Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
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jens (Archiv)
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Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hallo,
habe gerade Post von meinem Rententräger bekommen. (Rente läuft am 31.12 aus, Antrag auf Verlängerung wurde gestellt) Meine eingereichten Unterlagen reichen mal wieder nicht aus und man möchte mich erneut begutachten. Habe ja zur Zeit starke Probleme mit dem Kopf/Auge, sodass ich ab nächste Woche eine Kombi aus Endoxan und Mab Thera bekomme.
Macht es da überhaupt Sinn eine Begutachtung zu machen? Vorallem werde ich ich ja auch mit dem Cortison hoch gesetzt und da wird man dann rein äußerlich nicht viel sehen.
Der Arzt ist ein Internist mit rheumatologische Weiterbildung.
Frage mich wie will er dann meine Kopfgeschichte beurteilen? Meine MRT Befunde vom Kopf liegen dem Rententräger vor..
Der Rententräger weiß von meiner neuen Therapie noch nichts, da es erst seit ein paar Tagen feststeht, welche Therapie ich nun erst mal bekomme.
Macht es Sind den Rententräger davon noch zu informieren?
LG Jens
habe gerade Post von meinem Rententräger bekommen. (Rente läuft am 31.12 aus, Antrag auf Verlängerung wurde gestellt) Meine eingereichten Unterlagen reichen mal wieder nicht aus und man möchte mich erneut begutachten. Habe ja zur Zeit starke Probleme mit dem Kopf/Auge, sodass ich ab nächste Woche eine Kombi aus Endoxan und Mab Thera bekomme.
Macht es da überhaupt Sinn eine Begutachtung zu machen? Vorallem werde ich ich ja auch mit dem Cortison hoch gesetzt und da wird man dann rein äußerlich nicht viel sehen.
Der Arzt ist ein Internist mit rheumatologische Weiterbildung.
Frage mich wie will er dann meine Kopfgeschichte beurteilen? Meine MRT Befunde vom Kopf liegen dem Rententräger vor..
Der Rententräger weiß von meiner neuen Therapie noch nichts, da es erst seit ein paar Tagen feststeht, welche Therapie ich nun erst mal bekomme.
Macht es Sind den Rententräger davon noch zu informieren?
LG Jens
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Ingeborg
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hallo Jens,
zwar hab ich keine Erfahrung mit der DRV. Kann daher nur allgemein sagen, dass es eine Mitwirkungspflicht gibt und ich eine Begutachtung von einem internistischen Rheumatologen für am besten halte von all den anderen Möglichkeiten. Es ist natürlich keine Garantie, dass dieser Gutachter sich auskennt. Auch bei einer Therapie unter Endoxan/MabThera sehe ich kein Hindernis für eine Begutachtung. Vielleicht aber sieht das jemand anders.
Eine reine Information der DRV zu der jetzt anlaufenden Therapie wird nach meiner Einschätzung wohl kaum was bringen. Vielleicht reicht es aber, vorweg noch einen AUSSAGEKRÄFTIGEN Bericht Deines jetzigen Arztes der DRV zu schicken. Der Bericht sollte Deine Beschwerden, die Befunde und eine Aussage (schlußfolgernd) zu Deiner Arbeitsfähigkeit enthalten. Dass es sich bei GPA um eine chronische, weil nicht heilbare, potentiell lebensbedrohliche Erkrankung handelt, die lebenslang mit Immunsuprresiva (resp. Zytostatika/Biologika) behandelt werden muß, sollte in dem Bericht auch nicht fehlen. Ein Foto Deines Kopfes beizufügen, wäre sicher dazu ebenfalls aussagekräftig. (Die Kraft der Bilder nutzen...)
Sprich doch mit Deinem Arzt darüber. Dann weißt Du auch, ob Du seine ärztliche Unterstützung hast.
Alles Gute.
Ingeborg
zwar hab ich keine Erfahrung mit der DRV. Kann daher nur allgemein sagen, dass es eine Mitwirkungspflicht gibt und ich eine Begutachtung von einem internistischen Rheumatologen für am besten halte von all den anderen Möglichkeiten. Es ist natürlich keine Garantie, dass dieser Gutachter sich auskennt. Auch bei einer Therapie unter Endoxan/MabThera sehe ich kein Hindernis für eine Begutachtung. Vielleicht aber sieht das jemand anders.
Eine reine Information der DRV zu der jetzt anlaufenden Therapie wird nach meiner Einschätzung wohl kaum was bringen. Vielleicht reicht es aber, vorweg noch einen AUSSAGEKRÄFTIGEN Bericht Deines jetzigen Arztes der DRV zu schicken. Der Bericht sollte Deine Beschwerden, die Befunde und eine Aussage (schlußfolgernd) zu Deiner Arbeitsfähigkeit enthalten. Dass es sich bei GPA um eine chronische, weil nicht heilbare, potentiell lebensbedrohliche Erkrankung handelt, die lebenslang mit Immunsuprresiva (resp. Zytostatika/Biologika) behandelt werden muß, sollte in dem Bericht auch nicht fehlen. Ein Foto Deines Kopfes beizufügen, wäre sicher dazu ebenfalls aussagekräftig. (Die Kraft der Bilder nutzen...)
Sprich doch mit Deinem Arzt darüber. Dann weißt Du auch, ob Du seine ärztliche Unterstützung hast.
Alles Gute.
Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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jens (Archiv)
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hallo Ingeborg,
erst mal Danke für Deine Antwort. Ist einfach blöd gelaufen meiner Meinung nach. Habe den Antrag einfach 2 Wochen zu früh zurück geschickt. Bilder von meinem Kopf liegen beim Rententräger vor. Jeder Arzt der die bisher gesehen hat, hat die Hände übern Kopf zusammengeschlagen. Zum Glück sehe ich aber nicht immer so aus. Jetzt unter hoch Cortison wird es sicher deutlich besser. Daher auch meine Befürchtungen, dass der Gutachter zumal er ja vom Rententräger bezahlt wird, zu einem falschen Ergebnis kommt.
Ich habe ja schon mehrere Begutachtungen hinter mir und weiß so einigermaßen wie die ticken. Einmal meinte man sogar ich würde meine Tablette nicht nehmen und deshalb ginge es mir so schlecht und und und.
Normalerweise wäre ein Angiologe wohl der richtige um sich ein Bild zu machen. Bei mir "arbeitet" der Wegener zur Zeit "nur" im Kopf und da bin ich mir echt nicht sicher ob man das so einfach begutachten kann. Ausschlaggebend sind da ja eher die MRT/CT Bilder, aber die will man nicht sehen.
Gehe ja ab Morgen ins KH und werde versuchen das die mir noch mal einiges dazu schreiben. Ist aber für die Ärzte in der Klinik auch nicht ganz so einfach viel zu schreiben. Zeitmäßig sind die da wirklich im Stress.
Das man den Cocktail den man mir geben wird, nicht nimmt weil es einem großartig geht, dürfte ja klar sein.
Naja ich lasse mich mal überraschen.
LG Jens
erst mal Danke für Deine Antwort. Ist einfach blöd gelaufen meiner Meinung nach. Habe den Antrag einfach 2 Wochen zu früh zurück geschickt. Bilder von meinem Kopf liegen beim Rententräger vor. Jeder Arzt der die bisher gesehen hat, hat die Hände übern Kopf zusammengeschlagen. Zum Glück sehe ich aber nicht immer so aus. Jetzt unter hoch Cortison wird es sicher deutlich besser. Daher auch meine Befürchtungen, dass der Gutachter zumal er ja vom Rententräger bezahlt wird, zu einem falschen Ergebnis kommt.
Ich habe ja schon mehrere Begutachtungen hinter mir und weiß so einigermaßen wie die ticken. Einmal meinte man sogar ich würde meine Tablette nicht nehmen und deshalb ginge es mir so schlecht und und und.
Normalerweise wäre ein Angiologe wohl der richtige um sich ein Bild zu machen. Bei mir "arbeitet" der Wegener zur Zeit "nur" im Kopf und da bin ich mir echt nicht sicher ob man das so einfach begutachten kann. Ausschlaggebend sind da ja eher die MRT/CT Bilder, aber die will man nicht sehen.
Gehe ja ab Morgen ins KH und werde versuchen das die mir noch mal einiges dazu schreiben. Ist aber für die Ärzte in der Klinik auch nicht ganz so einfach viel zu schreiben. Zeitmäßig sind die da wirklich im Stress.
Das man den Cocktail den man mir geben wird, nicht nimmt weil es einem großartig geht, dürfte ja klar sein.
Naja ich lasse mich mal überraschen.
LG Jens
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Ingeborg
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hi Jens,
nun ja, unter einer Therapie gehen in den meisten Fällen Beschwerden sowie Blutwerte zurück. Eine Begutachtung hat jedoch nicht den augenblicklichen Effekt, der sich zum Gutachten-Zeitpunkt zeigt, vielmehr die Gesamtsituation zu betrachten, zumal es immer ein Auf und Ab gibt, eben auch bei chronischen Krankheiten. Für einen Gesamtüberblick wäre es natürlich gut, wenn über die Krankheitsaktivität und ihre Auswirkungen in zurückliegenden Berichten auch schon Aussagen getroffen sind.
Zum Gesamtbild gehört ja nicht nur Kopf, sondern gehören ebenfalls eine mögliche fatigue, Nebenwirkungen von Medikamenten wie auch der psychische Bereich, soweit er durch die Dauer oder Intensität der Erkrankung in Mitleidenschaft gezogen wurde.
LG, Ingeborg
nun ja, unter einer Therapie gehen in den meisten Fällen Beschwerden sowie Blutwerte zurück. Eine Begutachtung hat jedoch nicht den augenblicklichen Effekt, der sich zum Gutachten-Zeitpunkt zeigt, vielmehr die Gesamtsituation zu betrachten, zumal es immer ein Auf und Ab gibt, eben auch bei chronischen Krankheiten. Für einen Gesamtüberblick wäre es natürlich gut, wenn über die Krankheitsaktivität und ihre Auswirkungen in zurückliegenden Berichten auch schon Aussagen getroffen sind.
Zum Gesamtbild gehört ja nicht nur Kopf, sondern gehören ebenfalls eine mögliche fatigue, Nebenwirkungen von Medikamenten wie auch der psychische Bereich, soweit er durch die Dauer oder Intensität der Erkrankung in Mitleidenschaft gezogen wurde.
LG, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Ralf N (Archiv)
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hallo Jens,
zur RV habe ich ja auch schon einen entsprechenden Beitrag verfasst.
Zum Gutachter: Die bekommen für die Begutachtung in der Regel so wenig Geld von der DRV dass es ein Verlustgeschäft ist - mir wurde auch zwei mal ein Gutachter benannt, die haben aber gleich abgelehnt...
Wichtig für die Rente sind vor allem auch die ärztlichen Befunde, die die Arbeitsfähigkeit entsprechend bescheinigen nach dem Motto 'steht dem allgemeinen Arbeitsmarkt für 1-2 Stunden zur Verfügung'...
Lange Gutachten werden kaum gelesen bei den Bearbeitern meist fehlt auch der konkrete medizinische Hintergrund (welche RV leistet sich schon Mitarbeiter mit medizinischer Ausbildung?).
Trotzdem sind Bearbeiter auch Menschen - auch wenn sie sehr gestresst sind weil immer mehr Arbeit auf immer weniger Mitarbeiter verteilt wird. Also immer erst mal versuchen sachlich zubleiben und um Verständnis zu bitten - bei Deinen Fotos sollten die eigentlich schon reichen für einen ordentlichen Bescheid.
Ansonsten hilft der VdK auch sehr gut bei Rentenangelegenheiten...
Viel Glück!
LG
Ralf
zur RV habe ich ja auch schon einen entsprechenden Beitrag verfasst.
Zum Gutachter: Die bekommen für die Begutachtung in der Regel so wenig Geld von der DRV dass es ein Verlustgeschäft ist - mir wurde auch zwei mal ein Gutachter benannt, die haben aber gleich abgelehnt...
Wichtig für die Rente sind vor allem auch die ärztlichen Befunde, die die Arbeitsfähigkeit entsprechend bescheinigen nach dem Motto 'steht dem allgemeinen Arbeitsmarkt für 1-2 Stunden zur Verfügung'...
Lange Gutachten werden kaum gelesen bei den Bearbeitern meist fehlt auch der konkrete medizinische Hintergrund (welche RV leistet sich schon Mitarbeiter mit medizinischer Ausbildung?).
Trotzdem sind Bearbeiter auch Menschen - auch wenn sie sehr gestresst sind weil immer mehr Arbeit auf immer weniger Mitarbeiter verteilt wird. Also immer erst mal versuchen sachlich zubleiben und um Verständnis zu bitten - bei Deinen Fotos sollten die eigentlich schon reichen für einen ordentlichen Bescheid.
Ansonsten hilft der VdK auch sehr gut bei Rentenangelegenheiten...
Viel Glück!
LG
Ralf
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jens (Archiv)
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hallo noch mal,
das ist ja gerade der Witz. Dem Rententräger liegen Befunde vor, woraus ersichtlich ist das es bei mir im Moment darum geht, mich vor dem Erblinden auf einem Auge zu bewahren. Ob es gelingt ist fraglich. Auch die "anderen" Befunde sagen ganz klar, dass ich seit Jahren ständige Einschränkungen habe, welche es mir leider nicht möglich machen einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ich bin einfach zu jung wurde mir unter vier Augen von einem Gutachter bestätigt. Man versucht es immer wieder Leute so aus dem Rentenbezug zu drängen. Ist traurig aber leider die Realität.
Naja vlt habe ich Glück und der Gutachter hat zumindest schon mal was vom Wegener gehört...........
@Ralf sag mal haben Dr. Görl und Kollegen Dich bei Deinem Rentenantrag unterstützt? Bin ja nächste Woche da auf Station.
LG Jens
das ist ja gerade der Witz. Dem Rententräger liegen Befunde vor, woraus ersichtlich ist das es bei mir im Moment darum geht, mich vor dem Erblinden auf einem Auge zu bewahren. Ob es gelingt ist fraglich. Auch die "anderen" Befunde sagen ganz klar, dass ich seit Jahren ständige Einschränkungen habe, welche es mir leider nicht möglich machen einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Ich bin einfach zu jung wurde mir unter vier Augen von einem Gutachter bestätigt. Man versucht es immer wieder Leute so aus dem Rentenbezug zu drängen. Ist traurig aber leider die Realität.
Naja vlt habe ich Glück und der Gutachter hat zumindest schon mal was vom Wegener gehört...........
@Ralf sag mal haben Dr. Görl und Kollegen Dich bei Deinem Rentenantrag unterstützt? Bin ja nächste Woche da auf Station.
LG Jens
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Ingeborg
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Dieser Gutachter liegt ganz bestimmt richtig und kennt sich aus. Ja, man denkt immer, da sitzt dann ein Sachbearbeiter, der mitdenkt und weiß, was chronisch bedeutet. Das werden die meisten wohl. Er kann aber nicht anders. So ein Sachbearbeiter ist meist nicht Schuld, wenn der Bescheid befristet und der Betroffene wieder die "Beweislast" hat, dass die Rente verlängert wird. In jeder Behörde sind Gesetze zum einen, aber auch Verordnungen, Leitlinien, interne Vorgaben andrerseits(die den Gesetzen nicht widersprechen) zu beachten, die so´n Sachbearbeiter auszuführen verpflichtet ist.
Man kann also nicht mehr tun, als seiner Mitwirkungspflicht nachzukommen und hoffen, dass die Ärzte unterstützend mit guten, aussagekräftigen Berichten beitragen.
Soweit ich gehört hab, gehen die Befristungen aber auch nicht immer bzw. muß nach soundsoviel Befristungen die Rente unbefristet geleistet werden. Da kenn ich mich nicht aus, weil ich keine Rente beziehe. Viell. weiß das jemand anders.
LG
Man kann also nicht mehr tun, als seiner Mitwirkungspflicht nachzukommen und hoffen, dass die Ärzte unterstützend mit guten, aussagekräftigen Berichten beitragen.
Soweit ich gehört hab, gehen die Befristungen aber auch nicht immer bzw. muß nach soundsoviel Befristungen die Rente unbefristet geleistet werden. Da kenn ich mich nicht aus, weil ich keine Rente beziehe. Viell. weiß das jemand anders.
LG
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
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jens (Archiv)
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
@ Ingeborg, das war einmal so, dass nach der dritten und frühestens nach 9Jahren die Rente unbefristet bewilligt werden musste. Dem ist leider heute nicht mehr so.
Du hast ja Recht der einzelne Mitarbeiter kann sicher nichts dafür, dass man sich das immer wieder antun muss. Das ganze System stimmt meiner Meinung nach nicht.
Naja ich werde es leider nicht ändern können. Also werde ich brav meiner Mitwirkungspflicht nachkommen.
Sag mal weist Du zufällig ob man jemand mitnehmen darf und wenn ja muss das vorher angemeldet werden?
Du hast ja Recht der einzelne Mitarbeiter kann sicher nichts dafür, dass man sich das immer wieder antun muss. Das ganze System stimmt meiner Meinung nach nicht.
Naja ich werde es leider nicht ändern können. Also werde ich brav meiner Mitwirkungspflicht nachkommen.
Sag mal weist Du zufällig ob man jemand mitnehmen darf und wenn ja muss das vorher angemeldet werden?
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Ingeborg
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Jens, die Idee ist gar nicht schlecht. Auch ein Arzt benimmt sich bei Anwesenheit eines Begleiters oft höflicher als gemeinhin, soweit er es nicht ohnehin ist, versteht sich.
Zu Deiner Frage: Der Arzt/Gutachter hat eine Schweigepflicht. Ohne Deine Einwilligung darf er nicht zu anderen reden/schreiben. Wenn Du jemanden ins Zimmer mitnimmst, ist die Genehmigung damit erteilt. Ein Verbot, jemanden mitzunehmen gibt es nicht. Von daher spricht nichts dagegen.
Etwas anderes wäre dann nur der psychologische Aspekt beim Gutachter, der, weil wahrscheinlich ungewohnt, eine weitere Person als unangenehm empfinden könnte. Dass ein Gutachter unter diesem Umstand die Begutachtung nicht durchführen würde, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Ein souveräner Mensch ist dadurch jedenfalls nicht zu verunsichern.
LG Ingeborg
Zu Deiner Frage: Der Arzt/Gutachter hat eine Schweigepflicht. Ohne Deine Einwilligung darf er nicht zu anderen reden/schreiben. Wenn Du jemanden ins Zimmer mitnimmst, ist die Genehmigung damit erteilt. Ein Verbot, jemanden mitzunehmen gibt es nicht. Von daher spricht nichts dagegen.
Etwas anderes wäre dann nur der psychologische Aspekt beim Gutachter, der, weil wahrscheinlich ungewohnt, eine weitere Person als unangenehm empfinden könnte. Dass ein Gutachter unter diesem Umstand die Begutachtung nicht durchführen würde, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Ein souveräner Mensch ist dadurch jedenfalls nicht zu verunsichern.
LG Ingeborg
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(Viktor Frankl, 1905-1997)
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Hartmut (Archiv)
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Re: Begutachtung unter Endoxan/Mabthrera-Therapie
Hallo Jens
wenn Du zum Gutachter gehst, nimm dir Atteste von deinen Ärzten oder ein Attest von deinem Arzt mit in dem deine Diagnosen aufgeführt sind und dein jetziger Krankheitstatus "Rezidiv" und die jetzige Therapie mit Endoxan (Zytostatika) Mabthera (Biologica) Kortison usw. inklusive aller Medikamente die Du einnimmst nicht heibar mit immer wiederkehrenden Rezidiven !
Dann sieht der Gutachter auf einen Blick was abgeht.
Den Rest kann er ja aus den Unterlagen von der DRV entnehmen.
LG. Hartmut
wenn Du zum Gutachter gehst, nimm dir Atteste von deinen Ärzten oder ein Attest von deinem Arzt mit in dem deine Diagnosen aufgeführt sind und dein jetziger Krankheitstatus "Rezidiv" und die jetzige Therapie mit Endoxan (Zytostatika) Mabthera (Biologica) Kortison usw. inklusive aller Medikamente die Du einnimmst nicht heibar mit immer wiederkehrenden Rezidiven !
Dann sieht der Gutachter auf einen Blick was abgeht.
Den Rest kann er ja aus den Unterlagen von der DRV entnehmen.
LG. Hartmut