Helios-Konzern= Scientology????

Forumsbeiträge, die vor dem 06.06.2018 erstellt wurden
Antworten
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Helios-Konzern= Scientology????

Beitrag von S. (Archiv) »

Frage an alle:



Gestern kam ich zufällig in Kontakt mit dem Angehörigen einer MS-Patientin. Wir tauschten Info über Ärzte und Kliniken aus, und da meinte er in dem Zusammenhang, ob ich denn nicht wüßte, dass der Helios-Konzern unter Scientology-Einfluss stände?

Ich sagte, nein, das wüßte ich nicht.



Wer weiß mehr?



Habe mal gegoogelt, aber nichts Handfestes, keine Beweise gefunden, weder pro noch contra.
Stine (Archiv)
Beiträge: 611
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Helios-Konzern= Scientology????

Beitrag von Stine (Archiv) »

Hallo S.,

so als Vorschlag: wir könnten diese Nachricht von dir an die Rechtsabteilung des Helios-Konzerns weiterleiten, dann hätten wir von denen eine direkte Aufklärung ...



Stine
Meerschwester (Archiv)
Beiträge: 744
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Helios-Konzern= Scientology????

Beitrag von Meerschwester (Archiv) »

Also ich glaub es eigentlich nicht, denn Helios hat die Rhönkliniken aufgekauft und zu den Rhönkliniken gehören die beiden Unikliniken von Gießen und Marburg. Da müsste jemand schon ganz gehörig nicht aufgepasst haben.

GlG

Meerschwester
Ingeborg
Beiträge: 4220
Registriert: Mi Jun 06, 2018 11:33 am

Re: Helios-Konzern= Scientology????

Beitrag von Ingeborg »

Wer sagt, dass Uni-Kliniken gegen Einflüsse, gleich welcher Art, gefeit seien. Aufpassen von Professoren, Aufsichtsräten usf. würde in solchen "Fällen" wohl nicht reichen. Auch Mitarbeiter der Rechtsabteilung von Helios würde wohl kaum Aufklärung bieten können (Falls dieser Hinweis überhaupt ernst gemeint gewesen sein sollte...):

Soll doch die Sprache das Instrument sein, um unsere Absichten zu verschleiern (Ist nicht von mir und in anderem Zusammenhang gesagt worden).

Da würde es m.E. "Spezialisten" ganz anderer Art brauchen, nämlich solcher, die sich damit auskennen.



In diesem Sinne: ich halte mich gern an Fakten. Und eh man die nicht hat...(und wir, d.h. ich, habe(n) sie nicht, halte ich eine Beteiligung an Gerede oder Vermutungen für äußerst ungut. Ausrufezeichen!
Man muß sich von sich selbst auch nicht alles gefallen lassen.
(Viktor Frankl, 1905-1997)
S. (Archiv)
Beiträge: 2490
Registriert: Do Jan 01, 1970 1:00 am

Re: Helios-Konzern= Scientology????

Beitrag von S. (Archiv) »

Ich sehe die ganze Sache ganz nüchtern: Scientology ist ein sehr reicher, multinationaler Konzern. Wer weiß schon so genau, wo die überall mit Aktien, usw. investiert sind? Das kann man ja auch über Mittelsmänner machen. Da kann man als Mitarbeiter, auch in einer Rechtsabteilung, oder als Kunde oder eben Patient noch so honorig sein und gute Arbeit leisten, man steckt in diesen Beteiligungsverhältnissen doch einfach nicht drin.

Ich wäre als Mitarbeiter allerdings froh, wenn mir das jemand, natürlich mit anständigen Beweisen untermauert, sagen würde.Man möchte ja schon wissen, für wen man arbeitet.



Von der Mitteilung meines Gesprächspartners war ich selbst, siehe oben, einigermaßen überrascht. Nun kommt der Gründer des Helios-Konzerns ja hier aus der Gegend, und der Ursprung des Konzerns liegt in einer hiesigen Klinik.Es kann also gut sein, dass die Lang-Ansässigen das Eine oder Andere wissen oder zu wissen meinen, was ich nicht weiß (und nie, da ich nicht am "Dorfsklatsch" teilnehme, mitbekommen habe). Mein Gesprächspartner arbeitet für einen sehr großen Medienkonzern (mit sehr großer Rechtsabteilung...;-)), insofern habe ich seiner Aussage das Privileg des zu überprüfenden Zweifels gewährt. Selbst habe ich den Namen Helios eigentlich bisher eher mit dem Freimaurertum in Verbindung gebracht.



Nun, wie dem auch sei, die Frage kursiert, wie ich feststellte, schon seit langem überall im Internet, aber ohne für mich nun handfeste Nachweise, und das ist es ja, worauf es ankommt. Deshalb hatte ich nachgefragt, ob wer was Konkretes weiß. Ist offensichtlich nicht so. Da sich inzwischen herausgestellt hat, dass es für uns nicht sinnvoll ist, an der hiesigen Klinik für Untersuchungen aufzulaufen, ist das Thema auch mittlerweile für mich eher zweitrangig.
Antworten