Kurz zu meinem Fall: wie einige vielleicht schon wissen (gelesen in anderen Beiträgen von mir) leide ich seit Mai '13 unter einer Vasculitis Allergica, welche sich derzeit "nur" als extrem hartnäckige Hausvaskulitis ohne Organ-Beteiligung zeigt. Seit September '13 habe ich einen zweiten Schub bzw. einen ersten Rückfall erlitten. Diesen versucht man derzeit mit hochdosierten IVIG's in den Griff zu bekommen, da Prednisolon letztlich nie den gewünschten anhaltenden Erfolg gebracht hat.
Nun ist es ja so, dass die Chance eine Vasculitis Allergica irgendwann mal loszuwerden, auf jeden Fall gegeben ist. Davon geht man bei mir (19 Jahre, männlich & Schüler - was keine Begründung darstellt) auch aus.
Allerdings - UND DARUM GEHTS - hat man die Vasculitis Allergica bei mir bisher IMMER auf einen Morbus Crohn (Chronisch-entzündliche Darmerkrankung) geschoben. Mittlerweile kommt aber auch ein Herpesvirus in Frage, was mir Sorge bereitet. (Zum Ablauf: Mitte April '13 geschwollener Lymphknoten mit Lippenherpes, erstmals in meinem Leben - zwei Wochen darauf der Ausbruch einer Vasculitis Allergica).
Und deshalb meine Frage: Ist es überhaupt möglich eine Vasculitis Allergica unter solchen Bedingungen ausheilen zu lassen? Denn Herpesviren sind ja für immer im Körper, sobald man sich einmal infiziert hat. Also müsste mein Immunsystem ja immer einen Grund haben, auf diesen Virus anzuspringen und die Vasculitis erneut in Bewegung zu setzen. Sehe ich das falsch oder gibt es trotzdem die Chance, die VA loszuwerden?
Viele Grüße & einen schönen Sonntag wünsche ich euch.