Verschreibung Medikament

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Mogwei (Archiv)
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Verschreibung Medikament

Beitrag von Mogwei (Archiv) »

Hallo,

man meldet sich immer nur hier wenn man Hilfe braucht, so auch leider bei uns.

Die HA zickt jetzt rum sie könnte das Medikament nicht verschreiben (Cellcept) das wäre ja gar nicht für diese Erkrankung gedacht und sie bekommt Probleme mit der KK wenn sie das verschreibt.

Ich solle mich bitte an die KK wenden und m8r schriftlich bestätigen lassen das sie dieses Medikament verschreiben dürfe.

Gleichzeitig bietet sie an ein Privatrezept würde sie gerne ausstellen.

Wie argumentiere ich jetzt bei der KK?

Es dreht sich um eine primäre ZNS Vaskulitis, die zuerst mit Cyclophosphamid behandelt wurde und seit 5/14 mit Cellcept. Bisher wurde das problemlos von der HA verordnet.
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Moin Mogwei



Dein HA spinnt , selbstverständlich darf sie das CellCept Rezept ausstellen , ihr Budget wird ebenfalls nicht belastet weil chronisch Krank da gibt es eine Ausnahme Ziffer für !!!



Besorge dir das CellCept Rezept erstmal bei dem Arzt der es verordnet hat , kannst diesem ja mitteilen das deine HÄ meint das nicht zu dürfen.



Schreibe "Eine" Beschwerde an deine KK und deine Landesärztekammer , in einem Brief oder Email beide Anschriften oben rein .

Dann schilderst Du den Fall , Kopien von der Diagnosestellung KH Bericht Arztbrief und der Medikamentenverordnung!



Mein Hausarzt hatte mir damals auch alle Medik. auf Rezept ausgestellt sei es Endoxan , CellCept oder jetzt das Azathioprin.



Deine HÄ handelt "unverantworlich" !!!



Ich nenne sowas Unterlassene Hilfeleistung !!!



LG. Hartmut
fallacy1978 (Archiv)
Beiträge: 216
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Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von fallacy1978 (Archiv) »

Hallo Mogwei,



mein Hausarzt will mir MTX auch nicht mehr verschreiben.

Weil er es jedesmal falsch aufgeschrieben hat und ich jetzt sogar ein halbes Jahr 7,5 anstatt 20 mg genommen habe, hat er jetzt gemeint es wäre gar nicht seine Aufgabe und der Rheumatologe soll es machen.

Ich werde nun versuchen mit das Rezept vom Rheumatologe schicken zu lassen, da der ziemlich weit weg ist.

Vielleicht kannst du es auch so machen.



Hartmut, leider funktioniert es nicht wegen allem zur Ärztekammer zu gehen oder sich bei der Krankenkasse zu beschweren. Bei mir hat das bis jetzt gar nichts gebracht.

Da hattest du vielleicht mehr Glück.



Viele Grüße

Annette
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Nicht Ärzte Kammer , "Landes Ärztekammer" die müssen und werden der Sache nachgehen!



Unterlassene Hilfeleistung ist eine Straftat !



Hätte ich mich damals bei den Pappnasen von der Ärztekammer in Köln Beschwert wäre das auch unter den Tisch gekehrt worden.



Bei mir ist die Landes Ärztekammer tätig geworden weil der Ärztliche Notdienst der Meinung war nur weil ich im Bett liege und mich nicht bewegen konnte müssen die nicht rauskommen , die haben "richtig" Ärger bekommen.



LG. Hartmut



ZNS Vaskulitis das Medikament verweigern ist nich wegen Allem!
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

@Mogwei



lass dir das von deiner HÄ schriftlich geben , das sie das CellCept bei deiner ZNS Vaskulitis "nicht" verschreiben darf.



LG. Hartmut
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo.

Ich habe ja auch eine ZNS Vaskulitis. Aber du wirst doch sicherlich nicht nur vom Hausarzt behandelt ? Wie sieht es denn aus kann denn nicht z.B.dein Rheumatologe od.Neurologe das verschreiben?

Ach so weisst du welches Argument mal bei mir half

Ich sagte das ich ein Medikament dringend brauche und wenn nicht müsste ich stationär aufgenommen werden da sich ohne diese mein Gesundheitszustand sehr verschlechtert. Da ne stationäre Behandlung immer teurer ist für die KK lenkte diese ein.

Ich habe ansich aber sehr grosses Glück bekomme ohne Getöse meine Medikamente.

Achso ich bekomme derzeit Aza.



Gute Besserung



Simone
dsabine (Archiv)
Beiträge: 507
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von dsabine (Archiv) »

Das ist so eine Sache. Wenn man bei einem Facharzt in Behandlung ist, der dieses Medikament für die Behandlung ausgewählt hat, dann sollte man das Rezept auch vom diesem Facharzt anfordern. Da ist der Hausarzt nicht verpflichtet.

das hat mir meine KK sogar schriftlich gegeben.



Das liegt nicht nur am Fachwissen, sondern auch am Budget, denn soweit ich es verstehe, es können nicht mehrere Ärzte den chronischen Krankheits Status des selben Patienten für alle Behandlungsaspekte in Anspruch nehmen.



Im Notfall kann ein verständlicher HA sicherlich einmalig Rezept erstellen, aber dann sollte er auch mindestens einen Arztbrief vom Facharzt vorliegen haben, in dem die Behandlung des gemeinsamen Patienten von Arzt zu Arzt dargestellt ist.



Meine Hausärztin hat mich mit Hinweis auf ihr Budget - und unter Berücksichtigung der Behandlung als chronisch Kranke - gebeten, diese teuren Medikamente bitte lieber bei meiner Rheumatologin anzufordern. Ich finde das nur gut und richtig, immerhin kümmert miene Hausärztin sich um jede Menge anderen Kram bei mir.
Ralf N (Archiv)
Beiträge: 435
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von Ralf N (Archiv) »

Da hat wohl mal wieder eine 'Reform' gegriffen...

bisher habe ich meine Medis alle von der HA bekommen. Die hat jetzt aufgegeben.

Das Candesartan wollte ich danach in kleinerer Form (4 statt 8 mg) bekommen. Mein Rheumatologe sagt, das kann er nicht, das soll die Nephrologin machen...

Gestern neuer Arzt - Dekristol war alle - hat meine HA mir sonst immer auf Rezept verschrieben. Jetzt zahlte ich die 26 Euronen selber.

Hinterher zur Psychologin, hab mir was schärferes verschreiben lassen wegen zu viel Stress - aber ich will meine Wiedereingliederung nicht abbrechen.

Heute sitz ich im Nebel und trau mich nicht auf die Strasse...

Meine Medis reichen nicht das viertel bis halbe Jahr zwischen den Terminen bei HA, Rheumatologen und Nephrologen. Bei den Psychopillen hab ich es jetzt bis immer geschafft die Zeit zwischen den Terminen zu überbrücken.

Wie nun?

Die ZEit in Wartezimmern nur zur Beschaffung der Medis ist bald mehr als ein Vollzeitjob ganz zu schweigen davon, dass man sich dabei dann ganz schnell einen Infekt holen kann (Hier in Rostock musste jetzt der Zoo zumachen wegen Vogelgrippe)...

Da kann man schon mal das letzte bißchen Lebensmut verlieren...

DANKE DAFÜR HERR GRÖHE!

LG

Ralf
Friedolin (Archiv)
Beiträge: 688
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von Friedolin (Archiv) »

Fragt sich halt ob Cellcept für die Behandlung einer primären ZNS-Vaskulitis zugelassen ist.



@Ralf: Stressabbau über Psychopharmaka funktioniert unter Arbeitsbelastung eher nicht, Ausnahme Benzodiazepine. Wenn die Ursache die Somatik ist, löst sich das Problem ohnehin nicht ohne Veränderung des Problems der Arbeitsbelastung.
Christine (Archiv)
Beiträge: 758
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Verschreibung Medikament

Beitrag von Christine (Archiv) »

Hallo Mogwei-

stimme Sabine zu- meine HÄ hat mir Arava auch nur einmal (Rheumat. war in Urlaub) aufgeschrieben- ansonsten sind Rezepte für die entsprechenden Immunsuppressiva vom Facharzt auszustellen. Das ist für mich in Ordnung

Auch muß ich neuerdings (seit Anfang d.Jahres) meine Langzeitverordnungen (KG/Lymphdr.)für ein Jahr von der KK genehmigen lassen.

Christine
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