Endoxan/Erfahrungen

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
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Christine (Archiv)
Beiträge: 758
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Christine (Archiv) »

Hallo an alle Endoxan-Erfahrenen!

Aus eigenem Anlaß (ich soll in der nächsten Woche die 3.Infusion bekommen in 1/2 Dosierung - die ersten 2 sind mir gar nicht gut bekommen -Fieber,Erbrechen, Herzkammerflimmern - (wobei ich nicht weiß, ob das vom E. kam)- würde ich Euch gerne mal fragen, bei wem Endoxan (egal, als Infusion oder Tablette) eine gute Wirksamkeit gezeigt hat - über einen längeren Zeitraum hinaus- oder wer es überhaupt nicht vertragen hat (evtl. auch andere Nebenwirkungen, die NICHT im Beipackzettel stehen,)und/oder vorzeitig absetzen mußte und welche Alternativen es gab.

Vielleicht kann der eine oder andere seine Erfahrungen mitteilen !?

DANKE!!

Christine
Hartmut (Archiv)
Beiträge: 1674
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Hartmut (Archiv) »

16 Monate 100mg Tägl. ohne Blasenschutz ausser Infekte und Fieber keine Probleme , Urologisch bis Heute alles ok.



LG. Hartmut
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

Hi Christine,

4 Monate erst als Tabletten, dann als Infusion, schwere Infektion (Sepsis), sonst gut vertragen, aber keine Wirkung. Inzwischen habe ich Rituximab und das wirkt bei mir gut.

Herzliche Grüße

Meerschwester
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Ingeborg »

@Meerschwester, woran hat sich die Wirkungslosigkeit gezeigt, den gleichen/ähnlichen Blutwerten (CRP?) oder den weiterbestehenden Beschwerden?

Also, woran wird gemessen, ob es wirkt?

LG
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
SiMONE00 (Archiv)
Beiträge: 991
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von SiMONE00 (Archiv) »

Hallo,ich bekam zuerst 7x Endoxan über Infusion,mir war es danach immer übel,auch half es nicht so dass danach gleich mit Endoxan in Fauci Schema (100/150 mg) angefangen wurde. Die Dosierung wurde ganz penibel auf Blutwerte und so eingestellt. Ich vertrug sie relativ gut,aber aufgrund einer Leukopenie musste das Endoxan dann auf MTX umgestellt werden. Aber,im grossen und ganzen kam ich mit endox gut zurecht. Gute Besserung.
ruth (Archiv)
Beiträge: 405
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von ruth (Archiv) »

Hallo, Christine!

2002, gleich zu Anfang meiner Erkrankung (CCS), bekam ich mehrere Zyklen von Endoxan-Infusionen, die Dosierung kann ich dir leider nicht sagen, mit Blasenschutz. Nach 5 Infusionen machten die Ärzte Schluss, weil das Endoxan bei mir so gut angeschlagen hatte. Ich habe es ganz gut vertragen, nur von mal zu mal hatte ich stärkere Kopfschmerzen bei der Infusion bekommen, dagegen halfen aber dann Medikamente. Ich bekam die Infusionen stationär.

Bei mir war die Wirkung sehr gut.

Ich wünsche dir alles Gute.

Liebe Grüsse,

Ruth
Xanny (Archiv)
Beiträge: 113
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Xanny (Archiv) »

Hallo Christine,

ich bekam 6 Infusionen mit Endoxan,5 mal mit 750mg 1mal mit 1000mg.Bei der mit 1ooomg war mir sehr übel,schwindelig arge Kreislaufprobleme,desweiteren öfter Infekte und Schweißausbrüche.

Es hat aber Wirkung gezeigt, mein Befall der Lunge und der Nieren ist weg,die Blutwerte sind auch ok.

Mfg Xanny
Stine (Archiv)
Beiträge: 611
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Stine (Archiv) »

Hallo Christine,

seit 1988 bekomme ich Endoxan zuerst als Infusion, dann ca. 2 Jahre als Tabletten, und seither immer bei einem erneuten Schub als Infusion - es ist das einzige Medikament, das bei mir bei einem schweren Schub sofort wirkt, auf Rituximab habe ich allergisch reagiert (Herzkammerflimmern und seitdem auch noch einen insulinpflichtigen Diabetes entwickelt) ... ohne Endoxan gäbe es mich bestimmt nicht mehr und ich bin froh, daß es dieses Mittel gibt. Da nehme ich auch die Nebenwirkungen in Kauf (Haarausfall, Blasenkrebs, Übelkeit).

LG Stine
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

@ Ingeborg

Meine Beschwerden sind einfach weitergegangen, vor allem in der Nase, Atmung und Nerven. Von Blutwerten hat da keiner mehr geredet, weil es so offensichtlich war.

LG Meerschwester
jens (Archiv)
Beiträge: 163
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Endoxan/Erfahrungen

Beitrag von jens (Archiv) »

Hallo Christine,



ich habe Endoxan fast 3 Jahre oral eingenommen und ganz ehrlich mit kaum Nebenwirkungen. Es ging mir unter der Therapie sogar blendend. Mir wurde gesagt das die orale Einnahme mehr bringen würde. Der Nachtteil ist leider das die Kumulativdosis meist deutlich höher ist als bei den Infusionen.



LG Jens
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