Impfung Covid-19

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ruth
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von ruth » Sa Dez 17, 2022 6:09 pm

Hallo zusammen!
Am 6. Dezember haben mein Mann und ich unsere 5. Covid-Impfung bekommen. Wir hatten keine Nebenwirkungen, haben allerdings am Abend nach der Impfung und auch am nächsten Tag alles ruhig angehen lassen, haben einfach einen faulen Tag gemacht:-) Das war ein Tipp unseres Hausarztes generell nach jeder Imfpung, und das hat sich ganz gut bei uns bewährt.
Liebe Grüsse,
Ruth

Wolke
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von Wolke » Do Okt 19, 2023 5:44 pm

Hallo,
ich habe gestern meine 6. Covid-19-Impfung erhalten. Langsam wird es zur Routine, wie die Grippeimpfung. Ausser ein wenig Muskelschmerzen im Arm und vielleicht noch etwas müder als sowieso immer, hatte ich keinerlei Beschwerden.
Liebe Grüße 🌻

kk9979
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von kk9979 » Mi Nov 01, 2023 10:39 am

Hallo Wolke,

bekommst du auch Rituximab? Ich bekomme es in unregelmäßigen Abständen und hatte jetzt meinen Doc gesprochen, was er empfiehlt. Meine letzte Infusion war im Februar, er empfahl mir mich gegen Grippe und Corona zu impfen. Ersteres habe ich schon. Habt ihr da vorher die B-Zellen bestimmt oder impft ihr einfach nach gewissen Monaten nach der Infusion? Bei mir meinte er, das müsste jetzt wieder alles wirksam sein ohne Bestimmung der B-Zellen.

Wolke
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von Wolke » Mi Nov 01, 2023 2:00 pm

Hallo kk9979,
ich bekomme kein Rituximab, damit kenne ich mich nicht aus.
Ich habe inzwischen auch die Grippeimpfung (Efluelda) erhalten, von der habe ich ebenfalls etwas Muskelschmerzen im Arm und eine großflächig gerötete Einstichstelle.

Hope
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von Hope » Mi Nov 01, 2023 8:49 pm

Hallo kk….

unsere engagierte Administratorin hat bei den Terminen auf die 18. Vaskulitistagung am 17. und 18.11. hingewiesen, an dieser Stelle vielen Dank dafür. Die Veranstaltungen können auch online verfolgt werden. Man muss sich nur anmelden.

Vorab kann man Fragen, und hier habe ich an Deine Frage gedacht, an Frau E. Und Frau G. zur Weiterleitung richten.

Alles Gute
Hope

sisyphos
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von sisyphos » Do Nov 02, 2023 9:57 am

Hallo an alle,

mich hat die Frage zur Impfwirkung beschäftigt, wenn keine Antikörper messbar sind. Das wurde bei mir gemessen und war nach den letzten 4 Covid-Impfungen der Fall. Deshalb bekam ich 2 x Evusheld, aber das schützt ja bei den derzeitigen Virusvarianten nicht mehr.

Ich habe nun vier Wochen vor meiner nächsten halbjährlichen RTX-Infusion einen Impftermin wegen Grippe und Covid vereinbart.

Im RKI-Bulletin von 18.09.2023 habe ich gelesen, daß eine Alternative zu Comirnaty von Biontech dann zu erwägen sei, wenn keine spezifischen Antikörper messbar sind.
Folgende Möglichkeiten werden vom RKI genannt:
1. Die Dosis des mRNA-Impfstoffs kann gesteigert werden: z.B. Applikation einer doppelten Dosis von Comirnaty oder
2. Impfung mit Spikevax (100µg), der eine etwa dreifach höhere mRNA-Menge als Comirnaty enthält oder
3. Ein Impfstoff einer anderen Technologie: z.B. ein Vektorimpfstoff oder ein adjuvantierter Protein-Impfstoff wie Nuvaxovid (Novavax)
4. weitere Impfstoffdosen im Abstand von 4 Wochen

Ich habe dazu meinen Rheumatologen nach seiner Einschätzung gefragt. Er meint, daß es zur Verabreichung einer doppelten Menge Impfstoff bei Patienten mit Vaskulitiden oder andere Autoimmunerkrankungen keine oder nur wenige Sicherheitsdaten gibt und er davon eher abrät. Zudem denke ich, daß der neue Biontec Impfstoff auf die derzeitigen Varianten ganz gut angepasst ist, so daß er zumindest für eine gute T-Zell-Immunität sorgen sollte. Auch der weniger aggressive Verlauf der aktuellen Varianten und die Verfügbarkeit von Paxlovid hat dem Thema "schwerer Krankheitsverlauf" hoffentlich etwas von seinem Schrecken genommen.

Mich würde interessieren was Ihr meint und wie Ihr mit dem Thema Auffrischungsimpfung verfahren werdet.

Beste Grüße
sisyphos

kk9979
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von kk9979 » Do Nov 02, 2023 11:31 am

Hallo,

ich werde mich nach der Empfehlung meines Facharztes richten. Das ist vielleicht das beste Vorgehen und hat bei mir gut geklappt. Bei mir wurde Rituximab immer in der Verabreichung gestreckt und so konnte ich Antikörper auf die Impfungen bilden.

sisyphos
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von sisyphos » Fr Nov 17, 2023 9:29 am

Hallo kk9979,
Ich bekomme RTX halbjährlich und lasse mich 3 - 4 Wochen vor der nächsten RTX-Infusion gegen Grippe und Coviud impfen. Du hast geschrieben "Bei mir wurde Rituximab immer in der Verabreichung gestreckt und so konnte ich Antikörper auf die Impfungen bilden".


Das ist interessant. Wie lange wurde denn bei Dir die Verabreichung gestreckt, wie oft hast Du die Antikörper messen lassen und wie hoch waren nach der Verlängerung die Antikörper?

Das wäre - wie schon Hope geschrieben hat - vielleicht auch eine gute Frage für die Vaskulitistagung

Beste Grüße
sisyphos

kk9979
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von kk9979 » Fr Nov 17, 2023 1:58 pm

Hallo,

momentan bin ich wieder bei 9 Monaten. Also keine regelmäßigen Intervalle von 6 Monaten. Antikörper wurden 3 oder 4x gemessen bzw. ein Neutralisationstest wurde auch 1x gemacht. Letzterer war bei 98% und die Antikörperwerte schwankten zwischen 107 Bau und 940 Bau. Weiß nicht, ob das jetzt viel ist. Zumindest habe ich welche bekommen. Natürlich kannst du immer mit den Werten abrutschen, wenn du die Rituximab-Infusion streckst. Ist bei mir auch passiert, haben aber sofort bei den kleinsten Anzeichen eingeschritten.....Meine Immunglobuline sind dadurch auch noch normal geblieben. Vielleicht spielt das zusätzlich eine Rolle...

Aber ich wurde mitten in den Anfängen der Pandemie diagnostiziert und dadurch ist dieses vorsichtige Verhalten entstanden......

Ralle04
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Re: Impfung Covid-19

Beitrag von Ralle04 » So Nov 26, 2023 9:56 am

Hallo,
ich hatte vor ca. 8 Monaten eine Corona-Infektion. Sie ist glücklicherweise mild verlaufen, wahrscheinlich auch aufgrund der vorherigen Verwendung von Evusheld und der Einnahme von Paxlovid-Tabletten nach dem Infekt.
Im Oktober habe ich meine jährliche Grippe-Impfung und 2 Wochen später meine 6. Biontech-Impfung erhalten, alles problemlos.
Einen Monat nach den Impfungen gab es dann wieder eine Rituximab-Infusion (500 mg), also diesen November. Mein Rituximab-Intervall wurde schon einige Male von 6 Monaten auf ca. 9 Monate gestreckt, z.B. aufgrund von Impfungen oder Infektionen.
Auch in diesem Jahr musste es daher von Februar bis November gestreckt werden.
Meine Rheumatologin im Rheumazentrum Ruhrgebiet hielt es nicht für erforderlich, die B-Zellen und die Antikörper zu bestimmen.
Erst im Dezember soll und werde ich dann die Antikörper bestimmen lassen.
Die nächste Rituximab-Infusion ist dann für Mai 2024 geplant - also zunächst einmal wieder die Planung von 6 Monaten Abstand.
Liebe Grüße aus Gelsenkirchen
Ralf

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