"engmaschige" Kontrollen

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Manu_MW (Archiv)
Beiträge: 43
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

"engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Manu_MW (Archiv) »

Hallo zusammen



Wie der Titel bereits verrät, interessiere ich mich für den Begriff "engmaschige Kontrollen".



Ich habe gerade meine Endoxan-Therapie hinter mir und werde demnächst mit einer Erhaltungstherapie beginnen. Im Zusammenhang mit der Erhaltungstherapie fällt immer wieder mal der Begriff "engmaschige Kontrollen". Mich interessiert dabei was genau unter "engmaschig" zu verstehen ist. Monatlich, Quartalsweise, halbjährlich? Wie ist das bei Euch? Wie oft werdet ihr "engmaschig" kontrolliert? Was wird dabei kontrolliert?



Gruss
Patricia (Archiv)
Beiträge: 46
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Patricia (Archiv) »

Hallo

Bei mir ca. alle drei Wochen zum Blut und Urin zum Nehprologen und halb Jährlich zum Rheumatologen, je nach Aktivität.Am Anfang wie ich mit Aza angefangen habe jede Woche zum kontrollieren.

Alles Gute Patricia
Stuemmelken (Archiv)
Beiträge: 124
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Stuemmelken (Archiv) »

Hallo Manu,



ich denke engmaschig kann sich nicht auf monatlich, schon gar nicht auf quartalsweise oder halbjährlich beziehen. Wie das Wort schon sagt "enge Maschen" , also keine weiten Wege von Masche zu Masche.

Ich denke dabei kann es sich nur um Wochenabstände handeln.

Als ich mit der Vaskulitis anfing und mit AZA eingestellt wurde, musste ich erst "engmaschig", d.h. alle 2 Wochen zur Blutentnahme, später alle 4 Wochen.

LG Stuemmelken
Gigu (Archiv)
Beiträge: 139
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Gigu (Archiv) »

Hallo Manu,



ein guter Arzt gibt dir einen Plan mit, in welchem Abstand Blut- oder andere Kontrollen erfolgen sollen. Die Häufigkeit ist abhängig vom Medikament und vermutlich auch von deiner Erkrankung. Bekommst du MTX, wirst du vermutlich im 1. Monat ggf. sogar im ersten Vierteljahr wöchentliche Kontrolle machen müssen, anschließend nur noch 1 mal im Monat. Beim Azathioprin, das ich auch schon mal hatte, haben nach anfänglich monatlichen Kontrollen quartalsweise Kontrollen genügt.

Alles Gute,

Gigu
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo,also nachdem es bei mir heute erst war mit dem Endoxan weiss ich das erst nach 4 Wo kontrolliert wird.2005 in Tbl Form waren die Kontrollen wöchentlich,bei MTX auch. Der Abstand vergrösserte sich dann aber. Ich denke es ist verschieden ,ich muss z.B.noch andre Medikamente nehmen,da wird sicherlich dann auch noch mal mehr kontrolliert.
Ralf N (Archiv)
Beiträge: 435
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Ralf N (Archiv) »

Bin auch gerade fertig mit Endoxan und werde auf Aza eingestellt...

Laut Beipackzettel soll engmaschig (mindestens 1* pro Woche) kontrolliert werden.

Die Nephrologie hat mich aber mit einem Rezept für Aza (soll tgl 3-4 mal 50 mg) und einem Folgetermin im August entlassen(??).

Blutbild lasse ich jetzt von der Hausärztin machen.

Bei der Menge reicht das Aza ja auch nicht mal halb so lang...

Daher würde mich auch sehr interessieren, was 'engmaschig' bedeutet und wie es andere Ärzte handhaben.

LG

Ralf
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

Hallo Ralf



Was ist das dann für eine Aussage 3-4 mal 50mg ???



das Aza verschreibt dir auch dein Hausarzt gibt es von Hexal auch in 100mg 100St. (Aza nicht teilen!!!) wenn Du 150mg nehmen sollst lass dir die 100mg und in 50mg je 100St. aufschreiben dann kommst Du 100 Tage aus .



Geht nicht vom Budget deiner Ärzte ab , weil Du Chronisch krank bist , da gibt es eine Ausnahme Ziffer !



Blutbild , Nieren , Leberwerte & Amilase Lipase "Wichtig" Werte für Bauchspeicheldrüse .



LG. Hartmut
Dana (Archiv)
Beiträge: 246
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Dana (Archiv) »

Na supi, dann bin ich noch nie engmaschig untersucht worden!



Weder während meiner Endoxantherapie noch jetzt mit dem Cellcept!



Wöchentlich oder 14tägig hatte ich noch nie, meist alle 4 Wochen und auch nur, wenn ich daran erinnere!



Muss mir unbedingt einen Internisten suchen! :(



LG

Dana
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Ingeborg »

wie schon geschrieben wurde, hängen die Blut-/Urinkontrollen von den Medikamenten einerseits, wie auch von der Notwendigkeit der Beobachtung des Krankheitsgeschehens durch den Arzt ab. Die Hersteller der Medikamente geben im allgemeinen vor, in welchen Abständen die Kontrollen stattfinden sollen -und sie wissen wohl am besten, warum das so sein muß. Dies müßte dann auch ein Arzt wissen.

Wie sich jedoch zeigt, besteht immer wieder auch Grund, sich nicht ausschließlich auf den Arzt zu verlassen. Heißt: Fachinformationen, Beipackzettel lesen -und einen gewissenhaften Arzt suchen.

Grüße, Ingeborg
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
Daniela_sh (Archiv)
Beiträge: 354
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: "engmaschige" Kontrollen

Beitrag von Daniela_sh (Archiv) »

Engmaschige Kontrollen heißt :

zu Beginn der Therapie alle 14 Tage, dann alle vier Wochen, und auf Dauer alle drei Monate. Die enge Kontrolle ist auch deshalb so wichtig, weil die Medikamente ins Immunsystem eingreifen und starke Nebenwirkungen haben können.

Bei guten , gleichbleibenden Werten erkennt man die Wirksamkeit der medikametösen Therapie.Pegel sich die Werte nicht ein, wird oft die Dosierung oder das Medikament gewechselt.



LG Daniela
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