum 'Desinfizieren' gegeben.
Bei meinem Problemzahn trage ich, falls das Zahnfleisch angegriffen ist, Chlorhexamed-Gel auf, dadurch wird die Mundflora nicht ganz so beeinträchtigt und das Zahnfleisch erholt sich gut.
Gute Besserung und gute Entscheidungen wünscht
Hope
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
ja, Omega, dann hast Du ja quasi dieselben Sorgen im Moment. Ich persönlich glaube schon, dass jede stressige Prozedur -in Deinem Fall plus Fremdkörper- einen Wegener (oder Entsprechendes) auslösen kann, das kann eine Impfung sein, eine Schwangerschaft usw. oder heftiger Streß überhaupt. Irgendwann ist das, ich sag mal: immer wache Immunsystem überfordert. Nur kümmern solche Auslöser niemanden, erst mit nem Medikament kann man Geld machen.
Besonders ärgerlich ist hier bei der Zahnpflege, dass man wirklich alles tut, um keinen Angriffspunkt für die Erkrankung zu bieten, man dabei aber in eine Falle läuft. Die Lösung kann ja auch nicht sein, die gepriesene beste Zahnpflege sein zu lassen.
an Hope, ich hab gerade Streß mit dem Zahnarzt, und es ist interessant zu lesen, dass Du wenigstens eine Spüllösung erhälst. Mein Arzt wollte gleich am selben Tag die Zähne ziehen, ohne Antibiotikum und trotz Marcumar.
Wie gut, dass es dieses Forum gibt, sonst hätte ich auch nichts von der Notwendigkeit von Antibiotika erfahren -wenn´s denn hilft.
Ich hoffe auch auf noch mehr Überlegungen zu dem Punkt Zahnpflege so weitermachen oder reduzieren. Beides scheint nicht optimal zu sein.
LG Ingeborg
Besonders ärgerlich ist hier bei der Zahnpflege, dass man wirklich alles tut, um keinen Angriffspunkt für die Erkrankung zu bieten, man dabei aber in eine Falle läuft. Die Lösung kann ja auch nicht sein, die gepriesene beste Zahnpflege sein zu lassen.
an Hope, ich hab gerade Streß mit dem Zahnarzt, und es ist interessant zu lesen, dass Du wenigstens eine Spüllösung erhälst. Mein Arzt wollte gleich am selben Tag die Zähne ziehen, ohne Antibiotikum und trotz Marcumar.
Wie gut, dass es dieses Forum gibt, sonst hätte ich auch nichts von der Notwendigkeit von Antibiotika erfahren -wenn´s denn hilft.
Ich hoffe auch auf noch mehr Überlegungen zu dem Punkt Zahnpflege so weitermachen oder reduzieren. Beides scheint nicht optimal zu sein.
LG Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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slenny (Archiv)
- Beiträge: 436
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Moin zusammen, ich habe in jungen Jahren Paradontitis gehabt. Mir drohte das damals übliche Wegschneiden des Zahnfleischs. Ich hab dann mit dem Zahnarzt nen Deal gemacht: er gibt mir 4 Wochen. Wenn ich den Mist dann nicht losgeworden bin, darf er schneiden. Eine Zahncreme und Mundwasser von Weleda hat alles gerichtet. Eine professionelle Zahnreinigung ist m.E. Geldschneiderei. Mich kann man davon nicht überzeugen. Ich hatte schon vor der RZA viele Kronen und eine 1/4 Prothese. Ich esse gesund und vielseitig, putz mir die Zähne und geh 1xjährlich zum Nachsehen. Den Chlorhexamedtipp finde ich gut, Ingeborg, den solltest du probieren. Leute, wir rocken auch das! Lasst euch von zum blöden Zahn nicht unterkriegen. Wir leben!
Alles Gute für 2017 wünscht slenny
Alles Gute für 2017 wünscht slenny
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bernddmc (Archiv)
- Beiträge: 159
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Hallo Ingeborg,
das mit den Zähnen ist wirklich eine schwierige Angelegenheit.
Ein oberer Schneidezahn mit einer Entzündung im Knochen über
Jahre hinweg, war wohl bei mir mit ein Grund für den Wegener-Ausbruch.
Die letzten 2 Jahre nach dem Rezidiv sind innerhalb eines Jahres bei mir 4 Zähne abgebrochen und jeweils mit einem Nachbarzahn zusammengekront worden.
Dachte auch schon, wenn das so weiter geht, dann ist bald kein Zahn mehr da.
Die Kosten sind auch nicht ohne; im Schnitt für eine Doppelkrone ca. 1600,-- bis 1800,-- Euro. Zum Glück übernimmt eine Zahn-Zusatzversicherung 80% der Restkosten.
Vor dem Wegener-Ausbruch, war ich 1x bis 2x mindestens beim Zahnarzt und habe auch regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung machen lassen.
Eine Professionelle Zahnreinigung lasse ich seit dem Wegener nicht mehr machen und benutze nach Zahnarztempfehlung die Zahncreme BIOREPAIR.
Soweit, so gut ist seit einem halben Jahr bei mir erstmal
Ruhe mit den Zähnen.
Wünsche Dir alles Gute und noch ein gutes 2017 !!!
LG Bernd
das mit den Zähnen ist wirklich eine schwierige Angelegenheit.
Ein oberer Schneidezahn mit einer Entzündung im Knochen über
Jahre hinweg, war wohl bei mir mit ein Grund für den Wegener-Ausbruch.
Die letzten 2 Jahre nach dem Rezidiv sind innerhalb eines Jahres bei mir 4 Zähne abgebrochen und jeweils mit einem Nachbarzahn zusammengekront worden.
Dachte auch schon, wenn das so weiter geht, dann ist bald kein Zahn mehr da.
Die Kosten sind auch nicht ohne; im Schnitt für eine Doppelkrone ca. 1600,-- bis 1800,-- Euro. Zum Glück übernimmt eine Zahn-Zusatzversicherung 80% der Restkosten.
Vor dem Wegener-Ausbruch, war ich 1x bis 2x mindestens beim Zahnarzt und habe auch regelmäßig eine Professionelle Zahnreinigung machen lassen.
Eine Professionelle Zahnreinigung lasse ich seit dem Wegener nicht mehr machen und benutze nach Zahnarztempfehlung die Zahncreme BIOREPAIR.
Soweit, so gut ist seit einem halben Jahr bei mir erstmal
Ruhe mit den Zähnen.
Wünsche Dir alles Gute und noch ein gutes 2017 !!!
LG Bernd
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tapa (Archiv)
- Beiträge: 360
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Vor beginn der Wegenererkrankung im April 2012 hatte ich im Februar eine alle Zähne betreffende Zahnfleischentzündung, teilweise mit Lockerung der Zähne. Mein Zahnarzt hat damals eine sogenannte Lappenkurettage gemacht. Dabei wird das Zahnfleisch aufgeschnitten, quasi etwas aufgeklappt, dann "von innen" gereinigt und wieder zugenäht. Das hat ganz gut geholfen, aber richtig gut wurde es erst mit der Behandlung des Wegener, weshalb ich auch davon ausgehe, dass das zusammenhängt.
Antibiotikum habe ich vom Zahnarzt nicht bekommen. Er hat mit auch Chlorhexamed zum Spülen verordnet, darauf habe ich aber ziemlich allergisch reagiert, so dass sich die Mundschleimhaut an vielen Stellen regelrecht abgelöst hat. Das war sehr unangenehm. Also Obacht bei Allergikern!
Der Nutzen einer professionelle Zahnreinigung ist insgesamt umstritten, wichtig ist allerdings eine gute Mundhygiene. Die kann man auch selber machen, das ist allerdings ein wenig aufwendiger als nur Zähneputzen, weil auch die Zwischenräume regelmäßig gut gereinigt werden sollten.
Dir Ingeborg würde ich raten, auch mal den Rheumatologen wegen der Entzündungen im Mundbereich fragen, vielleicht ist es auch die Vaskulitis.
Antibiotikum habe ich vom Zahnarzt nicht bekommen. Er hat mit auch Chlorhexamed zum Spülen verordnet, darauf habe ich aber ziemlich allergisch reagiert, so dass sich die Mundschleimhaut an vielen Stellen regelrecht abgelöst hat. Das war sehr unangenehm. Also Obacht bei Allergikern!
Der Nutzen einer professionelle Zahnreinigung ist insgesamt umstritten, wichtig ist allerdings eine gute Mundhygiene. Die kann man auch selber machen, das ist allerdings ein wenig aufwendiger als nur Zähneputzen, weil auch die Zwischenräume regelmäßig gut gereinigt werden sollten.
Dir Ingeborg würde ich raten, auch mal den Rheumatologen wegen der Entzündungen im Mundbereich fragen, vielleicht ist es auch die Vaskulitis.
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usino (Archiv)
- Beiträge: 198
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Hallo Ingeborg,
eine Paradontitisbehandlung mit Laser hatte ich schon. Dabei wurde das (betäubte!)Zahnfleisch an den Zähnen geöffnet, mechanisch gesäubert und dann mit Laserstrahlen desinfiziert. Hat fürchterlich verbrannt gerochen, aber danach war erst mal für längere Zeit Ruhe. Zur Zeit reicht mir 2mal im Jahr eine Zahnsteinentfernung. Dabei wird der Zahnhalsbereich desinfiziert. Trotzdem habe ich oft Entzündungen, aktuell am Gaumen, weswegen ich mal wieder ein Antibiotikum nehmen musste. Ich spüle am liebsten mit Kamille-oder Salbeiextrakt, weil mir das ganze scharfe Zeugs nur noch mehr wehtut.
Nimmst du Biphosphonate wegen Osteoporose? Das muss der Zahnarzt unbedingt berücksichtigen, denn die können die Kieferknochen richtig übel schädigen.
Trotz allem: Alles Gute im neuen Jahr.
Usino
eine Paradontitisbehandlung mit Laser hatte ich schon. Dabei wurde das (betäubte!)Zahnfleisch an den Zähnen geöffnet, mechanisch gesäubert und dann mit Laserstrahlen desinfiziert. Hat fürchterlich verbrannt gerochen, aber danach war erst mal für längere Zeit Ruhe. Zur Zeit reicht mir 2mal im Jahr eine Zahnsteinentfernung. Dabei wird der Zahnhalsbereich desinfiziert. Trotzdem habe ich oft Entzündungen, aktuell am Gaumen, weswegen ich mal wieder ein Antibiotikum nehmen musste. Ich spüle am liebsten mit Kamille-oder Salbeiextrakt, weil mir das ganze scharfe Zeugs nur noch mehr wehtut.
Nimmst du Biphosphonate wegen Osteoporose? Das muss der Zahnarzt unbedingt berücksichtigen, denn die können die Kieferknochen richtig übel schädigen.
Trotz allem: Alles Gute im neuen Jahr.
Usino
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lila (Archiv)
- Beiträge: 80
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Hallo Ingeborg,
seit einiger Zeit versuche ich mich vorsichtig an pflanzlicher Nahrungsergänzung also nichts synthetisches,und bin dabei über einige ayurvedische Mittel gestolpert.
Eines davon nennt sich Gandusha, Ölziehen - hast du bestimmt schon einmal gehört. Es verringert nachweislich die Bakterien im Mund, hilft gegen Parodonditis und schützt vor Karies. Dazu wird ein EL vorher "gereiftes Sesamöl" nach dem Zähneputzen 3 Minuten lang durch den Mund gezogen bis es im Mund überall gut verteilt ist, danach kurz damit gurgeln und dann spuckst du es aus.
Dieses gereifte Sesamöl, kannst du unter genau dieser Bezeichnung leicht online bestellen. Vielleicht ist es einen Versuch wert, bevor du zu weiteren Medikamenten greifen musst.
Ich nehme meine Mittelchen auch gegen die durch Kortison vorzeitig eingeläuteten Wechseljahre und sie helfen tatsächlich, vor allem gegen die Hitzewallungen, die mir vorher wirklich zu schaffen machten.
Ich wünsche dir - und allen im Forum natürlich ein frohes, zufriedenes neues Jahr.
Herzliche Grüße, Lila
seit einiger Zeit versuche ich mich vorsichtig an pflanzlicher Nahrungsergänzung also nichts synthetisches,und bin dabei über einige ayurvedische Mittel gestolpert.
Eines davon nennt sich Gandusha, Ölziehen - hast du bestimmt schon einmal gehört. Es verringert nachweislich die Bakterien im Mund, hilft gegen Parodonditis und schützt vor Karies. Dazu wird ein EL vorher "gereiftes Sesamöl" nach dem Zähneputzen 3 Minuten lang durch den Mund gezogen bis es im Mund überall gut verteilt ist, danach kurz damit gurgeln und dann spuckst du es aus.
Dieses gereifte Sesamöl, kannst du unter genau dieser Bezeichnung leicht online bestellen. Vielleicht ist es einen Versuch wert, bevor du zu weiteren Medikamenten greifen musst.
Ich nehme meine Mittelchen auch gegen die durch Kortison vorzeitig eingeläuteten Wechseljahre und sie helfen tatsächlich, vor allem gegen die Hitzewallungen, die mir vorher wirklich zu schaffen machten.
Ich wünsche dir - und allen im Forum natürlich ein frohes, zufriedenes neues Jahr.
Herzliche Grüße, Lila
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Zahnverlust durch Knochenabbau
Hallo und danke
an alle, die geantwortet haben. So ist mir mit der Beschäftigung einiges klarer geworden. Wenn ich, ergänzend, dem I-Net glauben kann, ist eine alleinige Antibiotikatherapie bei Parodontitis wohl nicht möglich und ebenfalls keine Laserbehandlung allein. Die "aufschneidende" Behandlung scheint out zu sein.
Aber das, was lila schreibt vom Öl-Ziehen, ist hochinteressant. Ich wußte schon davon, hatte es jedoch vergessen. Es wird zudem ernsthaft berichtet von der u.a. antibakteriellen Wirkung von ätherischen Ölen, auch in bezug auf Parodontitis und sogar in bezug auf MRSA. Wegen Letzterem ist angeblich auch schon der Gesundheitsminister interessiert.
zum Einsatz ätherischer Öle bei Parodontitis s.: http://www.aetherischesoel.org/paradontitis/
Ich werde schließlich, wenigstens für einige Wochen, antibakterielle Zahnspülungen bevorzugen und schauen, was wird. Immerhin sind nach einem "Anfall des Wegener" und vermehrten Spülungen incl. der genannten Haftsalbe ein paar Zähne am Ende der Entzündung doch wieder fester geworden.
LG, und paßt auf Eure Zähne auf.
an alle, die geantwortet haben. So ist mir mit der Beschäftigung einiges klarer geworden. Wenn ich, ergänzend, dem I-Net glauben kann, ist eine alleinige Antibiotikatherapie bei Parodontitis wohl nicht möglich und ebenfalls keine Laserbehandlung allein. Die "aufschneidende" Behandlung scheint out zu sein.
Aber das, was lila schreibt vom Öl-Ziehen, ist hochinteressant. Ich wußte schon davon, hatte es jedoch vergessen. Es wird zudem ernsthaft berichtet von der u.a. antibakteriellen Wirkung von ätherischen Ölen, auch in bezug auf Parodontitis und sogar in bezug auf MRSA. Wegen Letzterem ist angeblich auch schon der Gesundheitsminister interessiert.
zum Einsatz ätherischer Öle bei Parodontitis s.: http://www.aetherischesoel.org/paradontitis/
Ich werde schließlich, wenigstens für einige Wochen, antibakterielle Zahnspülungen bevorzugen und schauen, was wird. Immerhin sind nach einem "Anfall des Wegener" und vermehrten Spülungen incl. der genannten Haftsalbe ein paar Zähne am Ende der Entzündung doch wieder fester geworden.
LG, und paßt auf Eure Zähne auf.
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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