Erhaltungstherapie..Entscheidung
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Hartmut (Archiv)
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Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Was wenn der Arzt reduziert und das in die Hose geht ?
Da passiert juristisch auch nix !
LG.HARTMUT
Da passiert juristisch auch nix !
LG.HARTMUT
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Hartmut (Archiv)
- Beiträge: 1674
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Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Guckst du PN 
LG.HARTMUT
LG.HARTMUT
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Omega (Archiv)
- Beiträge: 222
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Hallo Hartmut, ich bin zu faul rauszuklabüstern, wie man eine PN schreibt. Aber lesen konnte ich deine: Alles klar, danke.
LG Omega
LG Omega
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Ingeborg
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- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Mir haben schon Ärzte gesagt, jährliche Vorsorgeuntersuchungen machen zu müssen, stehe im Gesetz. Da wird wohl etwas verwechselt, soll dafür verpflichtend klingen und gleichzeitig den Geldbeutel füllen.
Selbst wenn es in diesem Falle eine Leitlinie für die Behandlung bei Vaskulitiden gäbe..., wäre es lediglich eine Orientierungshilfe für den Arzt, die keine individuelle Lösung verbieten kann. Gerade im Medizinischen, wo doch alles auf Erfahrungen individuell reagierender Menschen beruht, kann eine Leitlinie kein Gesetz sein und die jeweils für den individuellen Patienten gefundene Lösung nicht falsch. Außerdem: wie sonst würde man im selben Falle von verschiedenen Medizinern unterschiedliche Meinungen hören. Dass etwas juristisch so unwiderruflich fetgelegt sei, ist in meinen Augen nur eine Ausrede für keine Meinung haben und sich nicht damit beschäftigen wollen.
Laßt Euch nicht beirren.
LG, Ingeborg
Selbst wenn es in diesem Falle eine Leitlinie für die Behandlung bei Vaskulitiden gäbe..., wäre es lediglich eine Orientierungshilfe für den Arzt, die keine individuelle Lösung verbieten kann. Gerade im Medizinischen, wo doch alles auf Erfahrungen individuell reagierender Menschen beruht, kann eine Leitlinie kein Gesetz sein und die jeweils für den individuellen Patienten gefundene Lösung nicht falsch. Außerdem: wie sonst würde man im selben Falle von verschiedenen Medizinern unterschiedliche Meinungen hören. Dass etwas juristisch so unwiderruflich fetgelegt sei, ist in meinen Augen nur eine Ausrede für keine Meinung haben und sich nicht damit beschäftigen wollen.
Laßt Euch nicht beirren.
LG, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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amica (Archiv)
- Beiträge: 45
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Hallo Omega,
Ob 17,5 mg für dich ausreichend sind, hängt auch von deinem Gewicht ab. Die empfohlene Dosis ist 0,3mg pro kg Körpergewicht . Wenn du 60 kg wiegst, wären also 18mg bzw. 17,5 ok.
Ob 17,5 mg für dich ausreichend sind, hängt auch von deinem Gewicht ab. Die empfohlene Dosis ist 0,3mg pro kg Körpergewicht . Wenn du 60 kg wiegst, wären also 18mg bzw. 17,5 ok.
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Omega (Archiv)
- Beiträge: 222
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Ist das nicht von Medikamen zu Medikament verschieden? sonst wäre es für mich ein Anreiz paar Kilo abzunehmen.
Du hast sicher Recht Ingeborg, aber wenn es zu schwerwiegenden Fehlern ärztlicherseits kommt und ich würde klagen, schaut man glaube ich doch, ob Leitlinien befolgt wurden.
Omega
Du hast sicher Recht Ingeborg, aber wenn es zu schwerwiegenden Fehlern ärztlicherseits kommt und ich würde klagen, schaut man glaube ich doch, ob Leitlinien befolgt wurden.
Omega
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Ingeborg
- Beiträge: 4220
- Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Hi Omega und @alle,
im Gegensatz zu einer Richtlinie ist eine Leitlinie keine Handlungsvorschrift. Es wird schwierig sein, aufgrund einer Orientierungshilfe, wie es die Leitlinie ist, einen Anlaß für einen 'casus belli' zu finden -es sei denn, dass, mal beispielhaft im Falle von MTX, statt einer wöchentlichen eine tägliche Gabe verordnet wird (ein schwerwiegender Fehler), weil dies lebensbedrohlich sein könnte.
Eine Leitlinie ist lediglich eine empfehlende Handlungsvorgabe, für die in verschiedenen Stufen ein Konsens verschiedener Beteiligter gefunden wurde und entsprechend auch die Qualität, also der Befolgungsgrad der Empfehlung abgestuft ist.
Als Ergebnis meiner mehrjährigen Beschäftigung möchte ich daher sagen: Im Endergebnis zum Problem der Leitlinienbefolgung gibt es für den Arzt die Möglichkeit (und Notwendigkeit), die Therapie dem Krankheitsverlauf (und anderen Kriterien) anzupassen.
Wen Näheres interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Leitlinie
Bleibe dennoch für Korrekturen/Veränderungen offen.
Euch allen noch einen wunderschönen Abend
und alles Gute.
Ingeborg
im Gegensatz zu einer Richtlinie ist eine Leitlinie keine Handlungsvorschrift. Es wird schwierig sein, aufgrund einer Orientierungshilfe, wie es die Leitlinie ist, einen Anlaß für einen 'casus belli' zu finden -es sei denn, dass, mal beispielhaft im Falle von MTX, statt einer wöchentlichen eine tägliche Gabe verordnet wird (ein schwerwiegender Fehler), weil dies lebensbedrohlich sein könnte.
Eine Leitlinie ist lediglich eine empfehlende Handlungsvorgabe, für die in verschiedenen Stufen ein Konsens verschiedener Beteiligter gefunden wurde und entsprechend auch die Qualität, also der Befolgungsgrad der Empfehlung abgestuft ist.
Als Ergebnis meiner mehrjährigen Beschäftigung möchte ich daher sagen: Im Endergebnis zum Problem der Leitlinienbefolgung gibt es für den Arzt die Möglichkeit (und Notwendigkeit), die Therapie dem Krankheitsverlauf (und anderen Kriterien) anzupassen.
Wen Näheres interessiert: https://de.wikipedia.org/wiki/Medizinische_Leitlinie
Bleibe dennoch für Korrekturen/Veränderungen offen.
Euch allen noch einen wunderschönen Abend
und alles Gute.
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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ruth (Archiv)
- Beiträge: 405
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Hallo, Omega!
Vor etlichen Jahren habe ich für einige Wochen unabsichtlich mein MTX reduziert, statt 20 mg hatte ich nur 15 mg genommen (statt 2 Tabletten à 10 mg nur 2 Tabletten à 7,5 mg). Ich hatte dann etwas Bammel, es meinem Arzt zu beichten, aber da die Werte und auch mein Befinden gut waren, hat er es bei der Reduzierung gelassen.
Ich habe seit 2002 EGPA, nehme jetzt seit mehreren Jahren 5 mg Cortison und 10 mg MTX.
Liebe Grüsse und alles Gute,
Ruth
Vor etlichen Jahren habe ich für einige Wochen unabsichtlich mein MTX reduziert, statt 20 mg hatte ich nur 15 mg genommen (statt 2 Tabletten à 10 mg nur 2 Tabletten à 7,5 mg). Ich hatte dann etwas Bammel, es meinem Arzt zu beichten, aber da die Werte und auch mein Befinden gut waren, hat er es bei der Reduzierung gelassen.
Ich habe seit 2002 EGPA, nehme jetzt seit mehreren Jahren 5 mg Cortison und 10 mg MTX.
Liebe Grüsse und alles Gute,
Ruth
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Omega (Archiv)
- Beiträge: 222
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Das macht Mut, danke.
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Wellenreiter (Archiv)
- Beiträge: 23
- Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am
Re: Erhaltungstherapie..Entscheidung
Hallo zusammen..
Schön , das das Thema einen anregenden Austausch
Angestoßen hat ...würdexabet auch gern auf meine persönliche Anfangsfrage nochmal zurück kommen.
Ab welchem zeitpunkt habt ihr über Reduktion nachgedacht?
Nach 2 Jahren in Remission?Rechnet sich das ab Therapiebeginn generell oder ab Beginn der Erhaltungstherapie
LG Wellenreiter...
Und allen einen schönen Start in die Woche ..
Schön , das das Thema einen anregenden Austausch
Angestoßen hat ...würdexabet auch gern auf meine persönliche Anfangsfrage nochmal zurück kommen.
Ab welchem zeitpunkt habt ihr über Reduktion nachgedacht?
Nach 2 Jahren in Remission?Rechnet sich das ab Therapiebeginn generell oder ab Beginn der Erhaltungstherapie
LG Wellenreiter...
Und allen einen schönen Start in die Woche ..