Meine Erfahrung mit Interferon

Nebenwirkungen erfreulich eingegrenzt

von Hansjörg Hubrich

Im April 1997 wurde bei mir durch Biopsie das Churg-Strauss-Syndrom festgestellt. So kam ich Anfang Dezember in die Vaskulitisabteilung der Rheumaklinik Bad Bramstedt. Nach eingehender Untersuchung wurden bei mir neun Endoxan-Infusionen angeordnet. Sie fanden im Abstand von jeweils drei Wochen statt und sollten meine Beschwerden beheben: beim Gehen musste ich das linke Bein gezielt höher heben (weil der Fuß sonst auf der Erde schleifen würde) und ich hatte starke Schmerzen in den Füßen. Nach etwa der sechsten Infusion konnte ich wieder normal gehen und die Schmerzen in den Füßen waren auch auf ein erträgliches Maß abgeklungen. Nach der letzten Infusion war ich nun sehr gespannt darauf, welches Medikament man mir für die Zukunft geben würde. Nach einem Monat waren die Ärzte sich im Klaren: Ich sollte Interferon bekommen.

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aktualisiert am 11.07.2003